rilernen

Wichtige Vorbemerkung: Alles das, was nun folgt, erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch, denn ich habe (vom Ausbilder nach AEVO mal abgesehen) nie eine pädagogische Ausbildung absolviert! Sehr wohl aber war ich vier Jahre lang betrieblicher Ausbilder, bin über viele Jahre hinweg als Vater für das Lernen meiner Kinder zuständig gewesen (weil die Schule diesbezüglich schlicht versagt hat) und war zudem über neun Jahre hinweg in verschiedenen Minijobs als Ersatzlehrkraft an einer IGS tätig. Insofern gründet sich all das, was jetzt kommt, auf meine ganz realen Erfahrungen. Und nun zum Thema, nämlich zum richtigen Lernen.

nahtod

Die Neurobiologie behauptet, dass unser Bewusstsein das Ergebnis der Hirnströme ist. Das “Licht”, von dem Menschen mit Nahtoderfahrung immer wieder übereinstimmend berichten, wird z. Zt. wissenschaftlich (noch) mit einer überproportional großen Endorphinausschüttung erklärt. Mit anderen Worten: Da soll eine Art von Rauschzustand auftreten, der zu Halluzinationen führt. Ich für meinen Teil vermag das nicht so recht zu glauben (zur Begründung s. u.), aber wer das anzweifelt, wird gerne in die Esoterik-Ecke geschoben. Ich habe dieen Zustand erlebt – heute vor 29 Jahren. Damals war ich klinisch tot und musste reanimiert werden.

Machen wir uns nichts vor: Der Neoliberalismus ist gescheitert. Klar, es gibt einige Superreiche (und dadurch zwangsläufig Unmengen an armen Schluckern). Diese Superreichen können sich alles kaufen. Irgendwann wird das langweilig. Dann beginnen sie mit Machtspielchen. Dazu brauchen sie Strohmänner, um selbst nicht angreifbar zu sein, ergo Politmarionetten. Die versuchen hier was und da was. Bespitzelung, Zensur, Demokratievernichtung unter dem Deckmäntelchen von Demokratie usw. Eben Machtspiele! Tatsächlich aber sind das zwangsläufig wahrscheinlich nur noch die letzten Zuckungen eines von nackter Gier getriebenen Wirtschaftssystems, das im Sterben liegt. Nur wollen diejenigen, die von diesem System profitieren, das nicht begreifen. Sie versuchen weiterhin, die Menschen durch ihre Propagandameldungen zu verarschen und zu manipulieren. Doch was geschieht, wenn dabei eine kritische Grenze überschritten wird? Wenn irgendwann auch der Letzte bemerkt, dass so etwas wie die H4-Menschenrechtsverletzung irgendwann über kurz oder lang und ungeachtet jeglicher Qualifikation jeden trifft? Werden die Menschen dann soweit verblödet sein, dass sie auch das noch akzeptieren oder endlich mal erwachen? Teil 336 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Die Fotos aus dem vorausgegangenen Beitrag verführen zum “Spielen”. Und zwar zum Spielen in Form von Überlagerungen, um mehrere Blitze auf ein und das gleiche Bild zu bekommen. Ich habe das mit GIMP mal ausprobiert. Möglich ist die Überlagerung ohnehin nur deswegen, weil alle Fotos mit Stativ aufgenommen exakt den gleichen Ausschnitt zeigen und sich der Wind dabei doch (noch) sehr in Grenzen hielt, so dass Unschärfen aufgrund von Windbewegungen auch weitestgehend ausgeschlossen sind. Für die Überlagerung wurden drei Fotos mit besonders gelungen Blitzen ausgewählt. Diese Bilder mussten zunächst im Originalformat (denn nur dann funktioniert die spätere Überlagerung wirklich perfekt) hinsichtlich Ausleuchtung, Sättigung, Kontrast usw. optimiert werden. Das geschah mittels JPG Illuminator. Erst dadurch stand das Rohmaterial zur Überlagerung zur Verfügung.

Das zu erwartende Gewitter ließ dann gestern auch nicht mehr lange auf sich warten und zeigte, wie auch vorhersehbar, eine bemerkenswerte Lightshow. Es hat mächtig geknallt und gescheppert! Die Zeit, bevor der Platzregen und der Hagel einsetzten, nutzte ich für den x-ten Versuch, mal wieder ein paar Blitze abzulichten. Mit dem Stativ auf dem Balkon. Da ich mit meiner Bridge keine Dauerbelichtung machen kann, gelangte wieder der “Plan B” – d. h. die Videoaufnahme mit dem nachträglichen Herausgreifen der Blitze – zur Anwendung. Insgesamt brachten mir 22 Minuten Film 9 Blitze. Immerhin! Ich habe schon wesentlich schlechtere Versuche gehabt. Hier sind die neun Fotos. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Heiß. Stickig. Schwül. Warten auf das Gewitter; in der Ferne grummelt es schon. Rotwarnung. Keine Lust auf gar nichts. Zudem erreiche ich so ganz langsam aber sicher den Punkt endgültiger Urlaubsreife – merke ich daran, dass mich jede Kleinigkeit tierisch abnervt – was im Klartext bedeutet, dass ich mal wirklich raus und Abstand gewinnen muss – und zwar nicht nur für zwei Stunden. So zwei Stunden, das sind die typischen, kleinen Fluchten, die mich immer mal wieder über Wasser halten. Vor gut 8 Jahren machte ich erste “Gehversuche” bei Youtube, damals noch mit meinem XP-Rechner. Einer dieser Gehversuche war eine kleine Diashow mit Aufnahmen von Süntelbuchen. Seinerzeit gehörte Youtube noch nicht zu Google. Als es dann von Google übernommen wurde, war es mir nicht mehr möglich, mich mit meinen alten Zugangsdaten einzuloggen und und besagte Diashow in meinen aktuellen Kanal zu übernehmen. Aber das Video steht immer noch drin.

gegenentwurf1

Das Schaf ist ein recht nützliches Tier. Es weidet zu hohen Bewuchs ab (so dass Schäden vorgebeugt wird), verfestigt den Boden und düngt ihn. Zugleich liefert es Wolle, Milch (die gerne zu Käse verarbeitet wird) sowie zum Lebensende hin Fleisch. Dabei lässt sich die Schafherde durch das Gespann von Schäfer und Hütehund relativ leicht im Zaum halten und lenken. Der von Politik und Wirtschaft im Zuge des Neoliberalismus favorisierte Homo oeconomicus ist ein recht nützliches Schaf. Er sorgt dafür, dass Andersdenkende keine Chance haben, spielt dem Neoliberalismus in die Hände und konsumiert auf Teufel komm’ raus. Zugleich liefert er seine Arbeitskraft, mehrt den Reichtum der Bosse und unterstützt am Lebensende ohne großes Kassieren von Rente die Bestattungsindustrie. Er lässt sich durch die Kombination von Bossen mit ihren Politmarionetten sowie Medien leicht im Zaum halten und lenken. So lange er seine Aufgabe zufriedenstellend erfüllt, lässt man ihn in dem Glauben, es zu etwas bringen zu können. Anschließend lässt man ihn einfach fallen. Das ist typisch für eine neoliberal geprägte Postdemokratie.