Monats-Archive: August 2018

bremse

“Computer lösen Probleme, die man ohne Computer nicht hätte.”
(Verfasser unbekannt)

In diesem Spruch steckt viel Wahrheit. Vielleicht aber sogar noch sehr viel mehr schlechte Erfahrung. Schlechte Erfahrungen kann man auch mit Navis machen; man muss dazu nur mal bspw. in Cuxhaven außendeichs auf der Cassen-Eils-Straße in Richtung Stadt fahren und der Aufforderung seines Navis “jetzt rechs abbiegen” Folge leisten. Dann landet man absolut zuverlässig in der Nordsee, weil die Straße “rechts ab” dazu dient, Boote vom Anhänger zu Wasser zu lassen! Mit Navis ist das also immer so eine Sache und man tut sehr gut daran, den nervigen Besserwissern rechtzeitig den Strom abzuwürgen. Ich habe aufgrund der geschilderten Erfahrung zu den Dingern doch ein ziemlich gestörtes Verhältnis. Bedeutet: Auf der Langstrecke orientiere ich mich an Sonnenstand oder Sternenhimmel. Da sind die Himmelsrichtungen nämlich unverwechselbar.

roke01

Da absehbar ist, dass ich mir mindestens in den kommenden zwei Wochen wohl kaum mal eine kleine Auszeit werde gönnen können, habe ich mir die heute schonmal genehmigt, nämlich gleich nach dem Frühstück in Form meines standardmßigen 7km-Spaziergangs rund um’s Dorf. Die Kamera hatte ich nur so auf blauen Dunst hin mitgenommen, denn man weiß ja nie, was einem vielleicht doch so vor die Linse kommen könnte. Unterwegs dann die Warnschilder, die ich geflissentlich ignoriert habe: “Achtung Jogger und Radfahrer!!!! Angriff von Greifvögeln!!! Bitte Schritttempo laufen/fahren!!!!” Greifvögel sind mir keine untergekommen. Aber an der Aue ein Rotkehlchen und das blieb sogar lange genug für ein paar Aufnahmen sitzen: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Bilder lassen sich nicht nur mit Farben derart verfremden, dass der Betrachter beinahe schon dazu gezwungen wird, zweimal hinzugucken. Eigentlich ist jedes Mittel recht, wenn es dazu führt, dass Erwartung und Wahrgenommenes einander widersprechen. Hier soll einmal ein Verfahren beschrieben werden, dass sich ganz besonders gut im Rahmen der Architekturfotografie eignet – weil man auf den ersten Blick dem Eindruck erliegt, dass der Architekt betrunken gewesen sein muss.

Benötigte Windows-Freeware:
- ShiftN: Installer, der nach erfolgter Installation auch als 1:1-Kopie portabel läuft.
- IrfanView: Portabel (läuft via WinE auch unter Linux).
- SAR Image Processor: Portabel (läuft via WinE auch unter Linux).
- AnmanieSMP: Portabel.
- Beliebiges Grafikprogramm.

Es wird immer wärmer. Man merkt das auch an den Tierarten. Hier im Schaumburger Land sind einige Tiere hinzu gekommen, die es hier bis vor ein paar Jahren nicht gab bzw. sie treten jetzt sehr viel häufiger auf: Tannenhäher, Wacholderdrossel, Maikäfer, Wolf, Luchs, Mufflon, Waschbär … – und auch das Taubenschwänzchen, mitunter aufgrund der Verwechslungsgefahr als Kolibrischwärmer bezeichnet. Kleiner Einschub: Als konvergente Evolution bezeichnet man es, wenn unterschiedliche Arten unabhängig voneinander gleiche Merkmale herausbilden, also bspw. die ledrigen Gleitflugschwingen beim Pterosaurus (Reptil) und bei der Fledermaus (Säugetier). Oder die Flossen beim Hai (Fisch), Pinguin (Vogel) und Wal (Säugetier). Nehmen wir mal den Kolibri: Das ist ein geradezu winziger (Zug-) Vogel mit irrsinning schnellem Flügelschlag, höchstem Energieumsatz und einem langen Schnabel, der ihn dazu befähigt, Nektar aus kelchförmigen Blüten zu saugen. Der bereits erwähnte Kolibrischwärmer bzw. das Taubenschwänzchen sieht auf den ersten Blick ziemlich ähnlich aus und verhält sich auch beinahe gleichartig, ist aber kein Vogel, sondern ein Insekt – nämlich ein eigentlich nachtaktiver Schmetterling. An die Stelle des Schnabels tritt bei ihm ein Saugrüssel.

dagidu01

Es ist wohl mal wieder an der Zeit für einen kleinen Zwischenstandsbericht hinsichtlich meiner Chilizucht. Bisher konnte ich von den beiden 40cm-Balkonkästen genau 42 Früchte abernten. So rund 30 hängen noch dran und müssen noch reifen und zwei sind – wahrscheinlich hitzebedingt – vorzeitig unreif abgefallen. D. h. die Chili-Versorgung 2019 aus eigenem Anbau ist dicke gesichert, denn maximal benötige ich eine Frucht pro Monat. Erst vor ein paar Tagen habe ich wieder ein Dutzend – genauer: das giftige Dutzend – abgenommen. Wie es sich gehört mit dem gehörigem Respekt des erfolgreichen Genpanschers vor den Pflanzen u. d. h. PE-Handschuhe, Atemschutz (Gasmaske) und Schutzbrille. Die Verarbeitung erfolgte, wie gewohnt, durch Entkernen (als Saatgut für die nächste Saison), Kleinschnippeln (damit sich das Höllenzeug gut portionieren lässt) und Einfrieren (hält sich dann über mehrere Jahre, wird allerdings auch merklich schärfer). Während der Verarbeitung machte ich ein paar Fotos und man mag es mir vielleicht nachsehen, wenn die angesichts der ganzen Schutzausrüstung nicht wirklich gut geworden sind. Aber was drauf zu sehen sein soll, das kann man immerhin erkennen.

pnot

Mit diesem Beitrag will ich einmal ein hausgemachtes Problem ansprechen – eines, das viele Menschen zwar offensichtlich brennend interessiert, das aber seitens der zuständigen Politik gar nicht und wenn doch, dann bestenfalls halbherzig-stümperhaft angepackt wird. Es geht nämlich um die Pflege respektive den Pflegenotstand und da insbesondere um die Altenpflege. Dabei ist das Problem keineswegs neu: Es ist schon seit gut einem Jahrzehnt bekannt, aktuell, hat sich verschärft sowie zugespitzt und gewisse “Volksvertreter” glänzen diesbezüglich nicht nur durch konsequente Lernresistenz und Kompetenzallergie, sondern auch durch die neue deutsche Tugend des Aussitzens. Klar, Aussitzen bringt natürlich was: Die betroffenen Pflegefälle sterben von allein weg. Aber da unsere Gesellschaft überaltert ist, rücken noch mehr nach. Doch um das zu kapieren, müssten natürlich noch Lernresistenz und Kompetenzallergie überwunden werden, was man von Politikern nun wirklich nicht erwarten kann!

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Hingucker-Bilder erzeugen Aufmerksamkeit. Warum? Weil ein erwartetes Motiv in unerwarteter Form abgebildet wird. So veranlasst man den Betrachter dazu, zweimal hinzusehen. Denn bei ersten Mal traut er seinen Augen nicht. Das erreicht man bspw. durch eine geeignete Perspektive. Eine andere Möglichkeit ist die Bildverfremdung. Dabei gibt’s verschiedene Verfahren. Eine sehr simple Methode, nämlich eine Variante der Color-Key-Technik, lässt sich in Windeseile mit der portablen Windows-Freeware IrfanView – die auch via WinE unter Linux läuft – realisieren. Zuerst benötigt man dazu das u. U. bereits fertig bearbeitete Originalbild.

bvf1
Das Originalbild: Seesand (Makroaufnahme).

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