Heute dürft ihr von mir keine tiefschürfenden Blog-Beiträge erwarten! ;) Heute ist nämlich ein Stresstag. Die Frühschicht ist abgehakt und am Nachmittag muss ich nochmal los. Der Weihnachtsbaum ist zurechtgesägt worden und steht bereits – wenngleich auch noch ungeschmückt. Das hat noch Zeit. Aktuell nehme ich mir den Braten vor. Der ist echt zum Heulen – kommt aber vom Zwiebelschneiden. Ich glaube, das Rezept hatte ich hier noch nicht. Ergo mache ich mal schnell den Guttenberg und kopiere das hier rein.

Zutaten für vier Personen:
1 Kaninchen 2-3 kg
100g Speck
Margarine
4-5 Mohrrüben
1-2 Knollen Knoblauch
2 große Zwiebeln
Braten-Gewürzmischung
Gyros-Gewürzmischung
Wild-Gewürzmischung
Pfeffer
etwas Liebstöckel
Weinbrand oder Rum
Weißwein
7-8 Kartoffeln

Zubereitung:
Gemüse putzen und klein schneiden; Speck in Streifen schneiden. Den Boden des Fissler-Topfes so mit den Speckstreifen auslegen, dass das Kaninchenfleisch keinen direkten Bodenkontakt bekommt. Zusätzlich einige größere Margarineflocken zwischen die Speckstreifen geben. Das Kaninchen zerteilen: Vorder- und Hinterläufe, Nierenstück, Brustbein, Leber und Herz separat und ggf. Kopf (falls vorhanden). Alle Fleischstücke abwaschen, mit Küchenpapier grob abtupfen und sehr reichlich würzen, da das Fleisch Gewürze nur ausgesprochen schlecht annimmt. Fleischstücke in den Topf geben und das kleingeschnittene Gemüse darüber und dazwischen drapieren. Mit wenig Liebstöckel überstreuen (zuviel macht das Fleisch bitter). Zuletzt mit etwas Weinbrand oder Rum übergießen. Den Topf verschließen und dessen Einsatz mit Weißwein füllen. Rotwein geht zwar prinzipiell auch, aber dadurch neigt der Einsatz vom Fissler-Topf zur Schimmelbildung. In den vorgeheizten Backofen geben und 100 Minuten bei 200°C braten, dazwischen bei Bedarf Weißwein nachfüllen. Dann Backofen abschalten und den Braten 5-10 Minuten im Backofen nachgaren lassen. Heraus nehmen und abkühlen lassen. Leber, Herz und Kopf schon während des Abkühlens entnehmen und daran prüfen, ob und wie gar der Braten ist. Falls es nicht reicht, nochmal für eine Viertelstunde in den heißen Backofen geben. Den Sud noch warm abfiltern; er wird zu den Kartoffeln gereicht. Die Kartoffeln etwa eine halbe Stunde vor dem Ende der Bratzeit kochen. Speckknödel schmecken dazu allerdings noch besser als Kartoffeln. Und am besten schmeckt es, wenn es einmal aufgewärmt worden ist!

War sonst noch was? Ja! Ein bisschen weihnachtliche Stimmung durch etwas Musik. Und zwar wieder mal Musik, die praktisch nie im Radio gespielt wird. Das ist “Christmas Time’s A-Coming” in der Coverversion von Jerry Reed. Wem der Name Jerry Reed jetzt nichts sagt: Das war der Trucker Cledus “Schneemann” Snow aus dem Film “Ein ausgekochtes Schlitzohr/ Smokey and the Bandit” – vielleicht erinnert ja noch jemand daran. Ist halt schon ein paar Tage her …

Christmas Time’s A-Coming

Holly’s in the window,
Home is where the wind blows.
I can’t walk for runnin’! –
Christmas Time’s A-Comin’.

Can’t you hear them bells ringin’, ringin’
Joy, joy! Hear them singin’!
When it’s snowin’, I’ll be goin’
Back to my country home.

Christmas Time’s A-Comin’,
Christmas Time’s A-Comin’.
Christmas Time’s A-Comin’.
And I know I’m goin’ home.

Bright candles burnin’,
My old heart’s a-yearnin’
For the folks at home when
Christmas Time’s A-Comin’.

Snow flakes a-fallin’
My old heart’s a-callin’
Tall pine’s a-hummin’
Christmas Time’s A-Comin’.

Eine Antwort auf Stresstag

  • bridget sagt:

    Das Rezept klingt gut! Unser Weihnachtsmenue steht auch schon fest: Hirschgulasch mit Klöße und Rotkraut. :mrgreen: Ich werde die Tage geniessen!

    Ich wünsche euch ruhige und friedliche Festtage und ein gesundes 2015!

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