Monats-Archive: September 2017

Aus gegebenem Anlass – weil kürzlich ein Gespräch darauf kam – will ich hier mal wieder eine kleine Geschichte erzählen. Es handelt sich um eine wahre Geschichte aus der bundesdeutschen Arbeitswelt. Ich veröffentlichte diese Story bereits 2013 in meinem eBook “Abgestrampelt! – Wie Minijobber ausgebeutet werden” und war mir ziemlich sicher, dass ich das hier im Blog schonmal gebracht hatte. Die Suche danach verlief allerdings ergebnislos – folglich muss die Veröffentlichung wohl doch schon im meinem alten und nicht mehr existenten Blog “Quergedacht! v2.0″ erfolgt sein. Egal. Denn da derartige Machenschaften mit absoluter Sicherheit auch heute noch vorkommen, hat die Geschichte nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Was zum Lesen und Nachdenken für graue Tage …
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Vier Wochen gefahren und jetzt ‘ne Woche frei. Kaum von der Arbeit gekommen kümmerte ich mich – genauso wie meine Frau – um unsere Pflegefälle. Ich hatte eben das Monitoring für Schwiegervater durchgeführt (Gewicht, Blutdruck, Puls, Herzunregelmäßigkeiten) und kam wieder in die Wohnung, als mein Blick aus dem Fenster fiel: Hübsche Abendstimmung! Gleich die Kamera geschnappt und nochmal schnell rauf auf’s Dach, für ein paar Aufnahmen. Am besten sieht das ja immer zwischen zwei Regenperioden aus. Zugegeben, das sind Pseudo-HDR-Bilder, aber die treffen die Abendstimmung ziemlich genau. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Mein hochbetagter und herzkranker Schwiegervater ist aus der Reha zurück u. d. h. für mich wieder Zuteilung seiner Medikamente, bei der Einnahme dahinter stehen zu müssen sowie das Monitoring von Gewicht, Blutdruck und Herz (soweit mir letzteres möglich ist). Aber was passiert eigentlich, wenn Senioren alleine sind – d. h. ohne Angehörige, komplett auf sich selbst gestellt, unkooperativ in gesundheitlich-medizinischen Dingen und womöglich noch von einer heftigen Wasserallergie geplagt, so dass man sie riecht bevor man sie sieht? Ich habe solche Fälle kennengelernt. Das sind Menschen, die sich selbst kaum helfen können, falls mal was passiert.

Beim Fahren in der vergangenen Woche hörte ich im Radio so einen NDR1-Beitrag über ein neues und kostenloses Browsergame namens “Fake It To Make It” von der “Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung“. Nun interessieren mich Computergames zwar nur herzlich wenig, doch ich nahm mir in Anbetracht der Lobpreisungen durch den Rundfunk vor, mir das einmal genauer anzusehen. Ergo suchte ich das Spiel – es ist aus welchem Grunde auch immer ziemlich gut versteckt worden – und testete es mal an. Dabei entstand bei mir persönlich ein doch sehr zwiespältiger Eindruck u. d. h. den Lobeshymnen aus dem eingangs erwähnten Radiobeitrag vermag ich mich nun wirklich nicht anzuschließen.

So, genug getan für heute! So langsam fange ich, auf dem Zahnfleisch zu gehen. Daher verspüre ich auch keine übersteigerte Lust mehr, um mich der IT auseinander zu setzen. Klar, unsere Telefonanlage ist seit dem Gewitter vom 18.09.2017, als es hier ganz in der Nähe heftig eingeschlagen hat (in der Sparkasse) und als unsere AUSGESCHALTETE Küchenlampe hell aufleuchtete, so ziemlich im Ar… Programmtechnisch habe ich die gröbsten Fehler zwar umgehen können, aber das Ding muss ersetzt werden. Da führt kein Weg dran vorbei, denn allein schon der Versuch zum Abfragen des Anrufbeantworters macht die Anlage sowas von platt, dass ich die Providerdaten neu eingeben muss. Der neue Router liegt schon parat. Dauert aber, vor allem, wenn ich daran denke, die ganzen Geräte wieder neu konfigurieren zu müssen. Man stelle sich sowas mal bei einem “Smart Home” vor … Null Bock dazu!

gritaz

Ich musste mal wieder meinem Drang zum Experimentieren freien Lauf lassen. Kam so: Eine FB-Bekanntschaft hatte vor ein paar Tagen ganz grob ein Rezept skizziert, welches von ihrem Mann erfunden worden war. Allerdings wurden dabei nur die Zutaten genannt. Das las sich gut und es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Daher dachte ich mir: “Sowas muss ich mal ausprobieren!” Das habe ich inzwischen in etwas abgeänderter Form auch gemacht und es schmeckt nicht nur saugut, sondern ist mit rund zwei Teuronen pro Mahlzeit obendrein auch noch spottbillig. Entsprechend der Zutaten Grillkäse – Toastbrot – Apfel – Zwiebel habe ich das Ganze mit dem Namen Gritaz versehen. Geht so:

So, und nun sind meine Chilis endgültig alle befallen – nämlich von Blattläusen und Weißer Fliege. Wo sind eigentlich die Marienkäfer in ihrer Funktion als Biokiller, wenn man sie mal wirklich braucht? Die letzten Blumenpott-Chilis drinnen in der Wohnung habe ich gestern entsorgt, nach der Noternte. Vor vier Tagen noch gar nichts und gestern klebte alles von dem Viehzeug. Ich möchte wirklich mal wissen, wo das herkommt! Vermutlich entsteht es durch permante Neuschöpfung quasi aus dem Nichts! Die beiden Kästen auf dem Balkon weisen auch Befall auf, aber bei den größeren Pflanzen hält sich der noch in Grenzen. Die kleinen Pflanzen dagegen sind zum Mikrobiotop mutiert. Egal, denn da sind zusammen ohnehin nur noch fünf Früchte dran, die sich angesichts der nasskalten Witterung schon seit über zwei Wochen beharrlich weigern, endlich abzureifen!

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