Monats-Archive: Februar 2018

Brrr, war das ein kalter Tag! Es fing schon mit -12°C morgens an und tagsüber kletterte das Thermometer auch nicht über -6°C. Dazu ein eisiger Nordwind der Stärke 6, der im Tagesverlauf die zuvor geschlossene Schneedecke sonstwohin geweht hat. Und Geld kostet die Kälte obendrein noch! Beim Auto meiner besseren Hälfte wurde dadurch nämlich ein neues Handbremsseil fällig: Die alte Opel-Krankheit! Wie das funktioniert? Beim in die Jahre gekommenen Auto zerbröselt mit der Zeit die Plastikummantelung des Bowdenzugs. Dann dringt Wasser ein. Bei der Kälte gefriert das, samt Bremsseil. Das erste Betätigen der Handbremse ist dann auch zugleich das letzte Betätigen: “KRACKS!” Macht 150€. Mir ist heute gleich mehrfach warm geworden, nämlich einerseits beim Schneeschippen und andererseits beim Holzhacken. Die kommende Nacht soll ja noch kälter werden und die Wolken verheißen weitere Schneefälle. Morgen nennt sich das dann “meteorologischer Frühlingsanfang” – na ja … Von Frühling jedenfalls weit und breit keine Spur! Selbst die Schneeglöckchen hat’s dahingerafft. Daran ändert auch der etwas merkwürdige Sonnenuntergang vorhin nichts. Wenn man genau hinschaut, dann erkennt man einen sich nach oben hin fortsetzenden Leuchtschleier der Sonne. Den nennt man “sun pillar” und der ist zumindest in unseren Breitengraden eigentlich ziemlich selten, weil er durch die Lichtreflexion an waagerecht in der Atmosphäre liegenden, winzigen Eiskristallen hervorgerufen wird. Den Sonnenuntergang habe ich oben vom Dach aus abgelichtet, nämlich die rote Sonne. Nochmal “brrr” – drei Aufnahmen. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Ich war da schon vor geraumer Zeit im Web über ein Rezept gestolpert, das ich ganz interessant fand. Nur schien es schier unmöglich zu sein, alle Zutaten dafür zusammen zu bekommen. OK, dann eben Plan B – ersetzen wir doch einfach das, was nicht erhältlich ist, durch was anderes und schau’n wir mal, ergo freie Improvisation. Da ich diese Woche nicht fahren muss konnte ich mal wieder am Herd experimentieren. Ich muss sagen: Es schmeckt! Jedenfalls äußerte sich meine Tochter dahingehend und meine bessere Hälfte leckte obendrein noch die Pfanne aus. Und es stopft und hält lange vor! Mit ungefähr 3,50€ pro Portion halten sich auch die Kosten noch im Rahmen.

Der Linguistik-Professor Noam Chomsky vom MIT sagte einmal (Zitat): “Der schlaueste Weg, Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben.” Behalte diesen Satz mal im Hinterkopf. Nun stell’ dir einfach mal vor, da ist ein Land. Eines, in dem sich die Politiker um Welten von der Bevölkerung entfernt haben. Eines, in dem sie ausschließlich mit den oberen Zehntausend gemeinsame Sache machen, Aufsichtsratsposten in Schlüsselindustrien besetzen, durch Parteispenden und Nebeneinkünfte bei der Stange gehalten werden, die Massenmedien im Sinne Superreicher gleichgeschaltet haben und die einfache Bevölkerung enteignen, überwachen, zwingen und bespitzeln. Scheinbar unterschiedliche politische Strömungen unterscheiden sich nicht in ihren Zielen, sondern lediglich in ihren Mitteln. Hinsichtlich vom Mainstream abweichender Meinungen wird Zensur geübt und Geheimdienste lässt man schalten und walten wie sie wollen, ohne dass die sich an Gesetze halten müssen. Klar, es gibt hin und wieder mal die eine oder andere Diskussion um die gerade aktuelle Vorgehensweise. Doch für die gilt immer das Zitat von Noam Chomsky. Würdest du so ein Land als Demokratie bezeichnen? Hier sind ein paar vorsichtig-kritische Nachrichten aus so einem Land. Teil 358 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Vorab und um nicht falsch verstanden zu werden: Den Mitarbeitern der Tafeln gilt meine Hochachtung, denn die setzen sich geradezu vorbildlich für andere Menschen ein! Man sollte dabei allerdings niemals vergessen, dass das Tafel-(Un-)Wesen in Deutschland ein absolutes Armutszeugnis und ein Beweis dafür ist, dass der Sozialstaat nicht mehr existiert. Denn die Tafeln in ihrer derzeitigen Form sind einerseits ein unverzichtbares Begleitinstrument des H4-Menschenrechtsverbrechens und andererseits mit ziemlicher Sicherheit ein die Wirtschaft stärkendes McKinsey-Projekt. Das allerdings verschweigt bspw. der kürzlich in der Süddeutschen erschienene Artikel ganz vornehm – Honi soit qui mal y pense … – und die jetzt zum 25jährigen Jubiläum der Tafeln erscheinende Sondermarke lenkt auch nur vom eigentlichen Problem ab.

Zweistellige Minusgrade – bähh… In 8.326km Entfernung ist momentan ein Strand tieftraurig weil ich nicht auf ihm liege! Manno, was kann ich hartherzig sein! Aber zu irgendwas muss die Kälte ja gut sein. Vielleicht für ‘ne verrückte Idee? Verrückte Ideen kann ich – gemäß dem Ausspruch von Albert Einstein: “Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.” Wir haben angesichts der bisherigen Winter-Imitation unsere Regentonnen im Garten nicht leer gemacht. Aktuell zerdeppere ich da jeden Tag die Eisschicht, damit die Tonnen nicht kaputt frieren. Meine Frau ist gegen das Leeren der Tonnen, weil sie das Regenwasser für die Vorwäsche nimmt. Die Eisschicht, tja … Kann man mit dem Eis vielleicht etwas anfangen? Wie sieht die Landschaft eigentlich aus, wenn man sie durch das Eis hindurch fotografiert? Gesagt, getan. Geht so: Eine hinreichend große Eisscherbe aus dem saukalten Wasser rausangeln, was ‘ne ziemlich glitschige und unangenehm eisige Angelegenheit ist. Dann Sonnenschein abwarten, Kamera klarmachen und auf Makro stellen. Nun die Landschaft durch das Eis hindurch ablichten. Jede Winkeländerung vom Eis ergibt andere Lichteffekte. Sieht ziemlich surreal aus! Hier sind mal fünf Bilder davon. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab.

Manchmal steht man vor dem Problem, einfach nur irgendwas quasi nach PDF “kopieren” zu müssen. Längst nicht jede Scannersoftware unterstützt dieses Feature. Klar, man kann was einscannen, in eine Textverarbeitung einfügen und dann von da aus PDFen. Aber geht’s nicht vielleicht auch etwas einfacher? Geht es! Nämlich mit der portablen Win-Freeware WinScan2PDF. Die kommt als ZIP-Archiv von knapp 60kB Größe. Nach dem Entpacken hat man ein einziges Programm. Das ist WinScan2PDF.exe von knapp 90kB Größe und das funktioniert, da es auf die bereits anwenderseitig vorinstallierte Software zugreift, supereinfach.

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Das Wochenende darf kommen und aller Voraussicht nach habe ich auch zur Abwechslung seit langer Zeit mal wieder ‘ne Woche frei. Wird auch Zeit, denn dann können meine vom Federstahl der Rollstuhlhalter zerschnittenen Fingerkuppen endlich mal in Ruhe abheilen. Aber was heißt schon Wochenende? Da wird all das auf die Reihe gebracht, was zwischenzeitlich notgedrungen liegen geblieben ist. Dabei fiel mein Blick aus dem Fenster und was sehe ich: Flüchtende Rehe hinter dem Haus. OK, die sind weg. Aber kommen sie vielleicht nochmal wieder? Der vorsichtige Blick vom Balkon: Nee, die bleiben auch weg. Aber jemand anders ist da. Nämlich ein Grünspecht – bei uns zwar kein besonders seltener Vogel, aber im Garten immerhin doch ein recht seltener Gast. Schnell mal zur Kamera gegriffen und – erwischt! Fünf Bilder, draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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