Hier ist ein Bericht aus der Waschbärenhochburg Norddeutschlands: Ein Bekannter zeigte mir kürzlich Aufnahmen, die per Wildkamera an seinem Vorgelhaus entstanden sind. Das steht mitten im Ortskern auf seiner Terrasse im ersten OG. Es handelte sich um interessante Aufnahmen. Zuerst war da der Marder, der besagtes Vogelhaus plünderte. Auf den folgte der Waschbär, der bündig in das Vogelhaus reinpasste. Als der tief einatmete – was sehr gut auf den Fotos zu erkennen war – da hob es das Dach des Vogelhauses ab – endlich hatte der Waschbär mehr Platz! – und auf seinem Rückweg schnappte sich die lebende Abrissbirne gleich noch den Meisenknödel, so quasi als Snack für unterwegs. Die Kamera hatte den Waschbären sehr gut getroffen, so im Portrait, und eigentlich fehlte es nur noch daran, dass er hämisch in die Linse winkte und die Zunge rausstreckte. Zugegeben, derartige Aufnahmen kann ich von den nächtlichen Besuchern im Garten nicht vorweisen. Aber einige sind eben doch auch schon in die Fotofalle getappt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.

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