Monats-Archive: August 2017

Stell’ dir vor, du setzt dich auf’s Fahrrad und fährst los. Das Tretlager knirscht und knackt, hakt und manchmal trittst du leer durch. Du kommst zwar vom Fleck, aber nur mühsam. So ähnlich ist der ganze heutige Tag verlaufen. Es ging zwar immer irgendwie, aber … eben hakelig. Nichts lief wirklich rund oder glatt. Und so im Rückblick habe ich eigentlich trotz permanenter Beschäftigung auch kaum etwas geschafft. Immer kam irgendwelcher Mist dazwischen. Mist, der wirklich aufgehalten hat. Es gibt ja solche Tage. Tage, an denen der größte Fehler darin besteht, morgens das Bett zu verlassen! Folglich gibt’s hier auch nur ein kleines, musikalisches Lebenszeichen, nämlich von den “Traveling Wilburys“. “Traveling Wilburys”? Nie gehört! Na ja, von der Gruppe vielleicht nicht wirklich. Aber möglicherweise doch von den einzelnen Bandmitgliedern, als da wären George Harrison, Jeff Lynne, Roy Orbison, Tom Petty und Bob Dylan. Ist ja nun auch schon wieder fast 30 Jahre her. Der Song, den ich rausgesucht habe, ist “End Of The Line”. Vielleicht nicht gerade ihr erfolgreichster und bekanntester, m. E. aber allermal ihr eingängigster Song.

Gestern hat es aus einem ganz einfachen Grunde keinen Blogeintrag gegeben: Meine Frau und ich haben nämlich dem Pflegechaos den Rücken gekehrt und an einer schon lange zuvor angemeldeten Fahrt zum Zoo Osnabrück teilgenommen. Die Busfahrt ging von der SG Lauenau aus und auf deren Seite (die ich ja auch betreue) sind noch ein paar zusätzliche Bilder von dem Ausflug zu finden. Zuerst wollte ich es nicht glauben, aber der Osnabrücker Zoo ist tatsächlich der größte Zoo in Niedersachsen und größer als der von Hannover – nämlich um sagenhafte 5m² :) . Hin- und Rückfahrt jeweils 1,5 Stunden. Zu Fuß waren wir da satte 6 Stunden unterwegs und so gegen Ende meuterte meine bessere Hälfte, weil ihr die Füße weh taten – na ja, ich schätze mal, dass wir sicherlich so um die zwanzig Kilometer gelaufen sind. Wer’s nicht gewohnt ist …

pflegeloch

Pflege kann jeden betreffen, und zwar sowohl als Pflegeperson wie auch als Pflegefall. Wenn aber der Pflegefall eintritt, dann steht der Angehörige als Pflegeperson mangels Information über die verwaltungstechnischen Abläufe nicht selten vor so einer Art von “schwarzem Loch”. Da ich das aus allererster Hand selbst erlebt habe und auch noch miterlebe, will ich mit diesem Beitrag einmal versuchen, etwas Licht in das Dunkel zu bringen. Wichtig dabei: Das alles ist ein reiner Erfahrungsbericht! Es gibt keine Gewähr dafür, dass das alles so, wie ich es schildere, auch korrekt ist. Aber es ist eben ganz genau so und nicht anders bei uns gelaufen. Vorab aber noch etwas: Ich verwende nachfolgend ein paar Abkürzungen. KK bedeutet Krankenkasse, PV bedeutet Pflegeversicherung und mit dem MDK ist der Medizinische Dienst der Krankenkassen gemeint. Es sind folglich drei Institutionen involviert und die versuchen natürlich, Kosten zu drücken, Gelder einzusparen und scheuen sich nicht, den schwarzen Peter auf dem Verwaltungswege endlos hin und her zu schieben.

anschluss

*Ironie ein*

Was macht man eigentlich mit Gebrauchtpolitikern nach deren Ausscheiden aus dem Amt? Einige werden ins Politikerendlager, sprich EU-Parlament, abgeschoben und setzen da ihr unheilvolles Wirken fort. Andere aber kassieren und gehen in die Wirtschaft. Da muss zwischen dem Fußvolk-Politclown (also dem Politiker bis hin zum Bundeskanzler) und dem Bundespräsidenten differenziert werden. Der ordinäre Gebrauchtpolitiker erhält im Ruhestand wirklich nur sehr, sehr schmale Bezüge, die irgendwo zwischen 8.000 und 17.000 Euro monatlich liegen. Liebe Rentner: Bitte kein Neid! Die genannten Herrschaften haben sich ja schließlich ein paar Jahre lang für ihr Volk “aufgeopfert” und nicht, wie ihr, über Jahrzehnte hinweg gebuckelt und malocht. Das muss man doch anerkennen, nicht wahr?

“Schlechtes Benehmen halten doch die Leute nur deshalb für ein Vorrecht, weil ihnen keiner aufs Maul haut.”
(Klaus Kinski)

Meine Jüngste hatte gestern beim Fernsehen da irgend so eine merkwürdige Sendung an, in der es um Mickie Krause ging. Im Fernsehen wurde er “der König von Mallorca” genannt. Dazu gab’s einen wirklich absolut eindrucksvollen Konzertausschnitt von ein paar Sekunden – Tinnitus garantiert! – mit dem äußerst aussagekräftigen Songtext: “La-la-la-la-la. La-la-la-la. La-la-la-la-la. La-la-la-la!” Immerhin: So einen Mist können auch noch Hirnamputierte im Vollsuff mitgrölen. Nee, echt jetzt: Bei sowas kann ich die Spanier voll und ganz verstehen, wenn sie keine Deutschen auf ihrer Insel haben wollen! Da haben die meine volle Unterstützung! Ich würde das auch nicht wollen, denn Folter ist laut UN-Konvention ja bekanntlich verboten und das ist akustische Folter in Reinkultur mit dem Ziel der Kleinhirnvernichtung! Als sich der Herr “von Star” dann im Interview auch noch darüber ausließ, wie viele zig Tausende er als Gage pro Auftritt kassiert, da dachte ich mir nur: “Das würde ich als Schmerzensgeld bei einem seiner Konzerte beanspruchen!

Jetzt nochmal ein Smartphone-Beitrag, und zwar speziell über die Kamera des Motorola (Lenovo) Moto G4 Plus. Als ich mir zwangsläufig ein neues Handy zulegen musste, da schwankte ich zwischen zwei Geräten in vergleichbarer Preisklasse und entschied mich schließlich für das etwas teurere Teil mit der besseren Kamera. Die macht übrigens auch den Unterschied zwischen dem einfachen G4 und dem G4 Plus aus – beim G4 Plus sind es 8MP für die Front- und 16MP für die Rear-Kamera. Ich hab’s nicht bereut. Eines allerdings muss von vornherein völlig klar sein: Ein Handy ist zum Knipsen da und nicht zum Fotografieren. D. h. mit einer guten Bridge oder gar einer DSLR kann es schon alleine deswegen keinesfalls konkurrieren, weil die Optik das bauartbedingt niemals hergibt. Mit simplen Digiknipsen hingegen kann das G4 Plus durchaus konkurrieren und ich kenne Billigkameras, die von diesem Handy spielend in den Schatten gestellt werden. Kamera und die zugehörige Motorola-App bilden eine Einheit und um die soll es hier gehen, denn inzwischen habe ich auch mal die Zeit gefunden, um mich etwas intensiver mit dem Ding zu beschäftigen.

Albert Einstein hat einmal gesagt (Zitat): “Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.” Ich gäbe viel darum, könnte ich ihn diesbezüglich widerlegen! Nur leider funktioniert das ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil sogar: Wenn ich mir so anschaue, was innen- wie außen- oder weltpolitisch so läuft, dann komme ich mir vor wie in einer schlecht gemachten Comedy, die nur einzig und allein durch die menschliche Dummheit ermöglicht wird. Eigentlich müsste man darüber lachen, wenn es nicht so tieftraurig wäre. Unsere Medien stützen mit ihrer Berichterstattung den Eindruck von einer solchen Comedy. Ausnahmen gibt’s nur hin und wieder mal und wenn, dann fallen die nicht selten hinten runter. So wie das, was ich hier mal wieder gesammelt habe. Teil 341 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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