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Vorsicht! Dieser Beitrag behandelt mehrere Reizthemen! Es handelt sich um einen Beitrag, der mir sehr schwer gefallen ist (und für den ich auch entsprechend lange gebraucht habe), weil er sehr schnell sehr falsch verstanden werden kann. Der aber raus musste. Und um Missverständnissen vorzubeugen, muss ich einleitend ganz klar betonen, dass ich mich von Nationalsozialisten (auch Nazis genannt und es gibt Menschen, die mich wegen meiner Meinung für einen davon halten) ausdrücklich distanziere! Die Nazis haben Deutschland mit einem über ein Dutzend Jahre lang währendem Terrorregime überzogen und – nicht nur in Deutschland – Millionen Unschuldiger auf dem Gewissen. Etwas, wovon sich jedem vernünftig denkenden Menschen der Magen umdrehen sollte! Daher geht es mir darum, die Begriffe “national” und “sozialistisch” mal ganz neutral und ohne den Missbrauch aus der Vergangenheit zu verwenden. BTW: Für die Linken bin ich ein Nazi. Für die Rechten bin ich ein Linker. Ich darf folglich wohl getrost davon ausgehen, dass ich zwischen allen Stühlen sitze! Denn ich bin ein Mensch, der LEBEN will – und nicht bloß FUNKTIONIEREN!

Fangen wir mal mit dem Begriff “national” an. Unter national verstehe zumindest ich definitiv NICHT das Schwenken von Fahnen und das unreflektierte Nachplappern hirnloser Parolen. Unter national verstehe ich das Bewahren (und Ausbauen!) von Errungenschaften der so genannten “kleinen Leute” in diesem, unserem Lande. Beispiele solcher Errungenschaften sind Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsanspruch, Weihnachtsgratifikation, geregelte Arbeitszeiten, familienfreundliche Arbeitszeiten, betriebliche Mitbestimmung, soziale Absicherung, Genossenschaften usw. Ebenso das Bewahren von Traditionen, welches nicht zuletzt zum friedlichen Miteinander beiträgt; Vereine seien hier nur exemplarisch erwähnt. Ich meine, es kann doch nicht angehen, dass jemand, der hier sein Leben lang gebuckelt und malocht hat, vom Staat schlechter als ein Knacki auf Bewährung behandelt wird, während ein Ausländer fordert und zudem noch Hilfskräfte (bspw. für Behördenkontakte u. ä.) gestellt bekommt! Wenn auf der einen Seite für 35 Flüchtlinge 15 Betreuer verfügbar sind, auf der anderen Seite im Altenheim sich aber eine Pflegekraft um 25 Menschen oder im Krankenhaus eine Krankenschwester um 30 Patienten aus diesem, unserem Lande zu kümmern hat, dann muss etwas oberfaul sein! Allerdings etwas, was man nun absolut nicht den Flüchtlingen, sondern vielmehr den hierzulande Verantwortlichen ganz weit oben anlasten kann. BTW: Wer ist eigentlich auf die perverse Schnapsidee gekommen, dass man mit kranken Menschen unbedingt Geld verdienen muss? Kanada, Holland und Dänemark zeigen nämlich gewissermaßen Gegenbeispiele! Für mich rangiert derartige Gier unmittelbar vor Leichenfledderei und das wird obendrein auch von ganz weit oben nicht nur befürwortet, sondern sogar noch gefördert!

Es ist doch nicht normal, wenn Arbeitslose (Menschen, die hier jahrelang zwangsversichert und dann im Alter rausgeschmissen sowie um die ihnen zustehenden Leistungen betrogen worden sind) amtlicherseits in die Obdachlosigkeit gedrängt und vorsätzlich diffamiert sowie als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, während Ausländern, die hier niemals irgendwas eingezahlt haben, Wohnraum zugewiesen wird – und das sogar obendrein noch kostenlos! Ist euch schonmal aufgefallen, dass einerseits zwar das Geld für über eine Million Flüchtlinge urplötzlich da war, andererseits aber schon seit Ewigkeiten niemals genug für unsere Alten, Kranken und Arbeitslosen da ist? Auch das kann man keinem Flüchtling anlasten. Auch dafür zeichnen gewisse machtgeile Herrschaften ganz weit oben verantwortlich!

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich will absolut NICHT, dass bspw. Flüchtlinge schlechter gestellt werden. Aber ich will, verdammt nochmal, dass die Leistung von demjenigen, der hier sein Leben lang gekeult, gebuckelt und malocht hat, anerkannt, respektiert und auch honoriert wird! Das Sammeln von Pfandflaschen im hohen Alter zwecks Überlebenskampf ist nämlich kein Honorieren! National bedeutet in diesem Kontext zumindest für mich, dass man zwar einerseits durchaus weltoffen ist und andere Kulturkreise respektiert (man kann vieles von ihnen lernen und auch in die eigene Kultur mit einfließen lassen!), aber deswegen doch nicht die eigene Identität aufgibt! In meiner Nachbarschaft leben Syrer, Italiener und Rumänen und ich komme mit allen gut zurecht. Die Syrer essen kein Schweinefleisch und meine Chilis sind denen zu scharf – OK, akzeptiert. Der Italiener bekommt einen Anfall, wenn er erfährt, wie ich Nudeln zubereite – OK, akzeptiert. Und die Rumänen – was machen die eigentlich in den paar Minuten des Tages, wenn sie mal nicht wie die Verrückten arbeiten? Das alles sind Menschen wie du und ich. Sie leben hier, leben wie wir: Funktioniert! Aber: Asyl ist die eine Sache. Migrationsirrsinn die andere! Doch wer das laut zu äußern wagt wird gleich als Nazi abgestempelt. Mensch, Leute, betrachtet die Angelegenheit doch mal differenziert und nicht immer nur in Form von primitivster Schwarz-Weiß-Malerei!

Jede Kultur ist seit Ewigkeiten durch die dort vorherrschenden, geographischen Verhältnisse geprägt, ganz einfach schon deswegen, weil man mit dem, was einem die Natur vor Ort zur Verfügung stellte, zurechtkommen musste. Wenn ein Araber sich verschleiert, um sich vor Sand- oder Staubstürmen zu schützen, dann macht das durchaus Sinn. Wenn derartige Bekleidung den Eingang in die betreffende Kultur findet, dann ist das gleichfalls sinnvoll. Warum also soll jemand aus einem solchen Kulturkreis hier seine angestammte Bekleidung nicht tragen dürfen? Wenn aber solche Bekleidung im Gegensatz zu den Gesetzen des anderen Landes wie bspw. im Gegensatz zum Vermummungsverbot steht, dann muss der Zugereiste sich eben anpassen! Genauso, wie dem christlich geprägten Europäer der Zutritt zu Tempel oder Moschee in Schuhen und Badebekleidung versagt ist, muss dann auch der Araber hier bei uns unvermummt rumlaufen: Er hat sich den nationalen Gegebenheiten anzupassen – Punkt! Das scheint vielen aber nicht klar zu sein.

Es gibt überall solche und solche Menschen und jeder soll leben, wie er es für richtig hält. Aber jeder muss sich dabei auch mit den Gegebenheiten vor Ort arrangieren. In einem muslimisch geprägten Land erhalte ich nunmal kein Wiener Schnitzel und damit muss ich leben. Funktioniert. Der Muslim, der hierher zu uns kommt, muss aber auch akzeptieren, dass wir uns anders ernähren. Einige tun das. Das ist ein Zeichen von Toleranz und auch Toleranz macht die nationale Identität aus. Einige tun das aber nicht – und die haben m. M. nach dann hier auch nichts verloren. Wer hierher kommt, um vor dem Krieg oder vor politischer Verfolgung zu fliehen und der hier auf Frieden hofft, dem soll und muss geholfen werden – vor allem schon vor dem Hintergrund der unverantwortlichen Waffenexporte unsererseits. Wer aber herkommt, um hier zu fordern oder gar straffällig zu werden, den brauchen wir hier nicht. Soll er das doch in seinem eigenen Land machen – raus damit! Wer hierher kommt, um hier zu leben, dem muss die Möglichkeit offen stehen, nachdem er unsere Sprache erlernt und hier einen sicheren Job gefunden hat, seine Familie zu sich zu holen. Wer aber hier nur den Krieg aussitzen will und seine Familie zuhause zurück gelassen hat, der kann besagten Krieg auch woanders aussitzen. Ich für meinen Teil zumindest sehe es nicht ein, für dessen Familie aufkommen zu müssen. Ich meine, wenn ich irgendwo hinkomme, auf Kosten meiner Gastgeber lebe und von denen dann noch verlange (sic!), dass die auf ihre Kosten auch noch meine Familie nachholen, dann zeigen die mir im günstigsten Falle ‘nen Vogel. Wenn sie mich nicht sogar gleich wieder rausschmeißen.

Wir haben hier unsere Regeln und Gesetze, die von unserem Lebensstil geprägt sind. Das war so und das muss auch so bleiben. Eine EU, die mir Währungsunion und Reisefreiheit bietet, ist daher durchaus zu befürworten. Wenn besagte EU sich jedoch erdreistet, mir vorzuschreiben, mit wieviel Wasser ich meine Kacke wegzuspülen habe, wie krumm Gurke oder Banane im Discounter sein dürfen damit ich sie essen kann oder mit wieviel Watt Leistung ich meinen Teppichboden vom Staub befreien darf, dann hat das mit Europa nicht mehr das Geringste zu tun, dafür aber schon verdammt viel mit Bevormundung, Gängelung und Knechtung, weil so eine EU in meine privatesten Lebensbereiche vordringt und die reglementiert. Oder nehmen wir nur mal die leidige Sache mit dem C1-Führerschein, auch so ein blödsinniges EU-Konstrukt. Wer nach 1990 geboren wurde, der darf mit seinem PKW-Führerschein keine Autos über 3,5 Tonnen Gewicht fahren. Das ist nicht nur kontraproduktiv, sondern sogar lebensgefährlich, weil deswegen bspw. Rettungswagen und Feuerwehrautos stehen bleiben müssen – es ist nämlich kein Fahrer dafür da! Mit dem C1 wird ein zusätzlicher (teurer und selbst zu finanzierender) Führerschein dafür benötigt. Ohne EU lief das anders. Nämlich besser.

Da waren wir auf nationaler Ebene schon sehr viel weiter: Schönen Dank auch für den gefährlichen gesellschaftlichen Rückschritt, ungeliebte EU! Eine derartige EU, wie wir sie heute haben und wie sie von den Gründungsvätern sicherlich nicht beabsichtigt gewesen sein kann, brauchen wir so dringend wie ein Geschwür am Arsch. Leider aber haben wir heute so eine EU. Leider aber sind es UNSERE NATIONALEN (sic!) “Volksvertreter”, die exakt so eine EU befürworten. In wessen Sinne handeln die dann eigentlich? Und warum drücken die immer mehr Überwachung, Ausforschung und Bespitzelung durch, obgleich damit im Vorfeld ohnehin nichts vermieden wird? Wobei: Warum überwachen die eigentlich die hiesigen Einwohner und nicht die Fremden? Ich meine, ich muss meinen Ausweis immer mitführen, beim Antrag dazu meine Fingerabdrücke nehmen lassen usw. Aber ein Wildfremder kommt hier einfach so rein und kann schalten und walten wie er will. Ist das noch normal? Ich habe nichts dagegen, mit Ausländern zusammen zu leben. Ich praktiziere das ja auch. Aber wenn ich das hier tue, verdammt nochmal, dann will ich so leben wie es mir passt und mich nicht den Gebräuchen der zugereisten Nachbarn anpassen müssen! Ich weigere mich nämlich, ein Fremder im eigenen Land zu sein!

Die Flüchtlinge in ihrer Masse erfüllen m. E. eine wichtige Funktion. Sie lenken die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf sich. Unter den Einheimischen, die hierzulande geradezu versklavt werden – ja, ich spreche von den H4-Empfängern! – entsteht Neid. Schließlich streiten sich zwei. Und wenn zwei sich streiten, dann freut sich bekanntlich der Dritte. Es gibt da einen Fall, der mich sehr nachdenklich gemacht hat und den ich nicht vergessen kann. Da war meine Tochter in ihrer ehrenamtlichen Funktion als Ersthelferin für diejenigen, denen man ein Auge weggeschossen hatte oder die Granatsplitter im Körper trugen. Hilfe ohne Ende, freiwillig, 48h am Stück lang, bis zum Zusammenbruch. Ultimativ angefordert vom Katastrophenschutz des Landkreises, anschließend Kündigungsdrohung auf der Arbeitsstelle (weil der Arbeitgeber den Einsatz als “Blaumachen” betitelte). Später in einem Krankenhaus das Zusammentreffen mit eben den gleichen Flüchtlingen und ein freundlicher Gruß ihrerseits an deren Adresse. Besagter Gruß blieb nicht nur unerwidert, sondern darüber hinaus wurde auch noch abfällig das Gesicht verzogen oder eine abfällige Bemerkung gemacht. Äh, geht’s noch? Dankbarkeit sieht anders aus – vor allem aber die Dankbarkeit von Gästen! Das hat mich zum Umdenken bewegt: Es gibt überall Solche und Solche. Und dann trötet Merkel rum: “Wir schaffen das!” Meint aber tatsächlich ganz höhnisch-abfällig: “Ihr schafft das schon – irgendwie!” Ist das wirklich im Sinne unserer Bevölkerung? Agieren so UNSERE Politiker?

In wessen Sinne handeln UNSERE Poltiker dann eigentlich? Diese letztgenannte Frage verdient m. E. noch viel mehr Aufmerksamkeit. Man könnte sie nämlich auch umformulieren und damit sind wir beim sozialen Teil (um nicht zu sagen beim sozialistischen Teil) angekommen: Wer bezahlt unsere so genannten “Volksvertreter” eigentlich? Sicher, die erhalten richtig fette Diäten und die Diäten werden aus Steuermitteln finanziert. Die Steuermittel entstammen der Erwerbsarbeit – nicht aber den Gewinnen derer, die mit richtig dicker, fetter IT-Infrastruktur richtig dicke, fette Kohle machen. Die zahlen nämlich kaum Steuern. Die zahlen etwas ganz anderes. Die zahlen großangelegte Parteispenden und Wahnsinnsvergütungen für die “Nebentätigkeiten” unserer so genannten “Volksvertreter”, denen nach dem Ausscheiden aus dem Amt i. d. R. ein wundervoll dotiertes Anschlusspöstchen in diesem oder jenem Konzern winkt. Bei Löhnen, von denen jeder Erwerbstätige nur träumen kann. Bei Monatslöhnen, die er nicht mal in einem Jahr von ununterbrochener Arbeit erreichen würde. Es dürfte, wenn man sich das einmal klar macht, auch unschwer zu erkennen sein, wessen Interessen besagte “Volksvertreter” dann wirklich vertreten, frei nach dem Motto: “Hauptsache ich habe mein Schäfchen im Trockenen!

Der merkwürdige Erfolg dieser Politik, bei der sich Berufspolitiker schon vor Jahrzehnten vom einfachen Volk restlos entfremdet haben und daher offensichtlich gar nicht mehr wissen, was eigentlich im normalen Leben so abläuft, ist darin zu sehen, dass die Reichen ganz von selbst immer reicher werden während die Kaufkraft von Otto Normalverbraucher kontinuierlich sinkt. Da aber der Mittelstand auf das Geld von Otto Normalverbraucher angewiesen ist und der keins mehr hat, schwindet selbstverständlich auch der Mittelstand. Anders ausgedrückt: Die Gesellschaft hat sich in Arm und Reich polarisiert und die Mitte dazwischen gibt’s kaum noch. Was für ein überragender Erfolg neoliberaler Politik! Das Ganze wäre vielleicht sogar noch erträglich, wenn beide Seiten der Medaille mit gleichen Anteilen vertreten wären. Sind sie aber nicht! Der neueste Oxfam-Bericht belegt, dass hierzulande 45 Menschen soviel wie 41.260.782 andere Deutsche besitzen. Das aber ist eine extrem krasse, soziale Schieflage.

An dem Punkt wird es allerhöchste Zeit, dass eine gewisse Portion von Sozialismus ansetzt. Nein, kein Sozialismus nach dem Muster der früheren DDR. Aber eine Deckelung von überbordendem Reichtum, machbar bspw. durch Finanztransaktions- und Vermögenssteuer, die erst ab einem gewissen Punkt einsetzt – dann allerdings massiv. Dadurch gäbe es reale Besitztums-Obergrenzen. Was die überschreitet, das kommt der Allgemeinheit zugute. Einerseits in Form von staatlichen Sozialleistungen wie bspw. Arbeitslosengeld und Rente (beides in dem Falle allerdings gesichert!), andererseits in Form von Löhnen, welche auch die Bezeichnung Lohn verdienen. Das entspräche einem echten Sozialstaat. Dabei müssten aber die hiesigen Einwohner an erster Stelle stehen, weil sie dafür malocht und gezahlt haben! Damit wäre nämlich allen geholfen und nicht nur einer klitzekleinen, weltfremden und abgehobenen Möchtegern-Elite! Das, was ich dargelegt habe, entstammt übrigens keinem sozialistischen oder gar kommunistischen Parteiprogramm. Das gab’s in seinen Grundzügen nämlich schonmal. Das war die gelebte Realität unter Ludwig Erhard (CDU!!!) und seiner Wohlstand-Für-Alle-Politik – echte soziale Marktwirtschaft im Gegensatz zu dem gerade allseits propagierten, neoliberalen Verarmungsverbrechen – die im Westen auch als Wirtschaftswunder bezeichnet worden ist. Mit anderen Worten: Das System funktioniert, weil es schon einmal funktioniert hat – QED!

Das jedoch setzt wieder den nationalen Alleingang bzw. eine Entmachtung der EU voraus, denn die überbezahlten Brüder im heutigen EU-Endlager für Gebrauchtpolitiker wären damit sicherlich absolut nicht einverstanden. Weil man die dann nämlich gar nicht mehr bräuchte! Weil es dann ohne EU-Finanzfaschismus ginge (das hat ja auch schonmal über Jahrzehnte hinweg hervorragend funktioniert)! So ein Weg wäre national und sozial, wenn nicht sogar in Grenzen sozialistisch. Wenn es aber den Menschen hierzulande besser geht – wenn sie also wieder ihr Auskommen und eine Lebensperspektive haben – dann begegnen sie Fremden, d. h. Gästen, auch altruistischer und viel weniger egoistisch, als wenn sie damit beschäftigt sind, um ihr eigenes Überleben zu kämpfen. So lange das aber nicht der Fall ist, kommt denjenigen, die glauben, in unserem Land fliegen ihnen die gebratenen Tauben in’s Maul, sogar noch eine wichtige Funktion zu. Sie sorgen nämlich allein durch ihre Anwesenheit und durch die daraus resultierende Ungleichbehandlung dafür, dass Ali auf Otto und Werner auf Achmed einschlägt, immer getreu dem Moto “wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte“. So gesehen kann mir auch niemand erzählen, dass Frau Merkel nichts davon gewusst haben will, dass die Flüchtlingsströme von Nichtregierungs-Organisationen angeheizt werden. Wenn sie trotzdem ihre Politik der offenen Grenzen propagiert – bloß um medienwirksam und populistisch als “Kanzlerin der Herzen” dastehen zu können – und ihrem Volk die ganze Last aufbürdet, dann ist das für mich persönlich ein ganz klarer Verstoß gegen den Kanzlereid und damit ein Fall für’s Gericht. Das ist nämlich Hochverrat!

Wir haben hier und heute gut 82,5 Millionen Einwohner. Auf der einen Seite. Und wir haben 45 Leute, die soviel wie die Hälfte dieser Einwohner besitzen (vgl. oben): Umverteilung von oben nach unten tut dringend Not, gerade auch vor dem Hintergrund, dass aufgrund der Automatisierung schon längst nicht mehr genug qualifizierte Arbeit für alle da ist! Den dicken Reibach macht im Neoliberlismus nämlich nur eine verschwindend kleine Minderheit. Eine, in deren Machtbefugnis es liegt, NGOs zu unterstützen und damit Tatsachen (wie bspw. Flüchtlingsströme) zu erschaffen. Besagte Minderheit wird seitens der Politik gefördert. Kein Wunder, werden über Spenden u. ä. doch die politischen Vertreter erst aufgebaut! Dem Wähler bleibt schließlich nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Unser Parteiensystem ist zwar nicht schlecht, aber es ist m. E. heute durch und durch korrumpiert worden. Um da eine Erneuerung durchzusetzen, die auch ihren Namen verdient, müssten sämtliche Führungsspitzen von so ziemlich allen Parteien geschlossen zurück treten und es müssten Kontrollinstanzen durch die jeweilige Parteibasis installiert werden: Die Urabstimmung wird Standard. Anders geht’s nicht mehr. Da die Parteigurus (dieser Begriff ist absichtlich gewählt weil die Parteien immer mehr Psychosekten ähneln) das aber nicht tun bleibt alles beim Alten und der Wähler wendet sich völlig zu Recht von denen, die ihm zwar einreden wollen, seine Meinung zu vertreten, es aber tatsächlich nicht tun (sie tun sogar das Gegenteil!) ab. Denn: Wer vertraut schon Lügnern? Da greift mal wieder die “Relativitätstheorie” von Willy Brand (Zitat): “Wer nur vier oder fünf Flaschen Wein im Keller hat, hat relativ wenig. Wer aber aber vier oder fünf Flaschen im Kabinett hat, hat relativ viel.” Leider haben wir nicht nur relativ viel, sondern schon längst viel zuviel!

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Eine Antwort auf Zwischen allen Stühlen

  • Ralf sagt:

    Eine gute Beschreibung des Gesellschaftlichen Klimas in diesem Land.
    Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, das mittlerweile jeder als Rechts gilt, der Kritik an der Regierung ausübt, oder an den Medien oder wen auch immer…

    Bürger/innen die Stolz darauf sind, das es schon seit 20 Jahren die ” TAFELN ” gibt, sollten sich mal Fragen, ob es nicht ein beschämendes Indiz für das Versagen der selbsternannten Eliten ist. Eine Regierung die es als selbstverständlich ansieht das ehrenamtliche Helfer als feste Institution das Regierungsversagen ausbügeln sollen, eine solche Regierung hat versagt, weil sie nichts zur Lösung beigetragen hat und die Verantwortung auf die Bürger/innen abwälzt !!! Sechs Jahre lang hat die Regierung tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken, nein absaufen lassen, um dann Kriegsschiffe gegen Schlauchboote als Lösungskonzept anzubieten. Sechs Jahre lang, in denen man die Infrastruktur an den EU Grenzen solidarisch hätte finanzieren können, um eine geordnete Flüchtlingshilfe aufzubauen, und somit für die innere Sicherheit Europas zu sorgen.

    Wenn Behörden wie der BND und auch weitere Behörden die für die innere Sicherheit zuständig sind, sich keiner parlamentarischer Kontrolle unterziehen, und diese dann ihre Verachtung für den Rechtsstaat und Demokratie, mit vierzig geschwärzten Seiten noch untermauert, um einen parlamentarischen Untersuchungs Ausschuss öffentlich zu demontieren und lächerlich zu machen, dann ist dies ganz klar kriminell. Wenn Akten veschwinden oder vernichtet werden oder Tatortspuren vernichtet werden, während laufender Ermittlungen, dann ist dies kriminell !!! Alle verantwortlichen Präsidenten und Abteilungsleiter sind auf freien Fuß.
    Dies sind klare Auflösungserscheinungen eines funktionierendem Demokratischen Rechtsstaates. Es wäre die Aufgabe und Pflicht der Regierung gewesen, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Frau Merkel durchzusetzen, beruhend auf GG Art.20 Abs. 4 um weiteren Schaden von den Bürger/innen abzuwenden.
    Das es in den nächsten Jahren soziale Unruhen geben wird, davon ist auszugehen. Wer bis jetzt nicht erkannt hat, das alles auf Lug und Betrug aufgebaut ist, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

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