Die portable Windows-Freeware JPG Illuminator (läuft per WinE auch unter Linux) ist für mich schon seit x Jahren das Standardprogramm zur Bearbeitung von Fotos schlechthin. Nun gibt es bei dieser Software allerdings ein Problem: Man kommt einfach nicht nach! Die Updates erscheinen so grob geschätzt im Monatsturnus (eher noch schneller) und kaum hat man sich gerade so eben zaghaft an die eine Programmversion gewöhnt ist – schwupps! – auch schon wieder ‘ne neue Version da. Eine mit noch mehr und mit noch besseren Features.

Alle Programmversionen machen aber im Grunde genommen immer das Gleiche: Sie filtern die Bilder. Bearbeitet man ein Bild, dann werden dazu mit den Schiebereglern des Programms Filter erzeugt und als “bildname.ji” in Form einer separaten Filterdatei abgespeichert. Ab der Programmversion 4.7 (lang, lang ist’s her) besteht zudem noch die Möglichkeit, derartige Filter im Programm-Menü unter “Filter/ Preset” fest einzubauen; zudem brachte besagte Programmversion auch gleich noch eine ganze Reihe von vorgefertigten Filtern mit. Eigentlich eine schöne Sache, gäbe es da nicht gewisse Differenzen mit den anschließend folgenden Updates, woraus resultierte, dass die Preset-Filter mal in dieser und mal in jener Datei abgespeichert worden sind. Gibt’s dafür nicht vielleicht auch ‘ne Alternative?

Gibt es! Ein Benutzer, der zum ersten Mal vor JPG Illuminator sitzt, wird durch die Vielzahl der Schieberegler und Register eher verwirrt. Er weiß nicht, was er wo und wie einstellen soll und die inzwischen mitgelieferten Filter decken auch nur einen kleinen Teil dessen ab, was man eigentlich braucht. Ich habe mir in der Vergangenheit immer mal Filterdateien von fotografischen Spezialfällen aufgehoben und die jetzt zusammen mit den mitgelieferten Filtern in Tabellenform gebracht, das dann noch PDFt und ihr könnt es HIER runterladen (druckformatiert für DIN A2).

Funktioniert so: Ihr startet JPG Illuminator und ladet das zu verbessernde Foto. Parallel dazu ruft ihr das o. e. PDF auf. Handelt es sich bei dem geladenen Bild um ein x-beliebiges Foto, dann sucht ihr in der PDF-Tabelle nach “Standardoptimierung”, handelt es sich um einen Regenbogen dann wählt ihr “Regenbogen” usw. Anschließend stellt ihr die Regler des Programms entsprechend den Vorgaben in der Tabelle ein und habt bereits eine erste Optimierung – vielleicht ist die auch sogar schon völlig ausreichend. Aber bitte beachten: Das sind alles RICHTWERTE, weil jede Kamera anders ist! D. h. ihr könnt, ausgehend von dieser Grundeinstellung, mitunter durch leichtes Variieren der Einstellwerte u. U. auch noch bessere Resultate erzielen. Das dürfte es auch Anfängern erleichtern, mit dem Programm sehr gute Ergebnisse zu erzielen: Viel Spaß!

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