Allgemein

sidenken

Stell’ dir vor, du machst einen Aktivurlaub. Zusammen mit ein paar Leuten wird eine Trekking-Tour irgendwo durch Nordamerika unternommen. Es versteht sich dabei von selbst, dass bspw. beim Aufschlagen des Nachtlagers die mitgeführten Vorräte außerhalb der Reichweite von Bären aufgehängt werden. Es versteht sich von selbst, das Lagerfeuer an einem Ort zu machen, an dem kein Funkenflug etwaig vorhandene Bäume entzünden kann. Eine Wache wird aufgestellt, um euch beim Nahen eines Pumas zu alarmieren und besagte Wache schreitet in regelmäßigen Abständen das Lager ab, um durch die seinerseits verursachten Bodenvibrationen die Schlangen zu verscheuchen. Selbstredend habt ihr eure Zelte auch nicht gerade im einem ausgetrockneten Flussbett aufgebaut, obgleich dessen ebener Boden doch ziemlich verlockend ausgesehen hat. Die Tour wird ein voller Erfolg und zufrieden kehrt ihr alle gesund nach Hause zurück.

meschede

“Scientists are pack rats.”

Ja, stimmt auffallend und ich selbst habe zu der Zeit, als ich noch im Labor tätig war, dabei keine Ausnahme gemacht! Ob Chrom-VI-Verbindungen, Osmium-VIII-Oxid o. ä. – bei mir im Labor fand sich verdammt viel! Von Kennzeichnungen wie “Radioactive”, “Biohazard”, “T+” usw. habe ich mich eigentlich niemals irritieren lassen. Mit der gebotenen Vorsicht lässt sich alles handhaben. Das könnte auch als Leitsatz für das nun folgende Thema gelten. Aber eines, was mir sehr wichtig erscheint, doch noch vorweg: Ich will mit dem nun folgenden Beitrag wirklich keine Panik verbreiten! Aber ich will meine Leserschaft dazu animieren, sich selbst einmal Gedanken zu machen – nämlich Gedanken über offizielle Verlautbarungen. Kurz nach Weihnachten brachte ich den Beitrag über die Krankenhaushygiene. Im Verlauf des Beitrages erwähnte ich den Meschede-Zwischenfall aus dem Jahr 1970. In Folge erreichten mich zwei E-Mails, in denen ich gefragt wurde, ob ich glaube, dass
a) die Pocken [1, 2] auch heute noch ein Thema sind bzw. wieder werden können und
b) wirklich die letzten Erregerbestände nur noch in zwei Laboratorien (USA und Russland) vorhanden sind.
Ja im erstgenannten Fall und nein im letztgenannten Fall. Warum?

18gr1

Es ist wiedermal so weit: Jahreswechsel! 2018 droht wartet. Da muss man sich wahrscheinlich, wie schon in diesem Jahr, wieder mit unzuverlässigem Personal rumschlagen (in diesem Jahr hat mein Auftragskiller auf ganzer Linie versagt!). Wir dürfen auch darauf gespannt sein, was unsere so genannten “Volksvertreter” wieder für einen Bockmist verzapfen werden. Obwohl – ich will nicht ungerecht sein – Untätigkeit kann man denen ganz sicher nicht vorwerfen. Immerhin haben die gut drei Monate nach der Wahl zwar noch keine Regierung, aber wenigstens schonmal ‘ne Diätenerhöhung hinbekommen. Ich will auch für 2018 nicht zu schwarz sehen, weil das Jahr ja quasi “entschärft” beginnt: Der Montag ist ein Feiertag! Andererseits dürfte es ein durchaus schwieriges Jahr werden, wenn man den Meldungen im Internet Glauben schenken will. Das äußert sich sogar schon bei den Quizfragen (Beispiel): Wer nimmt eher den Betrieb auf?
A ) Der BER.
B ) Stuttgart 21.
C ) Die neue Regierung.
D ) Die Trump-Station auf dem Mond.

Jahresrückblick im TV.
Jahresrückblick bei FB.
Jahresrückblick auf Spotify.
Langsam bekomme ich Angst, den Toilettendeckel hochzuklappen!
(Fundsache im Web)

Na ja, und weil’s inzwischen schon Tradition ist und ich’s in den Vorjahren auch gemacht habe, folgt hier dann auch mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2017, auch wenn das Jahresende noch rund ‘ne Woche hin ist. Ist aber ein gaaaanz langer Beitrag! Keine weltbewegenden Ereignisse, sondern nur der alltägliche Wahnsinn. Wobei – aber vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein – besagter Wahnsinn immer intensiver wird. Eigentlich gab’s nur zwei wirklich positive Ereignisse, nämlich meine sämtliche Erwartungen übertreffende Chili-Ernte und dass ich niemanden umgebracht habe (auch wenn ich manchmal unmittelbar davor stand) ;) . Aber ansonsten … könnte man das Jahr getrost ersatzlos streichen. Je älter ich werde, desto desillusionierter werde ich auch!
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24ha24

Weihnachten, das folgt bei uns immer einem ganz bestimmten Ritual. Die Geschenke sind Ende November bis Anfang Dezember besorgt worden, um nicht den Ärger mit den zwei Wochen des traditionellen Vorweihnachtsstreiks diverser Zusteller bzw. Lieferanten zu haben. Zu Heiligabend gibt es mittags traditionell das Schwein des kleinen Mannes, also Kaninchen, und auch das ruht sich schon seit langer Zeit in der Tiefkühltruhe aus. Es wurde irgendwann im Jahresverlauf besorgt. Im Dezember ist zur Monatsmitte der Weihnachtsbaum gekauft worden und wie immer gibt’s daran von jeder Seite was auszusetzen.

22alltag1

Ich habe hier mal quer durch das ganze Jahr ein paar typische Szenen aus dem Alltag zusammengetragen. Vielleicht kommt euch manches davon bekannt vor, zumal ich fließend sarkastisch mit mitunter leicht zynischem Akzent spreche. Vielleicht könnt ihr manches davon sogar nachvollziehen … ;)
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Morgendämmerung. Die Sippe liegt noch in ihren Nachtlagern. Das Leittier erhebt sich leise und schiebt den Vorhang zur Seite, guckt aus der heimeligen Behausung nach draußen. Ein Schneesturm hat alles weiß gefärbt. Ungemütlich! Seufzend legt das Leittier seinen Umhang zum Schutz gegen die Kälte an und greift nach dem benötigten Werkzeug, um sich auf den Weg zur leidigen Nahrungsbeschaffung zu machen. Immerhin erleichtert der Schnee das Spurenlesen. Jetzt mal ehrlich: Soviel hat sich in den letzten 20.000 Jahren gar nicht verändert. Bloß Mammut und Wollnashorn mussten Schnitt- und Mohnbrötchen weichen!
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tag1

So ein’ Tag,
so abgefuckt wie heute,
so ein’ Tag
möcht’ ich nie wieder seh’n!
(Erkenntnis des Tages)

Mann-Mann-Mann! Das hätte echt ins Auge gehen können! Die positive Nachricht zuerst: Ich lebe noch. Meine Mitfahrer auch. Und dem Auto ist auch nichts weiter passiert, obwohl ich unmittelbar davor stand, gegenzutreten. Heute hatten meine Frau und ich Urlaub genommen, weil wir meine geistig behinderte Schwägerin zur Zahn-OP nach Empelde fahren mussten. Wir fuhren um 10:30 Uhr los. Wie üblich nahezu Luftlinie u. d. h. über die Berge, über den Nienstedter Pass. Lief perfekt. Kamen früh in Empelde an, mussten nicht lange warten, OP (ambulant) verlief wider Erwarten komplikationslos und meine Schwägerin war nach dem Aufwachen die Ruhe selbst, absolut lammfromm, ein absolutes Novum. Alles total supi und easy und irgendwie machte sich bei mir deswegen ein ziemlich mieses Gefühl breit. Weil ich die Heimtücke des Herrn Murphy ja schon zur Genüge kenne!

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