esmart

Es könnte ja alles so schön sein … – oder: Mit der IT löst man Probleme, die man ohne IT nicht hätte! Es begann eigentlich alles damit, dass mir eine meiner Töchter per Messenger ein Foto auf’s Smartphone geschickt hatte und ich mir besagtes Foto auf dem PC aufheben wollte. An sich kein Thema: Man stöpselt das Handy per USB an, schiebt das Bild rüber und gut is’. Typischer Fall von Denkste! Das Bild liegt nämlich nicht auf dem Handy sondern irgendwo in irgendeiner ominösen Cloud. Von da aus lässt es sich nicht einfach auf den PC schieben! Plan A funktioniert also schonmal nicht.

Greifen wir zu Plan B, denn man ist ja findig. Schieben wir das Bild also mit der “Senden-an”-Funktion auf die externe Speicherkarte. Gesagt, getan – aber was ist das denn? Es kommt ‘ne Fehlermeldung, die irgendwelchen Stuss von wegen fehlender Schreibberechtigungen faselt, so dass die ganze Aktion nicht hinhaut und vorzeitig abgebrochen wird. Die verzweifelte Suche danach, wo und wie man der vermaledeiten “Senden-an”-Funktion irgendwelche Schreibrechte zuweisen kann endet völlig ergebnislos.

Watt nu’? Da wäre noch Plan C, denn wozu hat man eine Fritz!Box mit Fritz!NAS? Wird also einfach die zur Fritz!Box passende Smartphone-App MyFRITZ!App 2 auf’s Handy runtergeladen, installiert und dann kopiert man das Bild eben auf Fritz!NAS, um es von dort aus auf den Computer zu ziehen. Geht ratzfatz. Theoretisch. Praktisch hingegen … – hmmm… Immerhin hat die App sofort das eigene WLAN erkannt und unterstützt. Aber dann – bei gut 20 Uploadversuchen ist jedenfalls nach gefühlten Ewigkeiten schonmal ein Teilbild übermittelt worden. Und der NAS-Speicher wimmelt nur so von Datenmüll mit dem Begriff “Hide” im Dateinamen und so genannten “Bildern” in Form von Null-Byte-Einträgen. Der Weisheit letzter Schluss kann das ganz gewiss nicht sein. Wirklich funktionell sieht auch ganz, ganz anders aus. Erinnert irgendwie mehr so an ein quadratisches Rad – man ist zwar irgendwie bereits auf dem richtigen Weg, aber …

Nachdem der NAS-Speicher der Fritz!Box manuell wieder in Ordnung gebracht worden ist, folgt die meditative Omm-Phase. Denken wir mal ganz scharf nach: Die App nennt sich MyFRITZ!App 2. Das weist darauf hin, dass es vielleicht noch eine Vorläuferversion gibt. Möglichweise ist die ja etwas ausgereifter. Gesucht und gefunden: MyFRITZ!App wird zu Plan D. Tolles Teil! Erkennt nicht mal das eigene WLAN und das Einloggen mit dem üblichen Passwort funktioniert auch nicht. Super! Leck mich doch …

Aber ich gebe nicht auf: DAS MUSS GEHEN! Ist nämlich mittlerweile was Persönliches zwischen der widerspenstigen Technik und mir geworden! Plan E beginnt daher mit folgendem Gedankengang: Wenn ich was zerballere, dann kann ich das i. d. R. auch wieder selbst reparieren. Jedenfalls meistens. Das gibt dem Spieltrieb freie Bahn, also spielen wir doch einfach mal ganz hemmungslos und ohne Rücksicht auf Verluste mit dem ganzen Zeug rum, was da so auf dem Smartphone und auf dem PC rumlungert. Und dann … – haut es plötzlich hin. Blitzschnell. In voller Auflösung. Fehlerfrei. Anstandslos. Ist zwar ein Bisschen von hinten durch die Brust ins Auge, aber der absolut funktionelle Plan E geht so.

Man braucht …
1. irgendeinen Messenger (Telegram, WhatsApp etc.) auf dem Handy und
2. ein (kostenloses) Mail-Postfach bei Web.de und
3. die kostenlose Web.de-Mail-App auf dem Smartphone.
Der Postfach-Zugang wird in der Mail-App eingerichtet; das versteht sich von selbst. Nun ruft man das zu übertragende Bild im Messenger als Vollbild auf und tippt auf die Senden-an-Funktion. Es erscheint die Liste der möglichen Ziele, wobei das Meiste davon sowieso nicht funktioniert. Was aber funktioniert ist die Web.de-Mail-App. Deren Symbol antippen. Es öffnet sich das Formular zum Schreiben einer neuen Mail. Als Absender ist die eigene Web.de-Mailadresse bereits eingetragen. Als Empfänger wird die Mailadresse einfach wiederholt. Das zu übertragende Bild hängt ohnehin schon automatisch als Dateianhang dran. Nun nur noch auf “Senden” tippen. Was geschieht? Man schickt sich selbst eine Mail, nämlich vom Smartphone ins Mail-Postfach. Besagte Mail besteht eigentlich nur aus dem Bildanhang. Ergo im Computer das Mail-Postfach öffnen und den Anhang – d. h. das Bild – runterladen. Geht schnell, problemlos und zuverlässig!

(Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

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