Monats-Archive: August 2017

SatzMitX

Satz mit X – war wohl nix! Ich glaube, dass es nach intensivem Nachdenken und Recherchieren mal an der Zeit ist, ein paar Worte zum Themenkomplex “Dieselgate, Dieselgipfel und Elektromobilität” zu verlieren. Fangen wir mal mit Dieselgate an: Da wurden vermeintlich schadstoffarme Dieselmotoren vorgetäuscht, indem eine Betrugssoftware dafür sorgte, dass die Messwerte auf dem Prüfstand im grünen Bereich blieben. Zuerst flog das bei VW auf. So nach und nach gesellten sich dann die anderen Autohersteller hinzu. Vor allem aber: Anscheinend hatte niemand irgend etwas davon gewusst! In den USA ist deswegen jetzt ein VW-Ingenieur, der ausgepackt hatte, verknackt worden. Auf mich wirkt das wie das alte Sprichwort: “Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen!

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Der Mensch arbeitet. Er erschafft etwas – aber für jemand anderen. Der wird dann zum legitimen Besitzer des erschaffenen Produktes. Als Gegenleistung für seine Arbeit erhält der arbeitende Mensch einen Lohn. Letzterer aber spiegelt den Wert des von ihm Erschaffenen nicht wieder. Auf diese Weise macht derjenige, in dessen Besitz das Erschaffene übergegangen ist, einen gewissen Gewinn. Er macht einen noch sehr viel höheren Gewinn, wenn er besagtes Produkt anschließend an den verkauft, der ihm am meisten dafür zahlt. Er zieht seinen Gewinn aus dem, was Karl Marx einst als “Mehrwert” bezeichnete. Wenn viele Produkte mit viel Mehrwert unter die Leute gebracht werden, dann wird nur einer immer reicher. Der lässt sein Geld arbeiten u. d. h. er legt es an und bekommt Zinsen dafür: Geld schafft Geld – aus dem Nichts. Es ist somit der Mehrwert, der dafür sorgt, dass die Kohle grundsätzlich immer nach oben fällt.

Heute hatten wir mal wieder einen unerwarteten Gast im Garten, nämlich einen Bussard. Normalerweise fliegen diese Vögel ja bloß drüber weg. Unser Komposter scheint aber auf verschiedene Viecher eine geradezu magische Anziehungskraft auszuüben – nicht nur auf die Sch…-Waschbären, die von der solarbetriebenen Bewegungsmelder-Lampe mittlerweile zuverlässig vertrieben werden. Aktuell sind da ja auch noch reichlich Kartoffeln mit drauf gekommen, weil unsere diesjährige Ernte überwiegend der Knollenfäule zum Opfer gefallen ist – kein Wunder bei dem Sommer! Reisanbau wäre vermutlich erfolgreicher gewesen. Ich nehme mal ganz stark an, dass der Bussard ein Auge auf Mäuse oder sowas hatte. Jedenfalls wurde die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und es entstanden ein paar Aufnahmen. Fünf Fotos davon will ich mal zeigen. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! BTW: Wusstet ihr eigentlich, dass sich die Gefiederzeichnung bei Bussarden von Tier zu Tier teils gravierend unterscheidet?

Heute … komme ich mir angesichts dessen, was unsere drei Pflegefälle wieder mal veranstaltet haben, vor wie ein Kindergärtner im Affenhaus. Dazu Haushalt, Wäschewaschen, Essenkochen, Einkäufe, das Erledigen von Arzt- und Apothekenwegen für Schwiegervater, Chiliernte, Aquarienpflege usw.: Vollbeschäftigung pur! Keine Zeit zum Computern – und auch keine Lust. Während der ganzen Arbeit öttelte bloß der allererste Uralt-Rechner von meiner Großen so wenig leise vor sich hin, denn da ist noch ein antikes DVD-Laufwerk drin, mit dem ich die noch antiquierteren, selbstgebrannten DVDs von anno dunneknacks manchmal lesen kann. Besagte DVDs enthalten Überspielungen von VHS und auf den Bändern waren mal die Mitschnitte von Filmen drauf, die so vor ungefähr gut drei Jahrzehnten im TV liefen, aber nie auf DVD erschienen sind. Manchmal drängt es mich ja danach, diese “ungehobenen Schätze” zu heben. Heutige Laufwerke erkennen nicht mal mehr die DVDs als gültiges Medium. Besagter Uralt-Rechner ist jetzt wohl auch schon gut zehn Jahre alt und verfügt über sagenhafte 512 MB RAM. Videobearbeitung damit – sofern überhaupt möglich, aber “Versuch macht kluch’” – dauert folglich einen “kleinen Moment” ;) .

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Es ist Wahlkampf. Vielleicht sollte es treffender Wahlkrampf heißen, denn wenn man sich so die vermeintlich “großen Volksparteien” – die allesamt unter Berücksichtigung der Nichtwählerstimmen vom letzten Mal nur eine Minderheit hinter sich haben – mal so ansieht, dann tun sich da doch eklatante Unterschiede auf. Oder etwa nicht? Die einen wollen gute Löhne für gute Arbeit. Die anderen – ich spreche hier vom GroKo, was bekanntlich für Großes Kotzen steht – wollen etwas ganz anderes, nämlich gute Löhne für gute Arbeit. Was für eine Diskrepanz! Vier Jahre lang hatten die bisher schon Zeit, um das durchzudrücken. Was ist in dieser Zeit geschehen? Die CDU hat sich vehement gegen einen Mindestlohn ausgesprochen. Die SPD hat einen Mindestlohn durchgesetzt, der nicht nur zur Verarmung führt, sondern darüber hinaus auch noch soviele Ausnahmen aufweist, dass er nicht wie ein dicht gewebtes Netz, sondern vielmehr wie ein Maschendrahtzaun wirkt. Wenn es das ist, was beide Parteien unter guten Löhnen verstehen … Man muss sie nur mal an ihren Taten messen und dazu kann ich dazu nur sagen: Wer glaubt schon Lügnern? Und wer vertraut schon Betrügern?

Bei uns haben sie jetzt Politiker aufgehängt. Ähh, nein, das ist vielleicht etwas missverständlich formuliert. Versuche ich’s also nochmal: Bei uns wurden jetzt Wahlplakate mit den Bildern von Politikern aufgehängt. Besser? OK. Interessant dabei ist die einheitliche Gestaltung quer durch alle (Einheits-) Parteien, nämlich irgendein Kopp, darunter irgendein Name und daneben die Angabe der politischen Strömung in ewig der gleichen Politsekte. Fehlt eigentlich bloß oben drüber noch die Überschrift “Wanted” und unten drunter der Schriftzug “$ 5000 Reward Dead Or Alive” und der Steckbrief wäre perfekt. Warum wurde auf besagten Plakaten eigentlich so gänzlich auf die Angabe von parteipolitischen Programmpunkten verzichtet? Vielleicht, weil “Mit Korruption kennen wir uns aus!” oder mit “Die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer!” dann doch der eine oder andere Wähler etwas verschreckt worden wäre? Wie dem auch sei: Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren. Ungefähr so wie ein liegengebliebener Trecker. Worum soll man auch kämpfen, wenn es keine Unterschiede (mehr) gibt? Zumindest nicht bei den etablierten “Volksparteien”. Über das, was die in den vergangenen vier Jahren verbrochen und versaubeutelt haben, liest man ja doch nur manchmal was in den Medien. Und da die Mehrheit der Wähler bekanntlich ein sehr, sehr kurzes Gedächtnis hat, gerät das dann ganz schnell wieder in Vergessenheit. Dann reicht es völlig, die Köppe von ein paar Politclowns zu zeigen und auf vorauseilenden Gehorsam zu setzen: Armes Deutschland! Der Kabarettist Oliver Kalkofe hat einmal gesagt, dass der Mensch als Masse einfach zu blöd für die Demokratie ist. Ich befürchte, dass er damit Recht hat. Beachtet, um dem zu entgehen, doch bitte mal die nicht Mainstream-konformen Medienberichte. Vielleicht hilft das ja bei der Entscheidungsfindung. Teil 342 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Das lt. Medienberichten “umfangreiche Waffenarsenal” von Indymedia (Foto entstammt einer Richtigstellung auf Facebook).

“Indymedia Deutschland wurde 2002 für den Förderpreis Medienkompetenz des Grimme-Instituts nominiert und erhielt einen Preis der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Weiter wurde Indymedia.de 2002 von der Jury des poldi-Awards zur ‘besten Online-Initiative im Bereich ‚Wissenschaft, Bildung und Kultur‘’ gekürt, was damit begründet wurde, dass es sich bei der Seite um eine ‘vorbildliche Online-Initiative’ handle, die den ‘emanzipatorischen Umgang mit Informationen und Medien’ fördere.”
(Zitat Wikipedia).

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