Basteln

Heute mal wieder was aus der Trickkiste, nämlich zehn weitere “Life Hacks”. Es ist schon merkwürdig: Manchmal denke ich, ich habe in dieser Richtung schon alles gehabt, doch wenn ich dann mal die vorausgegangenen Beiträge aus dieser Kategorie sichte, dann fehlt das doch noch. Vielleicht ja gerade deswegen, weil man sich über solche Sachen nomalerweise keine Gedanken mehr macht. Weil einem die kleinen Tricks und Kniffe des Alltags sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen sind. Weil man das für selbstverständlich hält. Teil 15 der Trickkiste ist HIER zu finden.

Nein, es ist noch nicht Weihnachten – das ist erst in 98 Tagen der Fall. Aber alle Jahre wieder, wenn es herbstlich und kühler wird und die bessere Hälfte zähneklappernd im Bett liegt und ich einen Tinnitus von dem Gemosere kriege, wie ich es denn wagen kann, bei der Kälte bei offenem Fenster zu schlafen (dabei schreiben wir draußen sogar noch Plusgrade!), ist es an der Zeit, sich mal um die Heizung zu kümmern. Heizungsventile – insbesondere dann, wenn sie in die Jahre gekommen sind – tendieren nämlich ganz stark dazu, ein gewisses und unangenehmes Eigenleben an den Tag zu legen. Bedeutet: Man dreht den Thermostaten am Heizkörper auf und nichts passiert! Watt’ nu’?

Vorsicht: Was jetzt kommt ist megakitschig! Ich hatte ja bereits erwähnt, dass mir auf Langeoog die Idee zu einer Blumenschale gekommen war. So etwas ist ganz extrem superleicht umzusetzen, daher hier mal eine kurze Bastelanleitung dazu. Ihr benötigt:
- Eine hinreichend große, flache und etwas unregelmäßig geformte Schale von ungefähr 40cm Länge, 20cm Breite und 6cm Höhe.
- Ein oder zwei Kakteen als Solitärpflanzen (bei einem kriechenden Kaktus ggf. einen Stein als Stütze).
- Eine Nippesfigur.
- Dekomaterial wie z. B. Muscheln.
- 7-10 Hauswurz-Rosetten (je nach Größe).
- 1/2 Margarinedose voll magerer Blumenerde oder Kakteenerde.

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Die eine Seite der fertigen Blumenschale.

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Mal so ein kleiner Tipp zwischendurch: Wenn vielbenutzte PCs in die Jahre kommen, dann kommt auch irgendwann der Zeitpunkt, an dem sich der Lüfter lautstark und unangenehm-störend bemerkbar macht. Zumeist liegt’s dann am Wollmausbefall. D. h. in dem Ding hat sich Staub angesammelt und die Lüfterschlitze sind verstopft. Bei Desktopgeräten kein Problem: Aufschrauben und mit ‘ner ganz feinen Staubsaugerdüse durchgehen. Bei Laptops kann es gänzlich anders aussehen. Ich weiß nicht, wie viele Läppies ich in meinem Leben schon aufgeschraubt habe. Das funktioniert bei einigen Fabrikaten – bspw. Fujitsu-Siemens – ganz einfach. Bei anderen wie bspw. Asus gerät das zur Katastrophe und nach dem schweißtreibenden Zusammenbau künden übrig gebliebene Teile auf dem Tisch davon, dass das Ding gar nicht mehr funktionieren kann. Ich glaube, die Asus-Entwickler hassen die Menschheit!

Ich habe mal wieder ein paar so genannte “Life Hacks” gesammelt. Einiges davon dürfte bekannt sein, anderes habe ich zufällig und frei nach dem Motto “Not macht erfinderisch” selbst herausbekommen. Teil 11 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du einen Grillrost saubermachen willst, dann leg’ den ausgekühlten Rost draußen auf Zeitungspapier und bestreue ihn mit Natriumcarbonat (Soda) oder Backpulver (Natron). Eine zweite Zeitung drüber legen und mit Steinen beschweren, damit nichts wegweht. Anschließend Wasser drüber gießen und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag geht alles wie von selbst ab.

Heute ‘ne … So ein echter Katastrophentag. Es begann ja schon damit, dass ich meine Alzheimer-kranke Schwiegermutter und meine geistig schwerbehinderte Schwägerin zu einer ambulanten OP in einer Zahnklinik fahren musste. Schwiegermutter kam mit, weil sie offiziell Betreuungsperson und damit unterschriftenberechtigt ist. Ich bin das nicht. Jedenfalls gab’s zuhauf Unstimmigkeiten – mit dem OP-Beginn, dem Papierkram usw. Das machte telefonische Rückfagen bei meiner besseren Hälfte als Ersatzbetreuerin erforderlich. Wobei ich feststellte: Der Scheiß-AW von unserer Fritz!Box funktioniert nicht mehr! War ‘ne reine Zufallsfeststellung. Nach zig Stunden wieder zuhause erstmal in die Telefonanlage geguckt: Doch, der AW war aktiviert. Er hätte folglich funktionieren müssen. Eigentlich … – uneigentlich verhielt es sich aber ganz anders. OK, erstmal den Router neu gestartet. AW geht immer noch nicht. Die Ansageverzögerung des AW variiert: Effekt gleich null! Watt’ ‘nu?

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Hier mal wieder eine kleine Bastelarbeit – zwar etwas rustikal, aber dafür funktionell und spottbillig. Es ist immer sinnvoll, vorhandene Ausrüstung so umzubauen, dass man sie möglichst umfassend auch zweckentfremdet für ganz andere Sachen mitbenutzen kann. Wer fotografiert besitzt oftmals bereits ein Stativ. Wenn es sich um ein gutes Stativ handelt – also um eines für schwere Kameras – dann lässt sich das auch als beliebig höhenverstellbarer “Tisch” für kleine Beamer verwenden. Ein Beamer wiegt so zwischen 1 und 4kg u. d. h. er bewegt sich gewichtsmäßig in der Größenornung einer DSLR mit großem Objektiv. Das ist das, was Stativ und Stativkopf tragen müssen. Geht ganz einfach. Ihr messt zuerst mal die Grundfläche des Beamers. Dann habt ihr das Maß für die Holzplatte, die den Beamer tragen soll (im vorliegenden Fall waren das 20*25cm). Nun sucht ihr euch eine Holzplatte von 8-10mm Stärke (nicht weniger weil’s dann zu filigran und nicht mehr weil’s sonst zu schwer wird) – es darf gerne ein Holzrest sein – und schneidet die auf das ermittelte Maß zu.

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