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“Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.”
(Gustav Mahler, Komponist)

Ich bin kein Musiker. Ich kann nicht mal Noten lesen! Und doch liebe ich die Musik. Jedenfalls manchmal. Oder doch eher häufig. Was ich mich dabei auch schon so manches Mal gefragt habe: Kann Musik eigentlich zur psychischen Beeinflussung herangezogen werden? Sozusagen in Form von funktioneller Musik, extra für einen bestimmten Zweck komponiert?  Musik drückt immerhin Stimmungen aus und vermag sie zu manipulieren. Letzteres wird deutlich an Bewegungsabläufen. Dafür existieren viele Beispiele. So ist es bspw. bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) einzig eine Frage der inneren Einstellung, ob man für die Herzdruckmassage “Staying Alive” oder “Highway To Hell” zugrunde legt – der Arbeitstakt bleibt der Gleiche ;) . Mit Märschen wie z. B. dem Yorkscher Marsch wird eine Art von Bewegungsdrang initiiert und somit das Marschieren von Soldaten vorgegeben und bei den Shanties wie z. B. “Rolling Home” gab der Rhythmus früher auf den Großseglern den Arbeitstakt für die Matrosen vor. Möglicherweise hat sich das ja vom Takt der Trommel auf den früheren Sklavengaleeren abgeleitet.

Doch da ist noch sehr viel mehr. Musik kann der (Wieder)Erkennung dienen und eine Art von “Wir”-Gefühl vermitteln. Typische Beispiele dafür, die mitunter sogar Hitcharakter erreichten, sind “Die Internationale” oder Gewerkschaftssongs wie “Part Of The Union“. Den Wiedererkennungwert kurzer, einprägsamer Jingles nutzt die Werbung zur Genüge, man denke dabei nur an das T-Online-Jingle oder an den instinktiven Griff vieler Menschen zum Handy, wenn irgendwo das WhatsApp-Jingle ertönt: Im letztgenannten Fall ist man durchaus geneigt, schonmal an Dressur zu denken!  Kommt noch dazu, dass man bestimmte Sounds – solche mit Ohrwurmcharakter – kaum wieder los wird. Als vergangenes Jahr im nasskalt-verregneten Juni just zu meinem Geburtstag im Radio quasi als Joke “Last Christmas” gespielt wurde und ich das Stück aus Jux und Dollerei am gleichen Tag bei FB teilte, da fanden einige Leute das gar nicht mehr so lustig, weil der Song sie den ganzen Sommer über “verfolgte”: Ich durfte mir deswegen einiges anhören!

Halten wir an dieser Stelle mal fest:
- Musik drückt Stimmungen aus.
- Musik kann Bewegungsabläufe vorgeben.
- Musik hat einen hohen Wiedererkennungswert.
- Musik in Form von Ohrwürmern bleibt ständig im Gedächtnis.
Das ist bereits eine ganze Menge! Ich habe oben gesagt, dass Musik auch manipulieren kann. Wie ist das zu verstehen? Es handelt sich dabei um Musik, welche unterschwellig das Verhalten zu beeinflussen vermag.

Eberhard Schoener hat in seinem Stück “Falling In Trance” eine akustische Täuschung mit geradezu hypnotisch-beruhigender Wirkung eingesetzt. In meinem Video “Süntelbuchen” unterlegte ich die Musik mit beruhigenden, scheinbaren Naturgeräuschen (tatsächlich sind das gar keine Naturgeräusche, denn die Sounds wurden mit der alten, russischen Win98-Software “Aura” ausnahmslos vom PC generiert) zum Zwecke des “Runterkommens”. Dazu sind unzählige Relaxation-CDs gleicher Machart im Handel und die werden gekauft, was nicht mehr und nicht weniger bedeutet, als dass es auch funktioniert. Sphärische Elektroniksounds wie bspw. von Synestem gehen irgendwo in die gleiche Richtung. Kaufhausmusik, auch Muzak genannt, soll für eine entspannte, angenehme, unkritische Stimmung sorgen und so die Konsumbereitschaft erhöhen, doch diese Wirkung ist durchaus umstritten. Das allerdings hat selbst renommierte Musiker wie z. B. Jean-Michel Jarre nicht davon abhalten können, sich auch auf diesem Gebiet zu versuchen.

Bei subliminaler Musik – ich weiß, dass deren Wirkung höchst umstitten ist und i. d. R. sogar strikt abgestritten wird, doch ich bin da aufgrund eigener Erfahrungen vollkommem anderer Ansicht – werden Musikstücke gerade so eben an oder ganz knapp unter der Hörbarkeitsschwelle mit bestimmten Sounds unterlegt, so dass das Bewusstsein die Musik zwar hört, aber nur das Unterbewusstsein auch auf die Sounds reagiert. Das lässt sich reproduzierbar testen: Nehmt irgendwelche eher aggressive Songs und mischt bspw. mit CoolEdit oder Audacity so leise, dass man es eben gerade so fast nicht mehr hört, das Fauchen angreifender Katzen, das Knurren von Bär oder Wolf oder die Angriffslaute von irgendeinem anderen Raubtier darunter. Wartet ab, bis ihr Besuch bekommt, den ihr am liebsten von hinten seht und spielt die sublimale Musik als Hintergrundmusik ab – binnen Rekordzeit werdet ihr besagten Besuch auch tatsächlich von hinten sehen!

Dieses Verfahren funktioniert nicht nur bei zur Stimmung passender Musik auch mit so ziemlich allen möglichen anderen Stimmungs-Sounds, sondern (hab’s mehrfach erfolgreich ausprobiert) es konditioniert auch. D. h. wenn jemand häufiger das subliminale Stück hört, reagiert er irgendwann wie ein Pawlowscher Hund auch in gleichartiger Weise auf das Original, also auf das unmanipulierte Musikstück. Der o. e. Wiedererkennungseffekt mag dabei eine Rolle spielen. Das kann man aber auch ganz bewusst nutzen. Früher waren viele Eltern der Meinung (manche sind es idiotischerweise heute noch), das Musik die Kinder beim Lernen störe im Sinne von Ablenkung. Das ist Blödsinn! Genau das Gegenteil ist der Fall! Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Während ich als Schüler die Binomischen Formeln büffelte, lief im Hintergrund meist Deep Purple, also “Hush” und sowas. Und wenn ich das heute – nach über vierzig Jahren – höre, dann fällt mir ohne es wollen sofort wieder ein, dass (a+b)²=a²+2ab+b² ist: Musik ist dem Lernen sehr förderlich!

Kommt an dieser Stelle also noch hinzu:
- Musik beeinflusst das Lernen.
- Musik beeinflusst Stimmungen.
- Musik kann konditionieren.
Das alles fällt irgendwo in den Bereich der Musikpsychologie und m. E. sehr wahrscheinlich auch in den Bereich der Musiktherapie. Es stellt sich die Frage, ob daraus Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden können. Ich weiß es zwar nicht, bin aber felsenfest davon überzeugt, dass es sich so verhalten dürfte. Wenn es sich aber so verhält, kann man dann derartige Gesetzmäßigkeiten nicht vielleicht auch zur Beeinflussung und Lenkung des Verhaltens von Menschen einsetzen?

Die Werbung praktiziert das bereits zumindest ansatzweise. Wenn – und vielleicht lehne ich mich damit gar nicht mal besonders weit aus dem Fenster – solche Gesetzmäßigkeiten gefunden und in algorithmische Form gebracht werden, dann wäre es möglich, einen Computer entsprechende, verhaltensbeeinflussende Kompositionen eigenständig vornehmen zu lassen (komponierende Computer gibt es bereits seit Jahren) und mit der entsprechenden Musik (man kann sie ja nochmal nachträglich von Musikern einspielen lassen) im Radio serviert die Menschen als Masse beeinflussen. Aber das würde doch sicherlich niemand tun, oder?

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7 Antworten auf Funktionelle Musik?

  • Soeckchen sagt:

    Natürlich geht das. Die Grundlagen dazu hatte ich in UK bei meiner Ausbildung. Es ist nur sehr aufwendig wenn man das ganz professionell subtil machen will. Mir ist allerdings aus ganz sicheren Quellen bekannt, dass bspw. US-Soldaten besonders aggressiv machende Musik in Panzern hören gepaart mit einigen Stimulantien, die früher unter dem Namen “Panzerschokolade” bzw. “Fliegerschokolade” bekannt waren. Alles was zum Nutzen der Menschen erfunden wurde und wird, kann auch für das Gegenteil verwendet werden. Aber was die Musikpsychologie betrifft, so funktioniert diese im Hinblick auf Manipulation nur bei sehr labilen Menschen und nicht bei starken Persönlichkeiten, die kritisch hinterfragen, weswegen man ja auch so gerne regelrechte Zombies heranzüchten möchte. Natürlich auch im Zusammenspiel mit ungesundem Fastfood, künstlichen Süßstoffen usw. womit man sich regelrecht dummfressen kann. Es muss dabei also immer irgendwas mit im Spiel sein, das das Gehirn beeinflusst.

  • Bleibtreu sagt:

    Das Kind in mir hat folgendes bestätigt gefunden: Musikexperimente in der ganzen Welt bei Kleinkindern haben bestätigt: bei Mozart lächeln sie selig, bei Jazz werden sie unruhig. Kühe geben bei Mozartmusik mehr Milch usw. usf. Sich erinnern, was wir als Kinder gehört haben: Melodien, Wiegenlieder. Es geht nicht darum, komplizierte Musik zu hören, sondern schöne Musik, die uns in Stimmung bringt. Stimme: Stimmung stimmt. Wie lieben wir dochg Menschen, die eine schöne warme Stimme haben! In diese Richtung singen. Singen, summen wir wieder selbst. Jeder von uns kennt viele Lieder von früher, sei es von der Oma, sei es aus dem Kinderchor, sei es aus dem Konzertsaal. Diese Art von Musik muß wieder an Gewicht gewinnen: Lied, Chanson, Canzone, Carmen, Song. Schluß mit den Experimenten! Daraus ist doch nichts als Verwirrung geworden. Die Popmusik, Rock’n Roll konnte nur mit extensiven Drogen und Sex brestehen, niemals für sich als leise Töne so wie von Vögeln.

    • Soeckchen sagt:

      So ein Unsinn! Sind wir alle der schwarzen Szene jetzt Grabschänder und Axtmörder, nur weil wir düstere Musik hören? Musik folgt wie zu Zeiten von Mozart, Beethoven, Haydn usw. Harmonien. Man kann aber durchaus Harmonien verändern wie im Falle eines Dieter B. aus Tötensen, der gleich mal mal völlig untypisch von einer Quarte auf eine Septime springt. Deswegen ist seine Musik auch schnell-lebig und leicht zu ersetzen. Vor allem durch neue Gesichter. Harmonien wiederum sind was ganz anderes und diese finden sich auch in der Pop- und Rockmusik wieder bis hin zum “Death Metal”.

      Ich für meinen Teil musste beim schwulen Mozart immer fast kotzen.

      Bin ich jetzt eine Killerin, weil ich sowas mag und für das Label “Out Of Line” arbeite? Bei Liedern spielt auch der Text eine Rolle. Ein Song hat auch Aussage, die man erst zwischen den Zeilen erkennt, wenn der Song gut ist.

      Nichts hasse ich mehr als die Spießer, die absolut gar keine Ahnung von Musik haben und vielleicht sogar noch den fantastischen Marylin Manson für Massaker verantwortlichen machen wollen.

    • “Die Popmusik, Rock’n Roll konnte nur mit extensiven Drogen und Sex bestehen, niemals für sich als leise Töne so wie von Vögeln.”

      Dazu gibt’s auch meinerseits vehementen Widerspruch, und zwar gleich aus mehreren Gründen. Songs wie “Yesterday” von den Beatles oder “Sound Of Silence” von Simon+Garfunkel zählen ganz zweifellos zur Popmusik, haben mit Sex und Drogen aber ganz sicher nichts zu tun. Außerdem sind das wirklich “leise Töne”. Und wenn ich mir den Kommentar so durchlese, dann beschleicht mich das Gefühl, dass hier vorausgesetzt wird, dass eine Gruppe von Menschen über die Musik kategorisiert werden kann. Das ist m. E. falsch, denn kaum jemand hört immer nur eine Musikform. Mozart bspw. hat einige wirklich sehr schöne Sachen gemacht (einige aber nur); Black Sabbath aber auch! Das kann man sich beides anhören und sich daran erfreuen, und zwar durchaus hintereinander weg.

      Unter http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1029464/ wird eine interessante Untersuchung beschrieben. Die interpretiere ich so: Wer zu den angepassten Mitläufertypen gehört ist offensichtlich eher der Mainstream-Befürworter, so a la Helene Fischer u. ä. Wer hingegen auf Sachen setzt, die eher kaum oder gar nicht im Radio gespielt werden (Metal, Black Scene usw.) dürfte eher “rebellisch” eingestellt sein. Das aber hat mit den Musikgenres an sich herzlich wenig zu tun. Die Genres entspringen immer dem jeweiligen Zeitgeist und finden langfristig Eingang in das gesamte Kulturgut.

      Auch die Medien spielen hier ein wichtige Rolle. Sie berichten i. d. R. irgendwann mal mit einer bestimmten Zielsetzung über diese oder jene Szene, picken sich dabei aber normalerweise nur immer sensationsheischend die Extreme raus, die dann verallgemeinert werden, was zu Vorurteilen führt. Ein breit gefächerter Musikgeschmack bleibt dabei unberücksichtigt. Und in Folge heißt es dann eben, dass bspw. Metal-Fans allesamt drogensüchtige, gewalttätige Rocker sind o. ä. Doch das ist Blödsinn!

      • Soeckchen sagt:

        Da geb ich Dir vollkommen Recht. Man mag es kaum glauben, aber Beethoven z.B. galt vielen seiner Zeitgenossen als zu modern.

        Pop- und Rockmusik vertragen sich sehr gut mit Klassik, was ja auch die vielen Auftritte von Künstlern mit Orchestern beweist. In meiner Szene gibt es da “Gothic Meets Klassik” im Haus Auensee in Leipzig oder “Lord Of The Lost – Ensemble”, was beim M’era Luna sehr gut ankam und schon hohen Anspruch hatte.

        Natürlich werden von den Medien nur die Extreme benannt, die aber meistens nur in der Fantasie der Leute zu finden sind. So entstehen dann Vorurteile alá wir würden den Teufel anbeten, okkulte Rituale praktizieren, Blut trinken, in Särgen schlafen, Friedhöfe schänden etc. Und dass wir friedlich sind und respektvoll miteinander umgehen sowie auch sozial denken, beweisen die Festivals der Szene jedes Jahr aufs Neue. “Spende Dein Pfand” ist da nur eine Aktion von vielen und die vielen Helfer werden nicht mit einem Hungerlohn abgespeist, sondern erhalten ÜBER dem Mindestlohn. Im Vergleich zum Mainstream sind dort die Standards sehr hoch gesetzt.

        Was die Drogen betrifft, viele nahmhafte Komponisten waren hoffungslose Alkoholiker und schrieben ihre grössten Werke im Vollrausch. In keiner anderen Szene wird mehr gekokst als in der in der Volks- und Schlagermusik. Da reisen mitunter professionelle Dealer im Tourneetross mit. Natürlich haben auch Rock/Popmusiker Drogen konsumiert wie Janis Joplin, Jimi Hendrix usw. Aber bedenkt man mal wieviele Musiker es gibt und wieviele exzessiv Drogenmissbrauch betrieben haben, so bleiben gar nicht mal viel übrig. Das sind eben nur die bekannten Extreme, die man dann gleich auf alle projiziert. Einer gewissen Szene abseits vom Mainstream anzugehören, hat meines Erachtens nach wenig mit Rebellion zu tun, sondern eher mit der Bewahrung der eigenen Identität. Dass man eben nicht unbedingt gut findet, was alle gut finden, nur weil es alle gut finden. Dass man eben nicht das Beta-Schaf ist und auch nicht das Alpha, sondern das Omega.

  • Berlingonaut sagt:

    “Auch die Medien spielen hier ein wichtige Rolle. Sie berichten i. d. R. irgendwann mal mit einer bestimmten Zielsetzung über diese oder jene Szene, picken sich dabei aber normalerweise nur immer sensationsheischend die Extreme raus, die dann verallgemeinert werden, was zu Vorurteilen führt.”

    Richtig. Und das ist mittlerweile auf alle Lebensbereiche zu beziehen.

    Was funktionelle Musik betrifft: Meine Schwägerin war in den Siebzigern bei der damaligen Firma Muzak in Düsseldorf beschäftigt. Von ihr habe ich erfahren, dass funktionelle Musik am besten wirkt, wenn man sie nicht bewusst wahr nimmt, also nur das Unterbewusstsein angesprochen wird. Die Stärke der Wirkung ist abhängig vom “Aufklärungsgrad” der Personen, die der Musik ausgesetzt sind. Sprich: Wer weiß, dass Musik menschliches Verhalten beeinflussen kann, registriert diese Musik eher mit seinem Bewusstsein und weiß, dem beabsichtigten Zweck – z.B. der Motivation von Kaufstimmung – entgegen zu treten. Wer von der Wirkung funktioneller Musik noch nie etwas gehört hat, ist eher geneigt, sich in die beabsichtigte Stimmung versetzen zu lassen.

    Aber funktionelle Musik kann auch positiv genutzt werden. Ich höre z.B. gern Musik von Dan Gibson, wenn ich entspannen will. Der Unterschied ist: Ich wähle sie aus und höre sie bewusst und genau dann, wann ich will. Funktionell wirkt sie trotzdem.

    • Soeckchen sagt:

      Sehr richtig! Ich habe in meiner Ausbildung in UK gelernt, dass man aber Musik niemals missbrauchen sollte. Musik kann auch verblöden. Man sehe sich nur mal die “Fans” einer Helene F. an. Intellektuell auf dem Stand dieser Musik, während diese “Künstlerin” die Mio’s zählen lässt und mit dem Blechschmied vögelt. Seit Dieter B. aus Tötensen (ja wann töten sen den endlich?) haben wir einen kulturellen Verfall in der Musik. Sobald Kunst mit einem “Marktwert” versehen wird, ist sie verscherbelbar wie billiger Tand. Von daher ist es vollkommen richtig, SELBST zu wählen und nicht auswählen zu lassen.

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