Manchmal steht man vor dem Problem, einfach nur irgendwas quasi nach PDF “kopieren” zu müssen. Längst nicht jede Scannersoftware unterstützt dieses Feature. Klar, man kann was einscannen, in eine Textverarbeitung einfügen und dann von da aus PDFen. Aber geht’s nicht vielleicht auch etwas einfacher? Geht es! Nämlich mit der portablen Win-Freeware WinScan2PDF. Die kommt als ZIP-Archiv von knapp 60kB Größe. Nach dem Entpacken hat man ein einziges Programm. Das ist WinScan2PDF.exe von knapp 90kB Größe und das funktioniert, da es auf die bereits anwenderseitig vorinstallierte Software zugreift, supereinfach.

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Man startet das Programm und kann eigentlich unmittelbar durch Betätigen des Buttons “Scan” loslegen. Beim Erststart erzeugt das Programm noch eine Datei “WinScan2PDF.ini”, die aber bei Verwendung der Default-Einstellungen leer ist und nur bspw. bei abweichender Datenquelle Verwendung findet. Angesteuert wird dabei immer der Standard-Scanner. Mit dem Button “Quelle auswählen” lassen sich allerdings bei mehreren angeschlossenen Scannern auch andere Geräte als Quelle selektieren (das wird dann in der “WinScan2PDF.ini” verzeichnet). Beim Scan wird das bereits anwenderseitig vorhandene Scanprogramm angesteuert, so dass kein Umlernen o. ä. erforderlich ist. Lediglich zum Abspeichern sind Pfad und Dateiname für das neu generierte PDF anzugeben. Standardmäßig erfolgt die PDF-Ablage in dem Ordner, in dem sich auch WinScan2PDF.exe befindet mit der Syntax “datum-uhrzeit_winscan_to_pdf.pdf”. Die Konvertierung des Scans nach PDF erfolgt als (Farb-) Grafik von wirklich guter Qualität und pro DIN-A4-Seite ist von knapp 2,5MB Speicherplatzbedarf auszugehen.

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Darüber hinaus ist es problemlos möglich, ein PDF aus gleich mehreren Seiten zu erstellen. Dazu wird einfach nur das Häkchen vor “Mehrere Seiten” gesetzt. Die Programmoberfläche ändert sich daraufhin. Man scannt jetzt Seite für Seite in genau der Reihenfolge, die man haben will und betätigt anschließend den Button “zu PDF”. Das so erzeugte PDF beinhaltet anschließend alle gescannten Seiten. Es ist allerdings eben dadurch auch bereits recht groß.

Noch ein paar Tipps am Rande zu einigen (Freeware-) PDF-Tools: Große PDFs lassen sich mittels des “Orpalis PDF Reducer” crunchen u. d. h. bei voller Lauffähigkeit hinsichtlich ihres Speicherplatzbedarfs z. T. erheblich verkleinern (was bspw. die Übertragung per Mail vereinfacht). PDFs (auch unterschiedlicher Formate und Seitenausrichtungen) kombinieren kann man mit dem “Gios PDF Splitter and Merger“. Der “PDF Shaper” extrahiert (wenngleich z. T. auch fehlerbehaftet) Bilder und Texte aus PDFs und wandelt PDFs nach Word und RTF um – hinterher nochmal mit ‘ner Rechtschreibprüfung drüber gehen. Mit “PDF4eBook” lassen sich aus nahezu beliebigen Texten PDF-eBooks erstellen. Die Software “K2PDFopt” optimiert (allerdings nur in schwarzweiß, wobei Farbfiles nach SW konvertiert werden) PDFs verschiedener Seitenformate für eBook-Reader. Mit “Image To PDF or XPS” lassen sich Bilder PDFen. Schließlich sei noch der “PDF XChange Viewer” erwähnt, dessen Exportmöglichkeiten (eine PDF-Seite wird zu einem JPG-Bild) ihn geradezu zur Anfertigung hochwertig-professionell erscheinender Fotobücher prädestinieren. Und wenn unterwegs mit dem Laptop kein Drucker zur Verfügung steht und dennoch etwas “als PDF gedruckt” werden muss, dann helfen virtuelle Drucker wie bspw. “doPDF“, “TruePDF” oder “Doro Free PDF Printer” weiter.

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