Ich habe mal wieder die Wissenschaftsmeldungen durchforstet und da waren einige hochinteressante Sachen mit dabei. Eine (wie immer rein subjektive) Auswahl davon, nämlich zehn Meldungen, stelle ich euch hier mal vor. Teil 48 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Medizin: Universale Waffe gegen Ebola-, MERS- und Sars-Erreger?
Es wäre schön, wenn daraus wirklich etwas Verwertbares entstehen könnte, nämlich eine Behandlungsmöglichkeit. Doch so etwas erfordert normalerweise Jahrzehnte an Entwicklungsarbeit und das Sagen haben heute die Wirtschaftler, die schnelles Geld sehen wollen.

Psychologie: Studie: Sex trainiert Gehirn wie Sudoku
Also, vor die Wahl gestellt würde ich dann ganz sicher kein Sudoku und keine Kreuzworträtsel wählen! ;)

Chemie: Edelgase gehen “unmögliche” Bindung ein
Immer dann, wenn man glaubt, alles zu wissen und da kommt nichts Neues mehr, dann kommt der unerwartete Hammer. In diesem Falle dürfte der zu einer gänzlich neuen Stoffgruppe führen, deren Potenzial in Medizin und Technik noch gar nicht abgeschätzt werden kann.

Chemie: Benzin und Chemikalien aus Pflanzenresten
Noch ist das reine Grundlagenforschung. Aber am Ende könnten ein oder mehrere Verfahren stehen, um aus einem unerwünschten Problemabfall gezielt chemische Rohstoffe zu gewinnen: Ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit!

Chemie: Zeolith-Katalysatoren ebnen den Weg für dezentrale chemische Prozesse: Biosprit aus Abfällen
Und aus dem Gülletank der Zukunft wird dann vielleicht irgendwann mal der Sprit für den Trecker tropfen!

Umwelt: US-Behörde: Krebsgefahr durch Glyphosat
Und “Das Merkel” spricht sich pro Glyphosat aus und hat auch die EU davon überzeugen können. Wer da wohl hinter den Kulissen wen beeinflusst hat? Kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr Unkraut auf gepflasterten Höfen oder Einfahrten bekämpfen wollt, dann muss es kein Glyphosat-Spritzmittel sein. Fegt einfach Branntkalk in die Ritzen. Den gibt’s einerweise im Baumarkt. Der ist nicht nur billiger, sondern auch nachhaltiger und wesentlich umweltschonender. Ach ja, und folgt mal den Links am Ende des beschriebenen Beitrags!

Mathematik: Wahlbetrug hat entschieden
Wie man mit angewandter Mathematik Wahlbetrug nachweisen kann, und zwar in der Türkei, in Russland und in Venezuela. Mich würde mal brennend interessieren, was dabei rauskommt, wenn man solche Verfahren auf Deutschland anwendet!

Politik: Eine gültige Stimme für niemanden
Hinter diesem Forschungsansatz der Wirtschaftsuniversität Wien steht letztlich der Grundgedanke, Nichtwähler zum Abwählen von Politikern zu mobilisieren. Könnte funktionieren und wird daher vermutlich niemals auch nur ansatzweise realisiert werden!

Kommunikation: Sieben von zehn Apps geben Daten an Dritte weiter
Woraus unschwer folgt, dass man wirklich nur die Apps, die man tatsächlich benötigt, auf dem Handy vorhalten und alles andere deinstallieren sollte. Allerdings lässt sich leider nicht all das, was man nicht braucht, auch deinstallieren. Vor allem dann nicht, wenn es im Bundle mit dem Betriebssystem kommt. Das bedeutet aber auch, dass der jeweilge Anbieter eigentlich schon im Vorfeld festlegt, inwieweit er die Nutzer auszuforschen gedenkt. Heißt natürlich nicht, kein Handy zu verwenden. Heißt aber, das Ding im Flugmodus zu betreiben und nur dann online zu gehen, wenn es wirklich unumgänglich ist. BTW: Die im Beitrag erwähnte Kontroll-App ist HIER kostenlos erhältlich.

Klima: Zahlen, bitte! Mit 160 Tonnen Pulver gegen die Erderwärmung
Könnte funktionieren. Theoretisch jedenfalls und dann wäre es sowas wie ein “künstlicher vulkanischer Winter”. Doch einerseits ist die Atmosphäre ein komplexes, dynamisches System, welches den Grundlagen der Chaosmathemathik folgt und ergo de facto nicht vorhergesagt werden kann und andererseits ist dann da noch das Umweltproblem mit den Partikeln. Das Iod ist dabei wesentlich unkritischer als das Bismut, bei dem es sich ja bekanntlich um ein toxisches Schwermetall handelt, welches Quecksilber-ähnliche Vergiftungen verursacht. Vielleicht sollte man mal die Chinesen fragen, denn die betreiben Klimabeeinflussung ja schon seit gefühlten Ewigkeiten. Letztlich aber bin ich ich ziemlich sicher, dass derartige Vorschläge ausprobiert werden, wenn die Folgen der Klimaerwärmung versicherungstechnisch nicht mehr finanzierbar sind. Das wäre bei 2°C durchschnittlicher Erwärmung der Fall und bis dorthin ist es wirklich kein weiter Weg mehr.

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