Monats-Archive: Juli 2017

Heute gibt’s mal wieder “nur” einen Musikbeitrag. Ich orientiere mich dabei ganz bewusst an Dieter Nuhr (Zitat): “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal: Fresse halten!” Das bedeutet, dass ich in den kommenden Tagen so blogmäßig mal kürzer treten werde. Ich brauch’ nämlich mal ‘ne Pause, weil ich im Grunde genommen nichts mehr geregelt kriege! Meine aktuelle Magen-Darm-Infektion macht die Sache auch nicht gerade besser. Wenn also für ein paar Tage nichts erscheint, dann müsst ihr deswegen nicht gleich das Schlimmste befürchten. Das ist dann eben bloß meine Art von Ferienzeit und die gedenke ich weitestgehend IT-frei zu gestalten: Raus in die Natur, wann immer es möglich ist. Zumindest inhaltlich irgendwie passend dazu habe mal ich den “Einhandsegler” von Reinhard Mey rausgesucht!

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Kurzer Chili-Zwischenstand: Das Blattlausproblem scheine ich in den Griff bekommen zu haben, daher geht mein Dank an alle diejenigen, die mir hier im Blog und in der Pepperworld-Gruppe bei FB Tipps gegeben haben. Die Kombination aus in die Erde gesteckten Knoblauchzehen und dem Besprühen mit Sud hat’s offensichtlich gebracht! Die Blütezeit geht sichtlich zu Ende und die Wachstumszeit hat begonnen bzw. ist bereits im vollen Gange. Bei den allerersten Früchten – also bei denen, die bereits Ende Mai angesetzt hatten, ist sogar schon die Reifung in vollem Gange. D. h. so sechs bis acht Wochen nach dem Ansetzen sollten die Früchte im allgemeinen reif sein. Für die meisten jetzt wachsenden Früchte bedeutet das eine Ernte so gegen Ende August bzw. Anfang September. Bezogen auf die Aussaat im Januar ist das eine verdammt lange Vegetationsperiode!

Hier kommen die nächsten zehn “Life Hacks”. Wie immer ist alles ausprobiert und für funktionell befunden worden. Teil 12 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du Waschbären verscheuchen musst, dann ist ein solarbetriebener LED-Strahler mit Bewegungsmelder ein zuverlässiges Verfahren.

- Wenn du beim Kochen von Nudeln zum Nudelwasser etwas Öl hinzu fügst, dann kochen die Nudeln nicht mehr annähernd so schnell über.

- Wenn du Nacktschnecken im Garten beseitigen willst, dann stell’ denen eine flache Schale mit Bier hin. Die ersaufen darin und haben einen schönen Tod. Aber nimm’ Pils, denn an Schwarzbier geht das Viehzeug nicht dran.

pwn

Lt. BKA sind in dieser Woche im Darknet wieder einmal 500 Millionen Zugangsdaten, die irgendwo abgezockt worden sind, aufgetaucht. Derartige Abzocke nennt man “pwning”, was soviel wie “erfolgreiche, feindliche Übernahme eines Fremdrechners” bedeutet. Besagte Zugangsdaten umfassen Mailadressen nebst zugehöriger Passworte. D. h. es kann sich jemand, so ihr davon betroffen seid, unter eurem Namen im Web tummeln. Da viele Nutzer leider aus Bequemlichkeit die gleichen Passwörter für die unterschiedlichsten Seiten benutzen, bedeutet dieser Datenklau aber auch, dass ein unbefugter Dritter sich möglicherweise in eurem Namen Waren bestellen (dann natürlich auch auf eure Rechnung) oder in irgendeinem sozialen Netzwerk, Forum usw. rumtrollen kann o. ä.

fascho

“Faschismus kann definiert werden als eine Form des politischen Verhaltens, das gekennzeichnet ist durch eine obsessive Beschäftigung mit Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft und durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit, wobei eine massenbasierte Partei von entschlossenen nationalistischen Aktivisten in unbequemer, aber effektiver Zusammenarbeit mit traditionellen Eliten demokratische Freiheiten aufgibt und mittels einer als erlösend verklärten Gewalt und ohne ethische oder gesetzliche Beschränkungen Ziele der inneren Säuberung und äußeren Expansion verfolgt.”
(Prof. Robert O. Paxton, 2004 [Quelle])

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Nur mal so ein Gedankengang, quasi eine “Hamburg-Nachlese”: Ich hatte ja BEVOR es in Hamburg so richtig rund ging bereits den Verdacht geäußert, dass es sich um eine bewusste Provokation seitens unserer Herrscherclique, also um Krawalle mit Ansage, handeln könnte. Es gibt da ja auch noch einen Bericht vom Hamburger Abendblatt aus dem Jahr 2010, in dem genau so etwas von Polizisten behauptet wird. Seither hat sich offensichtlich nichts verändert. Jedenfalls nicht hin zum Guten.

Ich habe förmlich drauf gewartet! So eine Sch…! Ich meine, seit 2003 oder so züchte ich jetzt Chilis, was insbesondere in Norddeutschland und draußen im Freiland ja immer so eine Sache ist – eine mit extrem durchwachsenem Ergebnis. In diesem Jahr sind es insgesmt 11 Pflanzen. Daran hängen z. Zt. rund 60 Früchte von den schärfsten Sorten; einige schon richtig groß und ich warte sehnsüchtig darauf, dass die Dinger endlich mal reifen und sich gelb oder rot färben. Momentan ist das alles nämlich noch grasgrün. Da kann noch viel passieren: Windbruch durch Stürme oder Gewitter, das Ansetzen von Schimmel wegen Dauerregens, das vorzeitige Abfallen der Früchte wegen Nährstoffmangel usw. Jetzt habe ich einen Befall an drei Pflanzen bemerkt. Es scheint sich um so eine Art von Blattläusen, nicht größer als einen halben Millimeter, zu handeln. Davon aber verdammt viele. Chemische Spritzmittel mag ich nicht einsetzen (weil ich die Frühte ja essen will) und dem Zigarettenkippenauszug vom letzten Jahr (der zwar funktioniert, aber …) stehe ich doch reichlich skeptisch gegenüber. Darauf möchte ich eigentlich verzichten. Kennt nicht jemand ein einfaches Hausmittel gegen solches Viehzeug? Ein Hausmittel, das man immer da hat? Oder soll ich der Sache einfach ihren Lauf lassen und abwarten, was passiert? Wer ist schneller, die Reifung oder die Blattläuse?

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