Monats-Archive: April 2018

Oh Mann, immer nur Maloche-Garten-Pflege und Maloche-Garten-Pflege. Seit drei Wochen schon. Seit drei Wochen ohne Auszeit. Die habe ich mir am Vormittag genommen, und zwar unmittelbar nach dem Frühstück. Es soll ja nachmittags schauerliche Gewitter geben und morgens schien noch die Sonne, also nichts wie weg! Das Ziel war “mein” Waldteich. Natürlich gehört der nicht mir. Aber er ist eines meiner bevorzugten Ziele, denn da hat man wirklich eine geradezu traumhafte Ruhe. Vom Wanderweg aus ist der Teich nicht einsehbar. Die meisten Leute wissen nicht mal, dass es ihn gibt und das ist auch gut so! Was der aufmerksame Beobachter vielleicht erblickt, ist ein unscheinbareer Trampelpfad, der ins Unterholz führt. Dem muss man nur ungefähr fünfzig Meter folgen. Das ist alles. Menschen trifft man da am Teich fast nie. Und wenn, dann bestenfalls mal ein paar einheimische Eingeweihte oder Naturfotografen. Heute hatte ich meine Ruhe und die habe ich genossen! Die Kröten sind jetzt schon wieder weg. An ihre Stelle sind die Frösche getreten. Es ist wirklich bemerkenswert, wie unglaublich grün der Wald in so vergleichsweise kurzer Zeit geworden ist. Hier sind mal ein paar Aufnahmen von der Tour. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Nur mal so ein kleiner Bildbearbeitungstipp zwischen Tür und Angel: Mitunter zeigen Fotos einen hässlichen Gelbstich. Das geschieht beim Fotografieren unter Kunstlicht oder wenn Licht durch Vorhang bzw. Gardine oder durch ein Zeltdach fällt.

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Der lässt sich recht einfach beseitigen und welches Grafikprogramm ihr dazu nehmt, ist eigentlich ziemlich egal. Denn die Möglichkeit zur Korrektur von Rot, Grün und Blau bieten die so ziemlich alle – entweder über Schieberegler oder aber über die Farbkurven. Bloß fehlt eben ein Regler für Gelb. Das ist aber kein Problem, denn in dem Farbraum, den Fotos verwenden, wird Gelb zusammengemischt.

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sfmga

Für die Liebhaber von wirklich guter Science Fiction, kurz SF genannt, hätte ich hier mal einen brandheißen Lesetipp. Bloß: Wie und wo anfangen? OK, gehen wir mal gaaanz weit zurück. Da gab es 1938 ein Aufsehen (und Massenpanik) erregendes Hörspiel mit dem Titel “The War Of The Worlds” nach dem gleichnamigen Roman von H. G. Wells aus dem Jahr 1898. Sowohl im Roman wie auch im Hörspiel ging es um Aliens, welche die Erde zwecks Invasion angreifen. Diese Thematik beherrschte die SF noch bis zum Ende der 1960er Jahre. Heute wissen wir, dass auch Aliens an Einsteins Relativitätstheorie scheitern würden und aufgrund der Naturgesetze in unserem Universum die Lichtgeschwindigkeit nicht überschreiten können. Die einzig mögliche Variante davon stellt der lt. NASA denkbare Warp-Antrieb dar, doch wäre dessen Energieverbrauch zum Erzeugen einer eigenen Raum-Zeit-Blase so exorbitant hoch, dass jede Invasionsabsicht hinsichtlich eines fremden Planeten von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Wir dürfen uns daher mit Blick auf böswillige Aliens in Sicherheit wiegen: Sie werden uns in Ruhe lassen, weil man, um Materie auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen zu können, unendliche Energie benötigt.

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Heute war die erste Ernte und daher ist es wohl mal an der Zeit, einen kleinen Zwischenstand hinsichtlich meiner diesjährigen Chilizucht zu präsentieren. Nicht alle Zuchtversuche haben hingehauen, aber drei davon sehen doch recht vielversprechend aus. Ich züchte dabei keine Reinsorten, sondern vielmehr nur das Zeug, was man immer mal so nebenbei wegmampfen oder an’s Essen kippen kann. Bei der Erde handelt es sich (wie schon im letzten Jahr, weil ich damit die besten Erfolge erzielen konnte) um eine 1:1-Mischung von Blumen- und Kompostererde. Während des Winterhalbjahres erfolgt die Aufbewahrung drinnen auf Fensterbänken. Nach draußen kommen die Chilis erst nach den Eisheiligen u. d. h. nach dem 16. Mai. Vorher wäre es Mord an den Pflanzen.

evdessert

Da war auf Arte diese Sendung über Ibiza, in der ein Rezept kurz erwähnt wurde – und ich dachte: Das muss ich unbedingt mal ausprobieren! Das Ganze hat nur zwei Zutaten, nämlich Erdbeeren und frischgepressten Orangensaft (oder – ausprobiert! – alternativ Mutilvitaminsaft aus der Flasche). Schmeckt fruchtig-frisch fantastisch!

Portionen: 1
Zeitbedarf: 5 Minuten (danach ein paar Stunden ziehen lassen)

Zutaten:
200g Erdbeeren
frischgepresster Orangensaft (alternativ fertiger Multivitaminsaft)

politzitate

“Diejenigen, die oben sind, egal aus welchen Gründen, wollen oben bleiben. Meist haben sie die höhere Position gar nicht selbst errungen, sondern geerbt. Umso verbissener verbarrikadieren sie sich gegen die Gefahr, dass ihre Kinder oder sonstigen Nachkommen sich einem fairen Wettbewerb stellen müssen.”
(Leo Lukas in PR 2955, S. 38, “Der Shod-Spiegel”)

Politik ist bekanntlich ein schmutziges Geschäft. Lassen wir daher vorab erst einmal ein paar von denen zu Wort kommen, die es aus Erfahrung wissen müssen. Nämlich ein paar Politiker.

Was für ein richtig schöner Frühlingstag! Gestern haben meine bessere Hälfte und ich stundenlang die Gartensaison eingeläutet – der Sch…-Rasenmäher will mal wieder nicht – wobei ich mir den Komposter vorgenommen habe, um die verdammten Waschbären zu vergraulen (ist aber noch längst nicht fertig). Heute tut mir davon jeder Knochen weh. Trotzdem … – gleich nach dem Frühstück ging’s raus in den Wald, denn es ist ja schließlich Krötensaison. Auf zur Krötenjagd! Letzte Woche waren noch keine da. Und diesesmal? Fehlanzeige – zunächst jedenfalls. Aber halt, war da nicht gerade so ein leises Zwitschern und Zirpen zu hören? Da hinten, vom anderen Ufer des Waldteiches her? Mal sehen … Ja, da tut sich was! Ist bloß verdammt schwer hinzukommen. Steiles Ufer, alles zugewuchert und so … Aber: “Versuch macht kluch!” Zugegeben, ein paarmal stand ich wirklich nur um Haaresbreite unmittelbar vor’m Anbaden. Aber ich glaube, dass sich die Aktion gelohnt hat. Nach Fadenmolchen und Bergmolchen jetzt also die Kröten: Der Frühling ist definitiv da! Fehlen an Amphibien und Reptilien im Deister eigentlich nur noch die Frösche, danach die Blindschleichen bzw. Eidechsen und zuletzt die Feuersalamender sowie die Kreuzottern. Die Letztgenannten werde ich aber vermutlich mal wieder vergeblich suchen. Hier sind erstmal die Kröten. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen)

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