ggg00

Es ist Wochenende und da erledigt man das, was schon lange hätte erledigt werden sollen, bspw. die Chiliernte. Die schreitet nämlich munter weiter voran: Bislang haben meine beiden 40cm-Balkonkästen 94 Früchte vom Loreley-Mix abgeworfen. So grob geschätzt 40 Früchte hängen noch dran und müssen noch reifen, allerdings wage ich angesichts des fortgeschrittenen Jahres zu bezweifeln, dass das noch in allen Fällen was wird. Ist aber eigentlich auch egal, denn es war ja jetzt schon mehr als genug – d. h. entkernt und aufgearbeitet knapp ein halbes Kilogramm. So eine Ernte hatte ich zuletzt 2003! War ja seinerzeit auch ein recht warmes Jahr. Das kriege ich allein in absehbarer Zeit jedenfalls nicht alle, weswegen ich inzwischen dazu übergegangen bin, das (zunächst mal in kleinen Dosierungen aus Rücksicht auf die Mitmenschen) an so ziemlich jedes Essen für alle zu schütten. Und in allen Fällen zeigt sich der Erfolg der hemmungslosen Genpanscherei: Plazentagewebe ohne Ende! Das bedeutet GGG, nämlich “Ganz Gewaltig Giftig”. Hier sind mal fünf Aufnahmen davon. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

nurso

flugreisen

Meine erste Flugreise liegt jetzt rund 32 Jahre zurück. Seinerzeit störte das am Gürtel getragene Taschenmesser niemanden. Im Flugzeug existierte noch ein Raucherbereich. Ich konnte eine kleine Reisetasche (sie musste nur irgendwie in das Gepäckfach passen) zzgl. der (großen) Tasche mit der umfangreichen Fotoausrüstung mitschleppen. Auf Flüssigkeiten an Bord achtete niemand und den transparenten Zipper-Beutel gab’s noch nicht. Trotz allem aber wurde das Thema Sicherheit groß geschrieben. Wenn ich mir das letztgenannte Thema heute so anschaue, dann finde ich vieles davon doch reichlich überzogen. Andererseits lässt sich selbstverständlich mit all dem, was die Fluggäste nicht mitführen dürfen, was anschließend aber im Duty-Free-Bereich für viel Kohle vertickert wird, ‘ne Menge Geld verdienen. Ich mein’ ja nur …

renovierungssong

Meine Frau und ich haben unserer Großen jetzt ja bei der Renovierung in Verbindung mit dem Umzug in ihre neue Wohnung geholfen. Es gab viel zu tun und es hat länger als erwartet gedauert. Aber das Gröbste ist wohl geschafft. Im Verlauf der ganzen Arbeit ist mir da so ein Songtext eingefallen. Die Musik kennt ihr sicherlich – bloß der Text ist neu … ;)
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Der Renovierungssong

Sie ziehen wieder einmal um
Renovierung steht jetzt an
Brauchen Hilfe überall
Was soll’s ich helfe

fsum

Mit dem Straßenverkehr ist das immer so eine Sache. Ich fahre viel, teils privat und teils beruflich. Jährlich kommen da locker 25.000km zusammen (eher wesentlich mehr). Ich bin jetzt 60 Jahre alt und fahre seit 40 Jahren eigentlich so ziemlich alles, was drei oder vier Räder hat (mit mehr weniger Rädern eher selten). Rein kilometermäßig habe ich die Entfernung Erde-Mond mit dem Auto schon ein paarmal zurückgelegt (mit dem Fahrrad allerdings nicht; da werden’s wohl bloß so um die 100.000 Kilometer sein). Ich fahre bei jedem Wetter und am liebsten über Land, denn die Autobahn betrachte ich zumindest in Deutschland als einen Sammelpunkt für Geisteskranke: Die Ballerburg hat Ausgang! Ich bedaure dabei aufrichtig und zutiefst die armen Schweine, die mit ihren Trucks gezwungen sind, zwischen all den Bekloppten die Nerven zu behalten und ihre Fracht auf Zeit abzuliefern. Ich fahre auch am liebsten unter der Woche, denn dann sind zumeist die Leute unterwegs, die das beruflich machen und bei denen ich voraussetzen kann, dass die auch fahren können. Zum Wochenende hin – und das fängt am Freitag leider schon an – sieht die Sache dann doch gänzlich anders aus.

Immer dann, wenn Vollmond-Zeit ist, werde ich nachts häufiger wach. Als schlecht schlafen würde ich das nicht bezeichnen, aber es ist eben einfach nur heller als gewöhnlich. In fotografischer Hinsicht hat das allerdings auch seine Vorteile, denn auf die Weise geht man öfter mal auf den Balkon und guckt, was sich draußen so tut – und was man vielleicht ablichten könnte. In diesem Falle eben den Vollmond. Dazu wurde die Kamera wie üblich auf das Monopod geschraubt. Anschließend folgten viele Augnahmen mit manueller Einstellung: ISO 100 bei Blende 7,4 mit 1/160 Sekunde Belichtung bei 1.000mm Brennweite. Die Bearbeitung der besten Aufnahmen geschah von Bild zu Bild etwas unterschiedlich. Was für’s Auge: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

nww00

“Je mehr man sich auf die Natur einlässt, desto weiter entfernt man sich von Idioten!”
(Verfasser unbekannt)

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