Allgemein

Heute mal wieder ein Beitrag aus der Kategorie “Life Hacks” – kleine Tricks, die einem das Leben erleichtern und die einen die Tücken des Alltags leichter meistern lassen. Teil 13 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du Grillspieße anfertigen willst, dann weiche die dazu nötigen Holzspieße für ein paar Stunden (oder schon am Vortag) in Wasser ein, damit das Holz nicht verbrennt.

- Wenn du wissen willst, wie lang dein Ersatz-Schuhband in Zentimetern sein muss, dann zähle einfach die Schnürsenkel-Löcher am Schuh und multipliziere die mit 10 (also bspw. 12 Löcher bzw. 6 Ösenpaare mal 10 sind 120cm).

Die Gartensaison neigt sich dem Ende zu und so einiges an Erntegut muss haltbar gemacht werden. Ergänzend zum Einlegen in Öl will ich daher hier mal das altbekannte Säuern, auch als “sauer Einlegen” bezeichnet, in Form einer kleinen Anleitung beschreiben. Falls das irgendjemandem bekannt vorkommen sollte: Ja, stimmt! Die Urfassung davon wurde nämlich vor Jahrzehnten mal in der Hobbythek präsentiert (genauer: WDR-Hobbythek Nr. 88 vom 08.10.1982). Ich hab’s dann ein paarmal nachgemacht und siehe da: Es funktioniert sehr gut! Wie also geht das jetzt im Detail?

Das Standardkonservierungsverfahren für Pflanzenmaterial ist eigentlich die Trocknung. Jedoch lassen sich nicht alle Pflanzen auch problemlos trocknen. Hier kann das Einlegen u. U. eine Alternative sein. Dabei ist zwischen dem Einlegen in Öl und dem Säuern zu differenzieren. Nachfolgend soll das Einlegen in Öl beschrieben werden.

Das Einlegen in Öl empfiehlt sich für fleischiges Material, welches zwar saftig ist, aber beim Zerkleinern gerade noch nicht oder nur sehr wenig tropft, also bspw. Peperoni, Paprika, Chili u. ä. Zunächst muss ein Großteil des Fruchtwassers entfernt werden, da dieses andernfalls im Laufe der Zeit austreten und zur Schimmelbildung führen würde. Dabei entsteht unter dem Öl eine etwa fingerdicke Wasserschicht und von da aus breitet sich dann der Schimmel aus. Das gilt es also unbedingt zu vermeiden.

selbst

Es gibt immer wieder Menschen, welche eine Selbstversorgung propagieren und sich selbst als Selbstversorger bezeichnen. Ich halte das für eine (Selbst-) Täuschung, für einen schönen Traum. Teilselbstversorgung – ja, natürlich, das geht. Aber komplette Selbstversorgung? Nein, nicht machbar! Das soll auch einmal begründet werden. Unsere Gesellschaft ist heute ein durch und durch vernetztes System. Jeder hängt irgendwie und irgendwo vom anderen ab. Selbstversorgung würde bedeuten, diese Abhängigkeit aufzugeben und sich komplett auszuklinken. Betrachten wir dazu nur mal die grundlegenden Bedürfnissse eines solchen Aussteigers, als da wären
- Wasserversorgung,
- Nahrungsversorgung,
- Stromversorgung,
- Wärmeversorgung,
- Gesundheitsversorgung,
- Transport und
- Entsorgung.

moin1

Moin! Bin wieder da! Nach gut einer Woche IT-Abstinenz habe ich immer noch nicht verlernt, wie man ‘nen Rechner bedient – und das mit strammen Schritten auf die Sechzig zumarschierend. Das ist doch auch schon mal was! Meine Frau und ich waren – gerade auch angesichts unserer drei Pflegefälle im Haus – vollkommen überreif für die Insel. Die nannte sich Langeoog und die Buchung dort Ende Mai kostete mich mehrere Stunden an anstrengender Suche. Weil eigentlich schon alles ausgebucht war. Uneigentlich fand ich dann aber doch noch ein Zwei-Personen-Appartment für fünfzig Euro pro Nacht. An dieser Stelle mal ein kleiner Einschub und ein ganz dickes Lob an unsere Jüngste: Sie ist mit den Pflegefällen nicht nur klar gekommen, sondern hat sich obendrein auch noch hervorragend um unsere Pflanzen gekümmert. Und das, obwohl beides nun nicht wirklich ihr Ding ist!

Hier kommen die nächsten zehn “Life Hacks”. Wie immer ist alles ausprobiert und für funktionell befunden worden. Teil 12 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du Waschbären verscheuchen musst, dann ist ein solarbetriebener LED-Strahler mit Bewegungsmelder ein zuverlässiges Verfahren.

- Wenn du beim Kochen von Nudeln zum Nudelwasser etwas Öl hinzu fügst, dann kochen die Nudeln nicht mehr annähernd so schnell über.

- Wenn du Nacktschnecken im Garten beseitigen willst, dann stell’ denen eine flache Schale mit Bier hin. Die ersaufen darin und haben einen schönen Tod. Aber nimm’ Pils, denn an Schwarzbier geht das Viehzeug nicht dran.

imin1

Arbeitszeit lässt sich auf zweierlei Weise erfassen, nämlich einmal entsprechend der normalen Zeitrechnung (Hexalsystem?) oder in Industrieminuten (Dezimalsystem). Die Umrechnung bereitet manchen Menschen Probleme. Warum eigentlich? Kürzlich auch.

Meine Frau: “Wir rechnen die Arbeitszeit jetzt neuerdings in Industrieminuten. Wenn ich 7,18 Stunden in Industrieminuten habe, wieviel sind dann die 0,18 Industrieminuten in normaler Zeit?
Ich (nach kurzer Überlegegung zwecks Kopfrechnen): “Das müsste irgendwas zwischen 10 und 12 Minuten sein!
Sie: “Und wie rechnet man das?
Ich: “Nimm’ einfach die Nachkommastellen mal sechzig und du hast die Minuten.
Sie: “Warum?

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