Man kann Meinungen recht leicht beeinflussen und muss dazu gar nicht mal Tatsachen verdrehen. Es genügt nämlich vollkommen, bestimmte Ereignisse bei der Berichterstattung einfach zu verschweigen. Damit wird die Berichterstattung einseitig verzerrt: Der Konsument erfährt nur noch das, was er auch erfahren soll. Diese Methode ist bereits uralt und wurde in den Wochenschauen des Dritten Reiches angewandt. Heute bezeichnet man das als Propaganda. Heute verwehren sich die Medien gegen den Begriff “Propaganda”. Allerdings ist das, was heute berichtet wird, auch einseitig auf Neoliberalismus und Wirtschaft bzw. deren Wachstum ausgerichtet. Damit einher gehende soziale Ungerechtigtigkeiten sowie Berichte über Alternativen zum Neoliberalismus (bspw. Island oder Portugal) u. ä. werden ausgeblendet und bleiben auf der Strecke. Somit ist die offizielle Berichterstattung im Endeffekt auch wieder einseitig verzerrt. Mehr noch: Wenn irgendwo dennoch einmal alternativ (objektiv?) berichtet werden sollte, dann brandmarken die offiziellen Stellen solche abweichenden Meinungen nur allzu bereitwillig als “Fake News”. Was also unterscheidet unsere heutige Berichterstattung von der des Dritten Reiches und ist in diesem Kontext nicht vielleicht doch der Begriff “Lügenpresse” ein ganz klein Wenig gerechtfertigt? Das sollte man sich vielleicht mal durch den Kopf gehen lassen und aktiv nach alternativer Berichterstattung Ausschau halten. So wie in diesem Beitrag. Teil 332 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Gestern, ‘ne … – zuerst Haushalt und Schreibkram, all das, was in den letzten Wochen liegen geblieben ist. Dann noch die neue Siedlerbund-Seite in so einer Art von Gewalt- und Katastrophenaktion fertig gemacht. So wurde es Nachmittag – am ersten, echten Sommertag in diesem Jahr! Ich habe meine Chilis endlich rausgestellt und wollte sie eigentlich draußen lassen, konnte die dann aber nach ein paar Stunden gerade so im letzten Augenblick noch retten, bevor sie von der Sonne verbrannt worden sind. Ich meine, draußen 29°C im Schatten, dazu ein Postkarten-blauer Himmel und so … Ich brauchte ‘ne Auszeit und machte mich auf in den Wald. Ehrlich gesagt ohne große Hoffnung auf Motive, denn weder Temperatur noch Uhrzeit passten für Aufnahmen. Doch manchmal hat man auch Glück. Hatte ich – ja, wer schleicht denn da? Ich traf auf meine erste Blindschleiche in diesem Jahr. Eine pro Jahr muss ja wohl mindestens sein!

fehlend

Ich muss da mal einen Kommentar zur Lage in NRW im allgemeinen und der von der SPD im besonderen loswerden. Unsere westlichen Nachbarn haben gewählt – am 14.05.2017 waren Landtagswahlen in Nordrheinkatastrophalen, einer ehemaligen SPD-Hochburg. Das vorläufige amtliche Endergebnis sieht so aus:

CDU 33,0%
SPD 31,2%
FDP 12,6%
AfD 7,4%
Grüne 6,4%
Linke 4,9%
Piraten 1,0%
Sonstige 3,5%

So, Fahrdienst in der sechsten Woche in Folge beendet – theoretisch jedenfalls. Praktisch: Warten wir’s mal ab! Gestern um 14:30 Uhr habe ich die Zugangsdaten zum neuen TYPO3-System vom VWE erhalten – da hatte ich HIER ja schonmal drüber berichet. Nun gilt es, die alte Seite auf das neue System zu portieren. TYPO3 ist für mich absolutes Neuland. Deswegen habe ich mich da erstmal eingearbeitet und dann angefangen, die alte Seite zu portieren. Das dauerte! Fertig bin ich auch noch nicht und Design und sowie Layout gibt der Landesverband vor. Was ich von diesen Vorgaben halte ist – na ja, drücken wir’s mal ganz vorsichtig und sehr positiv aus – nicht öffentlichkeitstauglich. Kann ich aber nicht ändern, sondern nur versuchen, das Beste daraus zu machen: Ich weiß schon sehr genau, warum ich mit meinem Blog mein eigenes Ding durchziehe! Jedenfalls ist für heute Schluss mit der Tipperei. Dann noch die kleine OP (an meiner Tochter) zwischendurch und jetzt mag ich nicht mehr … Zum Feierabend gibt’s etwas Musik, und zwar Don McLean mit “American Pie“, einem zeitlosen Klassiker – hier in der vollständigen Version.

Ich habe mal wieder ein paar so genannte “Life Hacks” gesammelt. Einiges davon dürfte bekannt sein, anderes habe ich zufällig und frei nach dem Motto “Not macht erfinderisch” selbst herausbekommen. Teil 11 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du einen Grillrost saubermachen willst, dann leg’ den ausgekühlten Rost draußen auf Zeitungspapier und bestreue ihn mit Natriumcarbonat (Soda) oder Backpulver (Natron). Eine zweite Zeitung drüber legen und mit Steinen beschweren, damit nichts wegweht. Anschließend Wasser drüber gießen und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag geht alles wie von selbst ab.

altersvorsorge

Die Dauer der Erwerbsarbeit hierzulande wird gemeinhin mit 45 Jahren beziffert und wir schreiben das Jahr 2017. Gehen wir 45 Jahre zurück, dann war das 1972. Wer also seine 45 Jahre gebuckelt hat, der geht in Rente und stellt fest, dass er aufgrund der fortgesetzten Misswirtschaft unserer vermeintlichen “Volksvertreter” künftig vom Flaschensammeln wird leben müssen, weil die Rente zum Leben nicht ausreicht. Unsere Politclowns empfehlen daher private Vorsorge und dazu existieren etliche Modelle, angefangen beim Riester-Beschiss über betriebliche Altersversorgung bis hin zur besteuerten Lebensversicherung. Allen diesen Modellen ist eins gemeinsam, nämlich die Tatsache, dass sich Banken und Versicherungskonzerne daran eine goldene Nase verdienen. Die Arschkarte hat anschließend der Rentenempfänger, der sich bei den Tafeln anstellen darf. Geht’s nicht aber vielleicht auch ganz anders? So ganz ohne Banken und Versicherungen und nur rein privat? Ich denke schon. Das aber setzt eiserne Disziplin und Sparsamkeit voraus, und zwar während der gesamten o. e. 45 Jahre der Berufstätigkeit.

Ein armes und ein reiches Land, beide in der EU. Die Aufteilung der Wirtschaft in Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungssektor ist in etwa vergleichbar. Die Arbeitslosigkeit in dem armen Land liegt um den Faktor 2,6 höher als in dem reichen Land, allerdings agiert man in dem armen Land mit echten Zahlen, während in dem reichen Land die betreffenden Angaben nach Kräften geschönt (um nicht zu sagen manipuliert) werden. D. h. im reichen Land rechnet man Menschen, die gerade erkrankt sind, eine Umschulung machen oder über 58 Jahre alt sind usw. einfach nicht mit. Außerdem interessiert es die Politik in dem reichen Land nicht die Bohne, ob jemand von seinen Einkünften auch leben kann, so dass auch prekär Beschäftigte als nicht-arbeitslos erfasst werden. Das schlägt sich im Armutsvergleich nieder, denn im reichen Land ist die Armut größer als in dem armen Land. Den Hauptunterschied zwischen beiden Ländern aber macht das Sozialsystem aus. Im reichen Land, geprägt durch eine rechte Politik, hängt man der Pseudoreligion des Neoliberalismus an. Im armen Land hingegen, geprägt durch eine linke Politik, achtet man eher auf das Wohl der Bevölkerung. Dort gibt es ein weitgehend kostenloses Gesundheitssystem, staatlich geförderte Bildung, einen Sozialtarif für Strom, die 35-Stunden-Woche, gebildete und politisch interessierte Bevölkerung und ein Renteneintrittsalter von 63 bis 65 Jahren (während das im reichen Land bei 67 Jahren liegt und 70 Jahre diskutiert werden). Verglichen werden hier Portugal als armes und Deutschland als reiches Land. Die betreffenden Zahlen lassen sich unschwer im Web recherchieren. Der Vergleich belegt, dass man nicht dem Neoliberalismus anhängen muss, sondern dass es (ungeachtet der Tatsache, dass in Portugal noch deutlicher Verbesserungsbedarf besteht) auch ganz anders funktionieren kann. Leider sucht man derartige Vergleiche in den gleichgeschalteten Mainstream-Medien des Neoliberalismus vergebens, was wieder einmal belegt, dass von der Seite keine objektive Berichterstattung zu erwarten ist. Wenn man nämlich etwas findet, dann findet man es ausschließlich in alternativen Veröffentlichungen. Teil 331 dieser Meldungen ist HIER zu finden.