“Schlechtes Benehmen halten doch die Leute nur deshalb für ein Vorrecht, weil ihnen keiner aufs Maul haut.”
(Klaus Kinski)

Meine Jüngste hatte gestern beim Fernsehen da irgend so eine merkwürdige Sendung an, in der es um Mickie Krause ging. Im Fernsehen wurde er “der König von Mallorca” genannt. Dazu gab’s einen wirklich absolut eindrucksvollen Konzertausschnitt von ein paar Sekunden – Tinnitus garantiert! – mit dem äußerst aussagekräftigen Songtext: “La-la-la-la-la. La-la-la-la. La-la-la-la-la. La-la-la-la!” Immerhin: So einen Mist können auch noch Hirnamputierte im Vollsuff mitgrölen. Nee, echt jetzt: Bei sowas kann ich die Spanier voll und ganz verstehen, wenn sie keine Deutschen auf ihrer Insel haben wollen! Da haben die meine volle Unterstützung! Ich würde das auch nicht wollen, denn Folter ist laut UN-Konvention ja bekanntlich verboten und das ist akustische Folter in Reinkultur mit dem Ziel der Kleinhirnvernichtung! Als sich der Herr “von Star” dann im Interview auch noch darüber ausließ, wie viele zig Tausende er als Gage pro Auftritt kassiert, da dachte ich mir nur: “Das würde ich als Schmerzensgeld bei einem seiner Konzerte beanspruchen!

Nee, nee – muss wirklich nicht sein. Was hingegen sein muss, ist echte Kultur. Die gibt’s jetzt, denn nach stundenlanger Gartenmalocherei zusätzlich zur Fahrerei und zwei schier endlosen Telefonaten mit der Krankenkasse meiner Schwiegereltern, wobei ich vergleichsweise zäh mit denen verhandelt habe (es tut sich endlich was – jippieh!), will ich jetzt auch keine tiefschürfenden Beiträge mehr tippen. Also zurück zur Kultur. Am 6. August war ein besonderer Gedenktag, den wohl insbesondere ein missing link im Weißen Haus aus seinem Gedächtnis gestrichen hat. Auf FB hatte ich seinerzeit aus gegebenem Anlass daran erinnert, es hier im Blog aber in Anbetracht unserer häuslichen Pflegekatastrophe nicht mehr geschafft. Das wird an dieser Stelle nachgeholt! Hier kommt jetzt also “Hiroshima” von Gary Moore. Einen noch wesentlich fieseren Beigeschmack bekommt diese unmenschliche Tat, wenn man bedenkt, dass die USA lt. dem US-Historiker Peter Kuznick von der Washingtoner American University das Kriegsende im Pazifik sogar hinausgezögert haben, um die Bomben noch auf dem Schlachtfeld zu testen. Bitte also bei der nun folgenden Musik mal ganz genau auf den Text achten und vor allem mal drüber nachdenken bzw. auch darüber nachdenken, ob man wirklich Menschen unterstützen muss, deren Erinnerung daran abhanden gekommen ist!

Hiroshima

They still remember the day when Little Boy dropped from his womb.
They still remember how their homes became their children’s tombs.
Their suffer mourn each soul who died that August morning
Why don’t we listen, why don’t we heed the warning?

Hiroshima, the place where innocence was burned.
Hiroshima, the memory makes my stomach turn.
Hiroshima, the world should truly feel the shame.
Hiroshima, the place where facing death became the way of life.

So many children have been born who cannot read or write.
They cannot speak, they cannot hear and some have lost their sight.
Adults with infant minds don’t know the reason why,
For they were in their mothers’ wombs when death fell from the sky.

Hiroshima, the place where innocence was burned.
Hiroshima, the memory makes my stomach turn.
Hiroshima, the world should truly feel the shame.
Hiroshima, the place where facing death became the way of life.

The rest of us should learn a lesson from their sorrow,
So we can stop it all happening tomorrow.

Hiroshima, the place where innocence was burned.
Hiroshima, the memory makes my stomach turn.
Hiroshima, the world should truly feel the shame.
Hiroshima, the rest of us must take the blame.

Hiroshima, the place where innocence was burned.
Hiroshima, the memory makes my stomach turn.
Hiroshima, men came to shadows where they stood.
Hiroshima, this grain of evil brings no good.

No, no.
No, no, no, no, no.
No, no war!

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