Der Alltag hat mich wieder – wo ist die Woche Urlaub geblieben? Vormittags fuhr ich mit meiner Gattin nach Stadthagen, trotz unseres aktuellen “Monsun light“: Wegen Überflutung gesperrte Straßen und daher Umleitungen; das Auto verursachte ‘ne Bugwelle und die Scheibenwischer kämpften den Kampf ihres Lebens. Momentan haben wir ja drei Rotwarnungen und eine Lilawarnung wegen extrem ergiebigen Dauerregens mit 120l/m². Es regnet ja auch erst seit Sonntag Abend. Vielleicht wäre ein Schlauchboot mit Außenborder angebrachter als ein Auto. Oder ein U-Boot als Alternative. Na ja, immerhin soll’s morgen Nachmittag aufhören. Warten wir’s mal ab. Im Gegensatz zu den Tropen ist das Wasser hier allerdings etwas frischer.

Jedenfalls sind Straßenverkehrsamt (weil meine Frau ihren alten “Lappen” in den Kartenführerschein umrubeln will), Baumarkt (wegen ‘ner neuen “Rüsseltüte” für meine Chili-Ernte), Expert (wegen meines alten Handys) u. a. erstmal abgehakt. Mein Acer-Handy ist wieder da und auf Garantie auch repariert worden – wenn man denn den Tausch von Hauptplatine, Kamera und Touchscreen als Reparatur bezeichnen will, denn vom Altgerät sind eigentlich bloß noch Gehäuse und Akku wiederverwendet worden. Aber das Ding liegt jetzt im Schrank. Ich bleibe erstmal bei dem Motorola, denn das ist um Welten besser! Dazu noch diese und jene Einkäufe, das Begleichen der leidigen Rechnungen und-und-und. Das mit den Rechnungen geht übrigens auf die Kappe von meiner Familie. Ich für meinen Teil lasse solche Briefe immer ungeöffnet im Briefkasten liegen, denn ich rieche mittlerweile, ob da ‘ne Rechnung drin ist! ;)

Angesichts des Dauerregens habe ich dann noch weiter reichlich Urlaubsfotos bearbeitet. Beim Fotografieren ist mir gar nicht bewusst geworden, wie unglaublich viele Tierbilder ich eigentlich gemacht habe. Einige davon sind halbwegs brauchbar geworden und so machen bei Viechern jetzt die Langeooger Dünenhühner den Anfang. Hähh? Langeooger Dünenhühner? Zugegeben, die gibt’s gar nicht. Aber es gibt Fasanen in den Dünen und das sind eben auch Hühnervögel. Langeoog ist Niederwild-Jagdgebiet und die Fasanen zählen eben zum Niederwild.

Nun ist es dem normalen Inselbesucher ja aus verständlichen und durchaus nachvollziehbaren Gründen nicht gestattet, die Dünen zu zertrampeln und daher beschränken sich die Begegnungen mit den Fasanen auf Zufallssichtungen vom Rad- oder Wanderweg aus. Ein paar derartiger Zufallssichtungen gab es – Hähne, Hennen und auch Kücken. Nur leider hatte ich die Kamera nicht immer sofort griffbereit und das sieht man den Bildern wahrscheinlich auch an. Aber was soll’s! Meine Ansprüche an mich selbst sind bei sowas eben ziemlich hoch. Wenn man unterwegs nicht genau hinguckt, dann sehen die Viecher, so wie sie sich tarnen, auf den ersten, flüchtigen Blick wie ein Maulwurfshügel aus. Das aber gibt sich, sobald man näher kommt. OK, hier also neun Bilder von den Langeooger Dünenhühnern – ähh – Fasanen: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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