Tages-Archive: 9. Juni 2017

Es ist mal wieder Vollmond, im Juni auch als “Strawberry Moon” bezeichnet. Genauer gesagt heute um 15:06 Uhr. Abgelichtet habe ich den aber schon in der vergangenen Nacht, so gegen 23:00 Uhr. Es handelt sich um einen so genannten “Minimond”. Minimond deswegen, weil es ein Apogäums-Mond ist. D. h. er steht z. Zt. am erdfernsten Punkt und erscheint deswegen um etwa 10% kleiner als sonst. Die Fotos waren reine Glückssache, denn unmittelbar davor und danach (heute auch) verdeckten Wolken den freien Blick zum Himmel. Irgendwie schon bemerkenswert: Seit nunmehr fünf Jahren war der Juni-Vollmond nicht zu sehen, weil er sich immer hinter mehr oder weniger dicken Wolken verbarg. Auch letzte Nacht war es nicht wolkenfrei, aber die dünne Schleierbewölkung vor dem Mond habe ich im Rahmen der Bildbearbeitung halbwegs beseitigen können. Drei Fotos, draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

urstaat

Weil es in der “metallzeitung Juni 2017″ auf S. 22 thematisiert wurde und ich denke, dass es von allgemeinem Interesse sein könnte: Darf hier in der BRD (Bananen Republik Deutschland) ein Arbeitgeber einen Bewerbercheck im Internet (im neudeutschen Managerjargon als “Pre-Employment Screening” oder als “Background Check” bezeichnet) durchführen? Jein. Was in den USA und in GB gang und gäbe ist, fällt hier in eine juristische Grauzone, für die §3 und §32 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) zuständig ist. Was er darf: Er darf reguläre Suchmaschinen sowie berufsorientierte Netzwerke wie “Xing” oder “LinkedIn” für derartige Recherchen heranziehen. Für Bewerber kann es daher von Vorteil sein, rechtzeitig entsprechend präparierte Internetseiten quasi zur Eigenwerbung zu schalten. Allerdings bedingt das selbstverständlich auch, dass der Betreffende tunlichst mit seiner Meinung hinter dem Berg zu halten hat. Was der potenzielle Arbeitgeber hingegen nicht darf: Er darf sich nicht in sozialen Medien wie bspw. bei Facebook als Freund ausgeben, um Kenntnisse über private Details zu erlangen, denn das verletzt die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen. Das hindert den Spitzel selbstverständlich aber nicht daran, ausländische Firmen zu beauftragen, die exakt eben derartige Recherchen als Dienstleistung anbieten.

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