Monats-Archive: Oktober 2017

sf

“Traue niemandem, dessen TV-Bildschirm größer ist als sein Bücherschrank!”
(Spruch bei Facebook)

Reicht für heute! Gerade den restlos verstopften Küchenabfluss bei meinen dementen Schwiegereltern in einer schier endlosen Bastelaktion wieder gängig gemacht: Nudeln, Gemüse und Kartoffelschalen. Da haben die Oldtimer – ich vermute mal Schwiegermutter – einfach versucht, Küchenabfälle und Essensreste durch die Spüle zu entsorgen. Lecker – ich bin mir bei dem stinkenden Dreck vorgekommen wie ‘ne Kanalratte! Zuvor gearbeitet. Fahrdienst schlaucht. Auf der anderen Seite hat derartige Arbeit selbstverständlich den Vorteil, dass man sein eigenes Ding durchziehen kann ohne dass einem einer dazwischenquatscht. Das ist ein immaterieller Wert, den ich mittlerweile sogar höher als schnöden Mammon einschätze. Aber wenn ich im Fahrdienst bin, dann hat die Computerei eben auch zurück zu stehen u. d. h. heute gibt’s “nur” Musik. Nämlich wieder einen Soundtrack. Zu Roadmovies habe ich ein etwas gestörtes Verhältnis. Einige davon sind aber ganz gut, also bspw. “Easy Rider” oder “Theo gegen den Rest der Welt” oder eben auch “Angel’s Share – Ein Schluck für die Engel“. Um die Musik zu dem letztgenannten Film soll es hier gehen.

synergetik

Scheuklappen engen das Gesichtsfeld von Pferden ein, so dass diese nicht durch seitlich wahrgenommene Reize erschreckt und abgelenkt werden können. Die Synergetik ist (Zitat) “die Lehre vom Zusammenwirken von Elementen gleich welcher Art innerhalb eines komplexen dynamischen Systems“. Was hat beides miteinander zu tun? Auf den ersten Blick gar nichts. Auf den zweiten Blick und hinsichtlich Medizin, Technik und Umwelt allerdings sehr, sehr viel. Wir tendieren dazu, Zusammenhänge als linear zu betrachten. Doch gerade bei natürlichen Zusammenhängen, wenn also das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist, fallen wir mit dieser linearen Betrachtungsweise mit Anlauf auf die Schnau… – äh – Klappe, aber sowas von …

(Zugegeben – das, was jetzt kommt, ist nicht ganz ernst gemeint. Die Geschichte ist auch etwas schwarz und böse. Aber ich habe jeden einzelnen dieser Vorfälle bereits live erlebt. Bloß eben noch nicht alle zusammen. Insofern ist die folgende Story nicht wirklich repräsentativ. Aber sie zeigt durchaus die Richtung, in die es geht. Und die stimmt irgendwie schon. ;) )
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Morgens auf dem Land

kasten
Die beiden aller-aller-allerletzten “Mohikaner” aus der Saison 2017.

Ergänzend zu meiner kleinen Anleitung für Blumenpottchilis kommt hier jetzt noch eine kleine Anleitung für Balkonkastenchilis. Da die Vorgehensweise in weiten Bereichen ähnlich ist, treten selbstverständlich Überschneidungen auf. Doch es existieren auch Unterschiede – und zwar insbesondere hinsichtlich des Zeitplans. Lässt man diese Unterschiede außer acht, dann geht man mit den Balkonkastenchilis baden! Auch diese Anleitung ist wieder chronologisch aufgeschlüssellt. Dann mal los!

Wenn wir schonmal einen so genannten “goldenen Oktober” haben, dann muss man das ja auch ausnutzen! Gestern, als ich stundenlang mit beständig nachlassender Begeisterung knapp 700m² Gänseblümchen im Klee gekillt habe (andere Leute nennen das Rasenmähen), da merkte ich schon, wie unglaublich nass alles noch ist. Kein Wunder nach den äußerst ergiebigen Regenfällen der vergangenen Wochen, für die eigentlich der Begriff “Monsun Light” angebracht ist. Auf den Feldern kann man Wattwandern oder sich ‘ne (allerdings kalte) Fangopackung genehmigen. Eigentlich wollte ich ja in den Wald, aber es ist überall so extrem matschig … – und nach dem Rumlatschen auf Asphalt stand mir der Sinn nun ganz und gar nicht! Also wohin?

kvertrag1

Die Bundestagswahl ist gelaufen und CDU/CSU, FDP sowie Grüne kämpfen gerade miteinander um einen Koalitionsvertrag. Aufgrund von unterschiedlichen – um nicht zu sagen unvereinbaren – Positionen kann das dauern. Nämlich exakt so lange, bis die Gier nach Macht alle Bedenken beiseite fegt. Doch könnte es nicht vielleicht zur Abwechslung auch mal gänzlich anders laufen? Nur mal so ein Gedankenspiel: Der Wähler hat ja schließlich entschieden und eben nicht nur CDU, CSU, FDP und Grüne gewählt. Sondern auch noch SPD, AfD und die Linke, nicht zu vergessen die kleinen und normalerweise chancenlosen Splitterparteien. Demokratie lebt nun einmal davon, einen möglichst breiten, gemeinsamen Konsens zu finden. Daraus folgt die Frage: Wäre es nicht zumindest theoretisch möglich, eine ganz große Koalition – eben eine repräsentative Regierung – zu bilden, die dem Wunsch des Wählers gerecht wird? Denn jede Partei hat irgendwo den einen oder anderen Programmpunkt, der etwas taugt. Warum konzentriert man sich nicht einfach ganz sachlich auf solche Programmpunkte und giert stattdessen nach Machtansprüchen?

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