Gestern, als der Schneesturm etwas nachließ, da schaufelte ich mit beständig nachlassender Begeisterung die ersten zehn Zentimeter von dem schweren, gefrierenden, matschigen, weißen Zeug weg. Jedenfalls so weit, bis man Bürgersteig, Einfahrt und Hof wieder durchqueren bzw. befahren konnte. Allerdings war die Schneepause nur von kurzer Dauer und die nächsten zehn bis zwanzig Zentimeter folgten umgehend, außerdem wehte es wie sonstwas. Unsere Sat-Schüssel ist dabei im Schnee erstickt, aber ich hatte im Dunkeln keinen Bock mehr, die noch frei zu machen. Blieb die Glotze eben aus – die bringen eh’ nur Dreck! Insgesamt jedenfalls sollen es lt. Polizeiangaben über 700 Unfälle gewesen sein – es lebe der Club der begeisterten Sommerreifenfanatiker! – und den Vogel dabei schoss wohl der Reisebus ab, der den Dauerstau auf der A2 bei Lauenau (also die größte Sehenswürdigkeit meines Wohnortes) umfahren wollte. Im DRK-Jargon nennt man das MANV, was für “Massenanfall von Verletzten” steht.

Andererseits war da die Weihnachtsdeko im Ort. Die und der Schnee … So ein Anblick mag in Bayern oder im Erzgebirge total normal und auch alltäglich sein. Hier bei uns im Norden hat man ihn vielleicht zweimal pro Jahrzehnt. Folglich: It’s photo time! Klar, da kam abends immer noch jede Menge von dem patschnassen Zeug runter. Aber das sollte die Kamera eigentlich ab können (müssen). Konnte sie auch! Die Bilder sind allerdings mit Monopod und angelehnt an Straßenschilder u. ä. entstanden, denn bei 1/6 Sekunde Belichtung kann man eine noch so ruhige Hand haben und es wird frei Hand trotzdem nichts. Mit dem Einbein aber ging’s. Das ist übrigens mein am häufigsten benutztes Stativ und ich habe die knapp 20€ Ausgabe dafür niemals bereut! Wenn hier unten bei uns im Tal schon so viel ist, dann will ich gar nicht wissen, wie’s weiter oben in den Bergen aussieht, so bspw. in Nienstedt im Deister oder in Langenfeld im Süntel. Obwohl ich’s wahrscheinlich werde rausfinden müssen, denn es steht viel Fahrerei an. Gut, hier sind also fünf Aufnahmen vom weihnachtlichen Lauenau bei reichlich Schnee (für Schlittenfahren inklusive Rentier- oder Hundeschlitten, Langlauf und Schneemobil reichte es gestern jedenfalls dicke). Das ist so der Weg “Rodenberger Straße – Am Rundteil – Marktstraße”. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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