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Lange nicht mehr gebloggt, aber untätig war ich ganz und gar nicht. Von unseren für Vollbeschäftigung sorgenden, drei Pflegefällen (die sich durch ein extrem unkooperatives, in einem Fall sogar aggressives Verhalten auszeichnen, aber man kann die ja schon aus rein humanitären Gründen nicht im eigenen Dreck verrecken lassen) mal abgesehen ist es mir gelungen, den Aufenthaltsort meiner Mutter ausfindig zu machen und die auch zu besuchen. Die war ja seitens einer gewissen Person aus der Verwandtschaft ersten Grades quasi ausgequetscht, von allen sozialen Kontakten isoliert und – als sie zum Klotz am Bein wurde – in ein Altenheim abgeschoben worden, wobei besagte gewisse Person deren Aufenthaltsort absolut geheim hielt. Es gibt schon “nette” Menschen! Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob hier der Begriff “Mensch” überhaupt angebracht ist. Bei dieser Form von Abschirmung kommt mir der Begriff “Gehirnwäsche” schon von ganz allein in den Sinn! Die Suche hat mich ein Vierteljahr gekostet und mittlerweile ahnt meine Mutter wohl, dass sie bei der gewissen Person auf’s falsche Pferd gesetzt hat. Bei der Gelegenheit konnte ich dann auch gleich noch ein paar offensichtlich seitens der besagten Person ausgestreute, bösartige Gerüchte, welche jeglicher Grundlage entbehrten, richtig stellen. Logisch, dass besagte gewisse Person auf mich nicht gerade gut zu sprechen ist.

Die Geschichte mit unseren drei Pflegefällen wird auch immer unerträglicher. Ich habe mich deswegen mal hinsichtlich der so genannten “gesetzlichen Akutpflege” kundig gemacht: Scheinpolitik at it’s best und absolut für’n Ar…! Weil: Da muss dem Arbeitgeber gegenüber schriftlich nachgewiesen werden, dass die Angehörigen pflegebedürftig sind und dass man selbst als Pflegeperson eingesetzt ist, auch dass keine andere Pflegeperson zur Verfügung steht. Das heißt verdammt viel Papierkrieg und der Nachweis, dass keine andere Pflegeperson da ist, bedeutet den Beweis dafür, dass etwas nicht existiert – was a priori gar nicht möglich ist. Und am Ende ist der Akutpflege-Sonderurlaub dann auch noch unbezahlt – wer kann sich das heutzutage schon erlauben?

Dann hatten wir da noch die Handwerker im Haus (wobei das Gros erst kommende Woche noch losgeht, wenn nämlich Wohnung und Keller in zwei Baustellen verwandelt werden), es gab die Bankgespräche wegen der ganzen Finanzierung (Kredit ist gesichert, aber ob der auch reichen wird?) und ich habe unzählige Stunden für die Pflege der beiden Webauftritte von der Siedlergemeinschaft Lauenau und von der Kreisgruppe der Siedlergemeinschaften geopfert – man gönnt sich ja sonst nichts! Allerdings konnte ich dadurch, dass ich die Kreisgruppen-HP zeitweise übernommen habe, auch ziemlich viel über TYPO3 und über die Videobearbeitung lernen – und das ist doch immerhin etwas! WordPress ist übrigens viel einfacher … Überdies haben wir den Sommerurlaub für kommendes Jahr gebucht, weil der Arbeitgeber meiner Frau – immerhin ein sehr großes Telekommunikationsunternehmen hier in Deutschland, vielleicht sogar das größte (und mit einer Vorliebe für die Farbe Pink) – das so wollte. Und auch zugesagt hatte. Als meine Frau das dann nach erfolgter Buchung aber schriftlich einreichte, wurde es mit der Begründung “Ihr könnt euch doch sowieso keinen Urlaub leisten!” abgelehnt und man verlangte von ihr, dass sie ihren ganzen Jahresurlaub über das gesamte Jahr verteilt in Einzeltagen und nicht im Block nimmt. Denn das hilft ja der Wirtschaft und die nützt uns bekanntlich allen, nicht wahr? Der Kampf um den Urlaub 2019 läuft also noch … :( – hier wird’s ganz bestimmt nicht langweilig!

All das hat mich aber auch nicht davon abhalten können, hin und wieder doch mal eben schnell zur Kamera zu greifen – wenn nämlich ein Sonnenuntergang wie gemalt erschien. Das war in der vergangenen Woche ein paarmal der Fall. Derartige Farbenspiele treten hier gehäuft im April/Mai und im September/Oktober auf und immer dann, wenn bei einer Hochdruckwetterlage gerade die Wolken aus Holland hereinziehen – aber ehrlich: So oft wie in diesem Jahr habe ich das noch nicht erlebt! Das Farbspektakel dauert immer nur so um die zehn Minuten bis zu einer Viertelstunde. Wenn man also rechtzeitig in die richtige Richtung guckt, dann kann man das genießen. Die Bilder will ich euch nicht vorenthalten. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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