Allgemein

weihquali

Kennt ihr das? Im vergangenen Jahr habt ihr es irgendwie hinbekommen, die Weihnachts-Lichterbrücke (auch Schwibbogen genannt) für die Fensterbank wieder zum Leuchten zu bekommen. Nach Weihnachten wurde sie eingemottet und wanderte auf den Dachboden. Jetzt ist das Teil wieder hergekramt worden, verweigert allerdings stur seinen Dienst. So eine Lichterbrücke ist technisch unendlich einfach aufgebaut: Eine Reihenschaltung von Glühbirnchen und das war’s auch schon! Wenn ein Birnchen durchgebrannt ist – was oft und gerne passiert – dann bleibt die ganze Kette dunkel. Ergo tauscht man die defekte Birne gegen ein passendes neues Teil aus (die Gesamtzahl der zulässigen Spannung aller Birnen ergänzt sich zur Netzspannung, so dass es 5er-, 7er-, 12er-Ketten usw. gibt, wobei die Birnen von Kette zu Kette untereinander inkompatibel sind) und gut is’. Eigentlich und theoretisch jedenfalls.

Das hier ist ein sehr persönlicher Beitrag (es muss aber mal raus!), denn er beschreibt einen typischen Tagesablauf von mir. Allerdings frage ich mich bereits seit geraumer Zeit, ob so ein Tagesablauf eigentlich normal ist, denn sowohl mein Leben wie auch das meiner Gattin werden schon sehr, sehr lange durch unsere drei Pflegefälle im Haus dominiert. Es ist nicht so, dass besagte Pflegefälle keinen Pflegedienst einschalten könnten. Das könnten die durchaus und das Geld dafür wäre seitens der Pflegekasse auch da. Aber sie wollen keine Fremden im Haus haben, weil (Zitat) “die klauen” und “die schicken uns sogar Schwarze“. Es lebe das lebenslang gehegte und gepflegte Vorurteil! Andererseits wollen wir sie auch nicht entmündigen lassen und das Unterschreiben einer Vorsorgevollmacht, welches meine Gattin und mich dazu in die Lage versetzen würde, selbst einen Pflegedienst zu beauftragen, wird – da von den Betroffenen vorurteilsbehaftet mit Entmündigung gleichgesetzt – strikt verweigert. Ergo bleibt alles beim alten. Das nur mal so vorab. Nun zum “ganz normalen” (???) Tagesablauf.

strandgut1

Jetzt mal eine Randnotiz aus den Medien, sowas von ziemlich weit hinten, obgleich auch der MDR bereits im Fernsehen darüber berichtet hat. Die unglaublichsten Geschichten schreibt ja immer das Leben selbst und auf die hier geschilderten Abläufe bin ich bei Facebook aufmerksam geworden. Ich habe anschließend mal etwas recherchiert und das so Stück für Stück zusammengepuzzelt. Es handelt sich in gewissem Sinne sogar um eine Art von Weihnachtsgeschichte – aber um eine, die sich wirklich ereignet hat. Es ist aber auch auch eine Geschichte, die irgendwo zeigt, wie Nordlichter ticken.

bsb

Vorab: Dieser Beitrag richtet sich an alle diejenigen, denen es zu mühsam ist, sich die Bedienungsanleitung ihrer Knipse mal detailliert anzusehen. Mir läuft jedesmal eine Gänsehaut über den Rücken, wenn ich die Leute sehe, die mit ihrer High-Tech-Super-Duper-Megateuer-Kamera unterwegs sind und die gerade mal beim Fotografieren den vollautomatischen Modus beherrschen. D. h. die blind auf die Kamera vertrauen und vermurkste Bilder dann grundsätzlich dem Motiv und nicht ihrer eigenen Unfähigkeit zuschreiben.

2000er1

Tja, also, dann mache ich jetzt das halbe Jahrhundert doch noch voll. Nach den 1960er Jahren, den 1970ern, 1980ern und 1990ern jetzt noch die 2000er u. d. h. das Jahrzehnt von 2000 bis 2009. Im neuen Jahrtausend sollte ja alles bessser werden hatten die Politclowns unisono versprochen. Tatsächlich aber haben sie sich versprochen – oder aber bloß eben uns hier unten nicht gemeint. Denn besser geworden … ist es nur für die oberen Zehntausend, ihre Politlakaien selbstverständlich mit eingeschlossen. Für uns hier unten dagegen … Für mich persönlich waren die 2000er geprägt von Verblödung der Bevölkerung, Sozialabbau, Betrug der arbeitenden Menschen, Lohndumping, Abbau von Menschenrechten, Bespitzelung, Zensur, Verarmung und dem Herausbilden einer neuen Klasse von unverschämt lügendem Finanzadel. Kurzum: Aus einer ansatzweisen Demokratie wurde eine Oligarchie, eine Postdemokratie.

1990er

Na gut, noch’n Jahrzehnt aus Zeitzeugensicht! Nach den 1980ern jetzt die 1990er Jahre. Für mich war das die Zeit der Familiengründung (meine beiden Töchter wurden geboren), des Hausbaus, gerichtlicher Auseinandersetzungen, der Programmierung von kommerzieller Software (wovon die Ausstattung für die Kinder finanziert wurde) und zweier, neuer (befristeter) Arbeitsstellen sowie des Umzugs in meinen heutigen Wohnort. Es ist allerdings auch das Jahrzehnt, in dem zumindest in gesellschaftlicher Hinsicht bei mir persönlich die negativen Erfahrungen überwiegen. Anfangs standen die 1990er ja ganz im Zeichen der Wiedervereinigung. Bloß: Was war das eigentlich für eine Wiedervereinigung?

1980er

Noch’n Jahrzehnt aus Zeitzeugen-Sicht, nämlich nach den 1970ern jetzt die 1980er in Westdeutschland. Das war im Grunde genommen die Zeit der großen Veränderungen, denn in diesem Jahrzehnt hat die Computerei so richtig angefangen – zuerst mit Homecomputern wie dem ZX81, dem VC20 oder dem C64, danach mit den (IBM-) PCs. Programmieren musste man noch selbst, weil es zwar die Hard-, nicht aber die Software gab. Auch erste Vernetzungen gab es, so z. B. mit BTX und Pattex-D, äh…, Datex-P. Hacking war noch nicht strafbar und wurde auch recht sportlich sowie mit einer gewissen Hackerethik (“Mülle nicht in den Daten anderer Leute rum!“) betrieben. Die bunten LEDs (die Farbe Blau ausgenommen) avancierten zum Standard und wurden bezahlbar. An den Space Shuttles konnte man technischen Fortschritt erkennen! Bis die “Challenger” explodierte und den Blick auf auf die Erbsenzähler lenkte. Also auf diejenigen, die heute das Sagen haben und denen der Mensch egal ist.

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