Monats-Archive: Dezember 2017

24ha24

Weihnachten, das folgt bei uns immer einem ganz bestimmten Ritual. Die Geschenke sind Ende November bis Anfang Dezember besorgt worden, um nicht den Ärger mit den zwei Wochen des traditionellen Vorweihnachtsstreiks diverser Zusteller bzw. Lieferanten zu haben. Zu Heiligabend gibt es mittags traditionell das Schwein des kleinen Mannes, also Kaninchen, und auch das ruht sich schon seit langer Zeit in der Tiefkühltruhe aus. Es wurde irgendwann im Jahresverlauf besorgt. Im Dezember ist zur Monatsmitte der Weihnachtsbaum gekauft worden und wie immer gibt’s daran von jeder Seite was auszusetzen.

22alltag1

Ich habe hier mal quer durch das ganze Jahr ein paar typische Szenen aus dem Alltag zusammengetragen. Vielleicht kommt euch manches davon bekannt vor, zumal ich fließend sarkastisch mit mitunter leicht zynischem Akzent spreche. Vielleicht könnt ihr manches davon sogar nachvollziehen … ;)
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Morgendämmerung. Die Sippe liegt noch in ihren Nachtlagern. Das Leittier erhebt sich leise und schiebt den Vorhang zur Seite, guckt aus der heimeligen Behausung nach draußen. Ein Schneesturm hat alles weiß gefärbt. Ungemütlich! Seufzend legt das Leittier seinen Umhang zum Schutz gegen die Kälte an und greift nach dem benötigten Werkzeug, um sich auf den Weg zur leidigen Nahrungsbeschaffung zu machen. Immerhin erleichtert der Schnee das Spurenlesen. Jetzt mal ehrlich: Soviel hat sich in den letzten 20.000 Jahren gar nicht verändert. Bloß Mammut und Wollnashorn mussten Schnitt- und Mohnbrötchen weichen!
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Ich fotografiere nun schon seit über vier Jahrzehnten, und das mehr oder weniger ambitioniert. Manche sagen auch semiprofessionell dazu. In all diesen Jahren sind mir etliche Stative untergekommen. Nicht, dass ich die Aufnahmen immer mit Stativ mache, ganz im Gegenteil sogar! Denn je weniger an Gewicht und an sperriger Ausrüstung mitzuschleppen ist, desto beweglicher ist man auch. Aber es gibt eben auch zig Situationen, in denen man um ein Stativ nicht drumrum kommt. Welche Art von Stativ man da nimmt, richtet sich nach der jeweiligen Situation sowie den Anforderungen und das Idealstativ für alle Situationen und Anforderungen gibt es m. E. nicht. Insofern werde ich hier auch kein bestimmtes Stativ empfehlen. Eigentlich lässt sich sogar nur eine allgemeingültige Aussage machen: Wer am Stativ spart, der spart am falschen Ende (und das Zeug in der Preisklasse unter hundert Euro kann man guten Gewissens gleich liegen lassen)!

tag1

So ein’ Tag,
so abgefuckt wie heute,
so ein’ Tag
möcht’ ich nie wieder seh’n!
(Erkenntnis des Tages)

Mann-Mann-Mann! Das hätte echt ins Auge gehen können! Die positive Nachricht zuerst: Ich lebe noch. Meine Mitfahrer auch. Und dem Auto ist auch nichts weiter passiert, obwohl ich unmittelbar davor stand, gegenzutreten. Heute hatten meine Frau und ich Urlaub genommen, weil wir meine geistig behinderte Schwägerin zur Zahn-OP nach Empelde fahren mussten. Wir fuhren um 10:30 Uhr los. Wie üblich nahezu Luftlinie u. d. h. über die Berge, über den Nienstedter Pass. Lief perfekt. Kamen früh in Empelde an, mussten nicht lange warten, OP (ambulant) verlief wider Erwarten komplikationslos und meine Schwägerin war nach dem Aufwachen die Ruhe selbst, absolut lammfromm, ein absolutes Novum. Alles total supi und easy und irgendwie machte sich bei mir deswegen ein ziemlich mieses Gefühl breit. Weil ich die Heimtücke des Herrn Murphy ja schon zur Genüge kenne!

Das ist ein Scheißhandy! Ich schmeiße das gleich aus dem Fenster!” Meine Jüngste war auf 180 und klebte unter der Decke. Was war passiert? Irgendwann mal bei einem Vertrags- oder Anbieterwechsel bekam sie ein Samsung Galaxy S6 mit dazu. Das war ihr Reservehandy, weil sie es fast nie gebraucht hat. Jetzt brauchte sie es zur Abwechslung mal. Aber das Ding wollte nicht mehr. Genauer gesagt: Es hatte sich so gründlich aufgehängt, dass es sich nicht mal mehr abschalten ließ. Jeder Versuch zum Abschalten führte wieder in den “Hänger”-Modus: Aussichtslos!

adventskalender

(Ich habe mal wieder ‘ne Weihnachtsgeschichte, nicht ganz ernst zu nehmen. Die ist nicht von mir. Ich habe sie vor Urzeiten mal irgendwo im Web gefunden und runtergeladen, doch irgendwie ist die Story zeitlos! Sie ist bloß eben nicht wirklich für Kinder geeignet. Viel Spaß beim Lesen!)
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Adventskalender

Tagebuch eines Adventliebhabers, dessen Adventskalender zur Tragödie auswächst. Merke: Traue keinem Adventskalender!

Erster Dezember:
Hurra, ich darf das erste Fenster meines Adventskalenders öffnen. Ein Schokoengelchen. Ich liebe den Advent.

Zweiter Dezember:
Eine Glocke. Ich lasse die Schokolade auf meiner Zunge zergehen und bekomme einen zärtlichen Kuss von meiner Liebsten. Die Adventszeit ist immer so romantisch.

saagu
Chili-Saison 2018: Ein Teil vom Anfang, Aussaat 12.11.17 (kleine Töpfe) und 26.11.17 (großer Topf).

Die Chilisaison 2018 ist im Werden und ich für meinen Teil habe bereits die ersten gekeimten Pflanzen mit angepeilter Ernte so ungefähr ab Ostern kommenden Jahres – zumindest drinnen und im Blumenpott. Wer jetzt noch bei der ’18er Saison mithalten will, der muss sich so langsam sputen und braucht Saatgut. Das sollte auf jeden Fall vor Ende Januar ’18 in der Erde sein (beste Erfahrungen habe ich diesbezüglich mit einer 1:1-Mischung von Blumen- und Kompostererde gemacht). Nur: Gutes Saatgut ist verdammt teuer und auch nicht ständig lieferbar! Die Preise rangieren da so und je nach Sorte zwischen 17 und 50 Cent pro Korn! D. h. zehn Körner von einer selteneren oder Hochzuchtsorte und schon ist man mit 5€ dabei, zzgl. Porto, versteht sich. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass wahrscheinlich längst nicht alle Körner auch keimen werden … Geht’s nicht vielleicht auch etwas billiger?

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