So, was liegt heute alles an? Zum Bäcker latschen: Aus und vorbei. Zum Baumarkt fahren: Abgehakt. Aquarienbeleuchtung reparieren: Erledigt. Kamera reparieren: Hoffen wir mal, dass es hält! Rasen mähen: Kein’ Bock – später, nachmittags sofern es trocken bleibt. Tiefsinnige Blogbeiträge verfassen: Heute nicht, vielleicht ein andernmal. Meine Frau vor dem lebensbedrohlichen Angriff durch eine “entsetzlich riesige Spinne” (höchstens zwanzig Millimeter!) bewahren: “Stell’ dich nicht so an!” Einfach mal gar nichts tun: Ist nicht so wirklich mein Ding. Deswegen schnappte ich mir auch die (frisch reparierte) Kamera und testete das Ding. Scheint hinzuhauen.

Es gibt einfache und schwierige Motive. Bei den schwierigen Sachen stehen blitzschnell bewegte Motive ganz oben – also Blitze, ein schlagender Falke, aber eben auch die ganz gewöhnliche Kohlmeise. Kohlmeisen kann man aber überlisten, nämlich wenn Fütterungszeit für ihre Jungtiere ist. Dann zeigen die Meisen ein immer wiederkehrendes Verhalten, welches man sich zunutze machen kann. Mit gefangenem Futter – und der Insektenbedarf ist riesig! – steuern sie immer erst nacheinander so vier bis fünf sichere Plätze an und peilen die Lage, bevor sie im Nistkasten verschwinden. Behält man diese Plätze im Auge, dann lassen sich auch von den ansonsten blitzschnellen Kohlmeisen ein paar ganz brauchbare Bilder schießen. Neun Aufnahmen: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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(Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

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