Tages-Archive: 9. August 2018

Es wird immer wärmer. Man merkt das auch an den Tierarten. Hier im Schaumburger Land sind einige Tiere hinzu gekommen, die es hier bis vor ein paar Jahren nicht gab bzw. sie treten jetzt sehr viel häufiger auf: Tannenhäher, Wacholderdrossel, Maikäfer, Wolf, Luchs, Mufflon, Waschbär … – und auch das Taubenschwänzchen, mitunter aufgrund der Verwechslungsgefahr als Kolibrischwärmer bezeichnet. Kleiner Einschub: Als konvergente Evolution bezeichnet man es, wenn unterschiedliche Arten unabhängig voneinander gleiche Merkmale herausbilden, also bspw. die ledrigen Gleitflugschwingen beim Pterosaurus (Reptil) und bei der Fledermaus (Säugetier). Oder die Flossen beim Hai (Fisch), Pinguin (Vogel) und Wal (Säugetier). Nehmen wir mal den Kolibri: Das ist ein geradezu winziger (Zug-) Vogel mit irrsinning schnellem Flügelschlag, höchstem Energieumsatz und einem langen Schnabel, der ihn dazu befähigt, Nektar aus kelchförmigen Blüten zu saugen. Der bereits erwähnte Kolibrischwärmer bzw. das Taubenschwänzchen sieht auf den ersten Blick ziemlich ähnlich aus und verhält sich auch beinahe gleichartig, ist aber kein Vogel, sondern ein Insekt – nämlich ein eigentlich nachtaktiver Schmetterling. An die Stelle des Schnabels tritt bei ihm ein Saugrüssel.

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Es ist wohl mal wieder an der Zeit für einen kleinen Zwischenstandsbericht hinsichtlich meiner Chilizucht. Bisher konnte ich von den beiden 40cm-Balkonkästen genau 42 Früchte abernten. So rund 30 hängen noch dran und müssen noch reifen und zwei sind – wahrscheinlich hitzebedingt – vorzeitig unreif abgefallen. D. h. die Chili-Versorgung 2019 aus eigenem Anbau ist dicke gesichert, denn maximal benötige ich eine Frucht pro Monat. Erst vor ein paar Tagen habe ich wieder ein Dutzend – genauer: das giftige Dutzend – abgenommen. Wie es sich gehört mit dem gehörigem Respekt des erfolgreichen Genpanschers vor den Pflanzen u. d. h. PE-Handschuhe, Atemschutz (Gasmaske) und Schutzbrille. Die Verarbeitung erfolgte, wie gewohnt, durch Entkernen (als Saatgut für die nächste Saison), Kleinschnippeln (damit sich das Höllenzeug gut portionieren lässt) und Einfrieren (hält sich dann über mehrere Jahre, wird allerdings auch merklich schärfer). Während der Verarbeitung machte ich ein paar Fotos und man mag es mir vielleicht nachsehen, wenn die angesichts der ganzen Schutzausrüstung nicht wirklich gut geworden sind. Aber was drauf zu sehen sein soll, das kann man immerhin erkennen.

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