Arbeitswelt

pprod

Die Jamaika-Verhandlungen in Berlin sind gescheitert. Warum? Der Postillon hat das zwar satirisch aufgearbeitet, aber ich denke mal, dass der gar nicht mal so besonders weit von der Wahrheit entfernt ist. Tatsache ist m. E. jedenfalls, dass es bei den Verhandlungen längst nicht mehr um das Wohl des deutschen Volkes gegangen ist, sondern vielmehr darum, eigene Programmpunkte um jeden Preis durchpeitschen zu müssen – wobei das Volk scheißegal ist! Es ging folglich um’s Ego und möglicherwweise bekommen wir jetzt also eine Minderheitsregierung. Na und?!? Haben wir die nicht schon seit Jahrzehnten, wenn man einmal den Blick auf die Anzahl der Nichtwähler richtet? Was würde sich ändern? Gar nichts! Es würde unisono weiterhin die Politik der Volksausbeutung und der Umverteilung von unten nach oben gemacht werden. Was man mit so einer Umverteilung anrichtet, das kann man unschwer sehen. Bzw. nachlesen, so wie in den folgenden Meldungen. Und eine Politik, die derartige Zustände nur verschlimmert, die braucht kein Mensch! Teil 350 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

1980er

Noch’n Jahrzehnt aus Zeitzeugen-Sicht, nämlich nach den 1970ern jetzt die 1980er in Westdeutschland. Das war im Grunde genommen die Zeit der großen Veränderungen, denn in diesem Jahrzehnt hat die Computerei so richtig angefangen – zuerst mit Homecomputern wie dem ZX81, dem VC20 oder dem C64, danach mit den (IBM-) PCs. Programmieren musste man noch selbst, weil es zwar die Hard-, nicht aber die Software gab. Auch erste Vernetzungen gab es, so z. B. mit BTX und Pattex-D, äh…, Datex-P. Hacking war noch nicht strafbar und wurde auch recht sportlich sowie mit einer gewissen Hackerethik (“Mülle nicht in den Daten anderer Leute rum!“) betrieben. Die bunten LEDs (die Farbe Blau ausgenommen) avancierten zum Standard und wurden bezahlbar. An den Space Shuttles konnte man technischen Fortschritt erkennen! Bis die “Challenger” explodierte und den Blick auf auf die Erbsenzähler lenkte. Also auf diejenigen, die heute das Sagen haben und denen der Mensch egal ist.

nega

Aus gegebenem Anlass – weil kürzlich ein Gespräch darauf kam – will ich hier mal wieder eine kleine Geschichte erzählen. Es handelt sich um eine wahre Geschichte aus der bundesdeutschen Arbeitswelt. Ich veröffentlichte diese Story bereits 2013 in meinem eBook “Abgestrampelt! – Wie Minijobber ausgebeutet werden” und war mir ziemlich sicher, dass ich das hier im Blog schonmal gebracht hatte. Die Suche danach verlief allerdings ergebnislos – folglich muss die Veröffentlichung wohl doch schon im meinem alten und nicht mehr existenten Blog “Quergedacht! v2.0″ erfolgt sein. Egal. Denn da derartige Machenschaften mit absoluter Sicherheit auch heute noch vorkommen, hat die Geschichte nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Was zum Lesen und Nachdenken für graue Tage …
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imin1

Arbeitszeit lässt sich auf zweierlei Weise erfassen, nämlich einmal entsprechend der normalen Zeitrechnung (Hexalsystem?) oder in Industrieminuten (Dezimalsystem). Die Umrechnung bereitet manchen Menschen Probleme. Warum eigentlich? Kürzlich auch.

Meine Frau: “Wir rechnen die Arbeitszeit jetzt neuerdings in Industrieminuten. Wenn ich 7,18 Stunden in Industrieminuten habe, wieviel sind dann die 0,18 Industrieminuten in normaler Zeit?
Ich (nach kurzer Überlegegung zwecks Kopfrechnen): “Das müsste irgendwas zwischen 10 und 12 Minuten sein!
Sie: “Und wie rechnet man das?
Ich: “Nimm’ einfach die Nachkommastellen mal sechzig und du hast die Minuten.
Sie: “Warum?

urstaat

Weil es in der “metallzeitung Juni 2017″ auf S. 22 thematisiert wurde und ich denke, dass es von allgemeinem Interesse sein könnte: Darf hier in der BRD (Bananen Republik Deutschland) ein Arbeitgeber einen Bewerbercheck im Internet (im neudeutschen Managerjargon als “Pre-Employment Screening” oder als “Background Check” bezeichnet) durchführen? Jein. Was in den USA und in GB gang und gäbe ist, fällt hier in eine juristische Grauzone, für die §3 und §32 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) zuständig ist. Was er darf: Er darf reguläre Suchmaschinen sowie berufsorientierte Netzwerke wie “Xing” oder “LinkedIn” für derartige Recherchen heranziehen. Für Bewerber kann es daher von Vorteil sein, rechtzeitig entsprechend präparierte Internetseiten quasi zur Eigenwerbung zu schalten. Allerdings bedingt das selbstverständlich auch, dass der Betreffende tunlichst mit seiner Meinung hinter dem Berg zu halten hat. Was der potenzielle Arbeitgeber hingegen nicht darf: Er darf sich nicht in sozialen Medien wie bspw. bei Facebook als Freund ausgeben, um Kenntnisse über private Details zu erlangen, denn das verletzt die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen. Das hindert den Spitzel selbstverständlich aber nicht daran, ausländische Firmen zu beauftragen, die exakt eben derartige Recherchen als Dienstleistung anbieten.

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