Heute mal wieder was aus der Trickkiste, nämlich zehn weitere “Life Hacks”. Es ist schon merkwürdig: Manchmal denke ich, ich habe in dieser Richtung schon alles gehabt, doch wenn ich dann mal die vorausgegangenen Beiträge aus dieser Kategorie sichte, dann fehlt das doch noch. Vielleicht ja gerade deswegen, weil man sich über solche Sachen nomalerweise keine Gedanken mehr macht. Weil einem die kleinen Tricks und Kniffe des Alltags sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen sind. Weil man das für selbstverständlich hält. Teil 15 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du deine Waschmaschine mal so richtig reinigen und entkalken willst, dann wirf’ zwei Geschirrspültabs in die ansonsten leere Trommel und lass’ die Maschine leer einen 60°C-Waschgang durchlaufen.

- Wenn es dir tatsächlich gelungen sein sollte, einen Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) über das Jahr zu bringen und du zum Winter hin wieder rote Blätter an der Pflanze haben willst, dann bewahre sie das ganze Jahr über am Nordfenster auf und reduziere ab Mitte bzw. Ende Oktober die Lichtmenge dadurch, dass du tagsüber einen Eimer, eine Papiertüte o. ä. drüber stülpst. Dann bildet er nämlich die erwünschten roten Blätter aus, die eigentlich ein Anzeichen für Lichtmangel sind.

- Senioren haben oftmals arge Probleme mit dem Einsteigen in einen PKW, weil die Beine nicht mehr so mitspielen, wie sie es sollten. Was aber zumindest auf dem Beifahrersitz recht gut funktioniert: Eine Plastiktüte auf die Sitzfläche legen. Der Senior setzt sich dann von außen her rückwärts zunächst quer auf den Sitz und dreht anschließend seine Beine und Füße in den Fußraum. Die Plastiktüte zwischen Hose und Polster wirkt dabei wie eine Drehscheibe.

- Wenn du eine starke Blutung stillen musst und keine sterilen Kompressen zur Hand sind, dann nimm’ ein NEUES Paket Papiertaschentücher, reiße es auf und entnimm’ ein paar mittige Tücher als Kompressenersatz. Die sind zwar nicht keimfrrei, aber auf jeden Fall keimärmer als alles, was dir sonst noch zur Verfügung stehen könnte.

- Wenn eine Schere nicht mehr vernünftig schneidet, dann liegt es meist daran, dass die Schneidflächen verschmutzt und/oder stumpf sind. Zum Reinigen geht man mit gebührender Vorsicht mit einem Benzin-getränkten Papiertaschentuch über die beiden Schneiden. Anschließend trocknen lassen, dann zehnmal in Schleifpapier und zehnmal in Alufolie schneiden. In den meisten Fällen ist die Schere danach wieder scharf.

- Wenn du jemanden mit einem Fußverband pflegen oder transportieren musst, dann achte darauf, dass die betreffende Person eine Socke über dem Verband trägt. Denn dann kann besagter Verband nicht am Klettverschluss vom Schuh hängen bleiben und sich eben dadurch unabsichlich gleich wieder lösen.

- Ein Trick, um Bratwurst schneller zu garen mit noch viel mehr wohlschmeckender Kruste zu versehen, besteht darin, die Wurst vor dem Braten spiralförmig zu schneiden. Geht so: Die Wurst längs auf einen Schaschlikspieß spießen und dann unter Drehen vom einen zum anderen Ende schneiden, so dass sie spiralig wird. Die Wurstspirale anschließend auseinanderziehen. Das vergrößert die Kontaktfläche mit der Hitze und auch die Fläche, auf der die zur Kruste führende Maillard-Reaktion ablaufen kann. Das Ergebnis ist eine schnellere Zubereitung (sowohl beim Grill wie auch i. d. Pfanne) bei verbessertem Geschmack.

- Wenn du morgens gerne mal verschläfst bzw. nicht aus dem Bett kommst, dann nimm’ einen zweiten Wecker, den du zehn Minuten später klingeln lässt und außerhalb deiner Reichweite (also bspw. auf der Fensterbank o. ä.) aufgestellt hast. Das zwingt zum Aufstehen!

- Wenn du Steinplatten, bspw. für Gehwege o. ä., ablängen musst und keinen Steinschneider zur Hand hast, dann hilft i. d. R. das Rissverfahren weiter. Zuerst die Linie anzeichnen, an der später der Stein entlang reißen bzw. brechen soll. Nun mittels Hammer und Meißel mit viel Gefühl entlang der Linie eine Nut einarbeiten, die später der Meißelführung dient. Anschließend den Meißel etwa vier Zentimeter vom Rand entfernt ansetzen und kräftig mit dem Hammer draufhauen. Vier Zentimeter weiter ansetzen und das Ganze bis zum Ende der Nut wiederholen. Zumeist reißt der Stein dann entlang der Linie schon beim ersten oder zweiten Durchgang. Muss man allerdings auch mal geübt haben! Wichtig: Schutzbrille gegen Steinsplitter verwenden!

- Bastler erkennt man zwar am rotblauen Daumen, aber Nägel lassen sich auch gefahrlos in eine Wand schlagen, wenn man sie mit einer stinknormalen Wäscheklammer hält. Das ist wesentlich fingerschonender!

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