Gestern war nicht wirklich mein Tag. Wir – d. h. meine Frau und ich – machten die Fahrt der Siedlergemeinschaft Lauenau mit, nämlich eine Harztour. Auf dem Programm standen die Schlangenfarm in Schladen und der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Besonders die Schlangenfarm (die wirklich äußerst empfehlenswert ist) hatte es mir in fotografischer Hinsicht angetan – doch dann spann die Kamera! Kam so: Wir waren zehn Minuten vor Busabfahrt schon wieder draußen. Ich hatte 121 Fotos gemacht und einige davon waren wirklich fotografische Leckerbissen geworden. Es hätte sich also gelohnt, wenn nicht … Ich schaltete die Kamera ein, um die Aufnahmen nochmal anzuschauen. Kommt ein roter Schriftzug “Speicherfehler!” und sofort danach “Formatiere …” Nee, echt jetzt, das darf doch wohl nicht wahr sein!

Alles weg. Aber wirklich weg. Karte rein, Karte raus – es muss wohl an vergammelten Kontakten gelegen haben. Jedenfalls tat’s die Kamera unmittelbar nach ihrem Vernichtungsfeldzug wieder. Und was lernen wir daraus? Öfter mal die Speicherkarte rausnehmen und wieder reinschieben, damit sich der Gammel auf den Kontakten gar nicht erst bildet! So ganz ohne Fotos wollte ich da aber auch nicht weg. Ergo kam der aus der Not geborene Plan B zum Einsatz. Bin ich also hin zur Kasse und fragte ganz dumm: “Wissen Sie, ob alle von unserer Busgruppe schon wieder draußen sind?” Konnte die Dame an der Kasse ja auch gar nicht wissen und manchmal ist es wirklich von Nutzen, sich ausgesprochen dumm zu stellen. Folglich ließ sie mich nochmal rein, um nachzusehen. Ganz, ganz schnell noch ein paar Bilder unserer einheimischen Schlangen in der Außenanlage geknipst und nichts wie weg zum Bus: Gerade noch rechtzeitig!

Die Zeit, die ich in Schladen gerne mehr gehabt hätte, hatten wir in Bad Harzburg zuviel. Klar, so ein Baumwipfelpfad ist immer interessant. So sieht man den Wald mal aus einer gänzlich anderen Perspektive. Aber alles in allem ist der Pfad auf Menschen ausgerichtet, denen der Wald auch ebenerdig eher fremd ist und so erschien mir vieles, was da als wissenswert oder als Attraktion herausgestellt wurde, doch nur allzu alltäglich. Dazu dann noch die Hitze von rund 30°C im Schatten … – wobei es auf Baumwipfelhöhe aber keinen Schatten gab. Wieder unten (und ziemlich fußlahm, wie ich zugeben muss) stand dann da der Wunsch nach einem schattigen, kühlen Plätzchen im Vordergrund. Hinter besagtem Plätzchen rauschte es. Ich musste unbedingt mal der Ursache des Geräusches auf den Grund gehen … Hier sind ein paar Impressionen von der Fahrt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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(Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

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