Monats-Archive: November 2017

Erster Schnee im Schaumburger Land, na ja … – meine Begeisterung darüber hält sich durchaus in Grenzen. Wasser muss man nämlich nicht wegschaufeln. Ist halt Winter. Konnte ja keiner ahnen, dass das jedes Jahr passiert! ;) Das hat aber meine dichterische Ader inspiriert. Ja, zugegeben, zum Dichten nehme ich normalerweise Silikon. Merkt man wahrscheinlich auch. Trotzdem: Hier ist mal ein Winterlied! Es nennt sich “Schneeflöckchen, Weißröckchen” und ihr kennt es sicher noch nicht, denn es ist wirklich brandneu.

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
was soll dieser Scheiß?
Nun müssen wir schaufeln
und kommen in Schweiß!

Heute liegt bei mir zuviel Kleinkram an und das rl geht nun einmal vor. Daher geht es wiedermal um Musik: Robin Hood ist eine typische Sage aus England. Zumindest im Norden Deutschlands existiert eine vergleichbare Sage, und zwar vergleichbar insofern, als dass den Reichen genommen und den Armen gegeben wird. Mitunter wünsche ich mir für heute eine Hackergruppe, die eben das auch durchführt (ähnlich wie es in Daemon & Darknet beschrieben wird). Was an dieser Sage wahr und was hinzu gedichtet worden ist, das kann heute wohl niemand mehr schlüssig beurteilen. Fakt ist aber, dass der englische Robin Hood auf dem Land und der deutsche Robin Hood auf dem Meer – nämlich in Nord- und Ostsee – tätig war. Wer auf dem Wasser raubt, den bezeichnet man als Piraten.

Hmm… – die SPD hat der GroKo eine Absage erteilt. Von länger als vier Wochen war dabei allerdings nie die Rede. Es könnte also sein, dass wir doch wieder ein “Großes Kotzen” kriegen, dass ein “Weiter bis bisher bis in den Untergang” die neue, alte Leitlinie bundesdeutscher Politik wird. Die FDP war ja angetreten, um alles besser zu machen. Zumindest für diejenigen, die keinerlei Verbesserungen mehr nötig haben. Eigentlich eine arbeitslose Partei. Betrachten wir die FDP mal wie einen Arbeitslosen: Da wurde ein zumutbares Jobangebot abgelehnt. Jedes Jobcenter würde die jetzt für ein Vierteljahr auf Null runter sanktionieren und die könnten sich bei den Tafeln anstellen. Wenn ich mir das so bildlich vorstelle, wie der Lindner mit ‘nem Porsche bei ‘ner Tafel vorfährt … Zugegeben: Das ist reines Wunschdenken! Jedenfalls haben wir derzeit keine handlungsfähige ReGIERung und ich finde das sogar ganz gut so. Auf diese Weise müssen wir uns nämlich “nur” mit den Missetaten und der Scheinpolitik aus dem verflossenen “Großen Kotzen” rumschlagen. U. a. davon handeln die folgenden Nachrichten. Teil 351 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Ich habe mal wieder was ausprobiert. Eigentlich begann es mit einem Bild, das ich gestern im Web fand – ein Bild, welches das Kind im Manne anspricht. Dabei handelte es sich nämlich um gebratene Weihnachtsplätzchen, also sozusagen um “Bratplätzchen”. Eigentlich ist das bloß ganz simpler Leberkäse, nur etwas anders zurecht gemacht: Das Auge isst bekanntlich mit! Dazu gibt’s Bratkartoffeln (selbstverständlich mit Zwiebel und Apfel). Geht ganz einfach.

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Zuerst nimmt man den Leberkäse und eine Ausstechform für Weihnachtsplätzchen. Je nach Größe von beidem lassen sich so ein bis zwei Figuren aus dem Leberkäse ausstechen.

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pprod

Bei jedem einzelnen Schritt ertönt ein unangenehmes, schmatzendes Gurgeln. Der zähe, klebrige Matsch versucht mir das Schuhwerk auszuziehen und durch die hohen Gummistiefel ist die inzwischen bereits ziemlich unangenehme Kälte des allgegenwärtigen Wassers deutlich zu spüren. Die Luft ist klar und kalt, riecht aber nach Fäulnis, Erde, Moder und Verwesung: Ich musste unbedingt mal wieder raus! Das Ziel meines kleines Rundgangs in der Regenpause war das uralte Weidengehölz am Mühlgraben neben dem fast vergessenen Judenfriedhof. Ruhe pur, denn ein Weg existiert hier nicht und folglich verirrt sich auch kaum ein Mensch dorthin. Den Weg muss man sich durch das Unterholz selbst suchen, immer am Bach entlang. Einem Bach, der gestern sein Bett verlassen und das nahe gelegene Feld geflutet hat. Entsprechend hoch ist auch der Wasserstand. Was früher mal ein Rinnsaal war, das ist heute schnell fließend, teils reißend und ein bis zwei Meter tief. Schlamm auf der einen und Wasser auf der anderen Seite. Dazwischen – mehr zu erahnen denn zu sehen – ein schmaler Streifen, auf dem Gräser und Brennnesseln den Untergrund noch halbwegs fest halten. Nur dort kann man ungefährdet auftreten, muss aber auch bei jedem Schritt zunächst die Tragfähigkeit des Bodens prüfen. Wasser und Pfad – so man das denn so nennen will – liegen auf gleicher Ebene.

bsb

Vorab: Dieser Beitrag richtet sich an alle diejenigen, denen es zu mühsam ist, sich die Bedienungsanleitung ihrer Knipse mal detailliert anzusehen. Mir läuft jedesmal eine Gänsehaut über den Rücken, wenn ich die Leute sehe, die mit ihrer High-Tech-Super-Duper-Megateuer-Kamera unterwegs sind und die gerade mal beim Fotografieren den vollautomatischen Modus beherrschen. D. h. die blind auf die Kamera vertrauen und vermurkste Bilder dann grundsätzlich dem Motiv und nicht ihrer eigenen Unfähigkeit zuschreiben.

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