PDF-Reader für Android gibt’s reichlich. Der Bolide dabei ist selbstverständlich der “Adobe Acrobat PDF Reader“. Doch wenn man ganz ehrlich ist: Dieser Reader ist zum Lesen von PDF-eBooks doch schwer gewöhnungsbedürftig und zeigt bei Verlinkungen im Text mitunter ein recht eigenwilliges, um nicht zu sagen ausgesprochen kreatives Verhalten. Für eBooks verwendete ich daher in der Vergangenheit eine andere App, die sich schlicht “PDF Reader” nannte. Leider ist diese App – gerade auch mangels Updates – inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Bedeutet: Bis Android 4.4 war alles OK. Mit neueren Androidversionen zickt das Teil dann aber doch mitunter schon mal gewaltig und auf Smartphones oder Tablets, die eben nicht von Samsung sind, brilliert die App oft und gerne mit Abstürzen. Das ist mir besonders beim Smartphone sauer aufgestoßen, als ich mir nach dem sang- und klanglosen Dahinscheiden meines Samsungs ein Acer-Billig-Handy zugelegt habe. Folglich wurde immer mal wieder nach ‘nem neuen und besseren PDF-Reader gesucht. Mit der kostenlosen App “Xodo PDF Reader” habe ich den inzwischen gefunden. Deswegen will ich Xodo hier auch mal kurz vorstellen, wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich längst noch nicht alle Funktionen davon ausprobiert habe. Einfach aus dem Grunde weil ich sie nicht brauche.

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Das Xodo-Auswahlmenü.

Das Auswahlmenü des “Xodo PDF Readers” wird mit dem Listensymbol links oben erreicht. Von hier aus ist es bequem möglich, vorhandene PDFs aufzurufen. Auch dann wenn die online bspw. bei Dropbox gespeichert sein sollten.

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Ein typischer PDF-Ordner.

Ist ein Ordner ausgewählt worden, so gelangen die darin enthaltenen PDFs zur Anzeige. Hinweis: In diesem Zusammenhang verfügt die App noch über Sortier- und Filterfunktionen, doch die habe ich nicht getestet.

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Das Lesen eines eBooks.

Das Antippen eines PDFs in der Liste ruft das Dokument auf. Links im Dokument werden perfekt (weitaus besser als bei Adobe) untertützt. Man “blättert” im eBook übrigens von rechts nach links, also genau so, wie in einem normalen Buch. Beendet man Xodo, dann wird beim Neuaufruf die zuletzt gelesene Seite wieder angezeigt.

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Seitenauswahl im eBook.

Soll eine bestimmte Seite im eBook aufgeschlagen werden, dann tippt man auf die Anzeige der aktuellen Seitenzahl und erhält die Möglichkeit zur Auswahl anderer Seiten. Das funktioniert im Prinzip genau so wie bei Adobe.

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Der Effekt des Pluszeichens rechts unten.

Mit dem Pluszeichen rechts unten lassen sich Ordner mit PDFs als Startanzeige beim Aufruf der App definieren oder aber neue, leere PDFs anlegen. Die werden im gerade aktuell verwendeten Ordner abgespeichert.

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Ein neues PDF, bspw. für die schnelle Skizze zwischendurch.

Mit einem neuen, leeren PDF lassen sich per “Handmalerei” schnelle Skizzen ablegen. Wartet man ein paar Sekunden, so dass keine Menüsymbole, sondern nur noch das “nackte” PDF angezeigt werden, dann lassen sich mit dem Antippen der PDF-Seite auch noch Notizen dazu eingeben. Wo die allerdings abgespeichert werden habe ich nicht herausbekommen. Das Speichern des neuen PDFs jedenfalls erfolgt automatisch in dem Moment, in dem man das Dokument schließt.

Alles in allem ist der “Xodo PDF Reader” m. E. eine App, die dem Boliden “Adobe Acrobat PDF Reader” nicht nur in nichts nachsteht, sondern ihn stellenweise sogar noch übertrifft. Schaut man sich einmal auf der Seite des App-Anbieters um, dann ist das, was ich hier beschrieben habe, aber nur die Spitze des Eisbergs. Meine Empfehlung daher: Nehmen wir mal Xodo, denn was Besseres gibt’s nicht – zumindest nicht für Smartphone und Tablet unter Android!

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