Bildverarbeitung

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Manchmal ist es ganz reizvoll, Bildmontagen anzufertigen – und schwierig ist es eigentlich nicht; es handelt sich nämlich nur um ein “gewusst wie”. Ausgehend von zwei bereits fertig bearbeiteten Fotos werden dazu auch nur zwei portable Freewareprogramme benötigt, nämlich IrfanView und GIMP (beide laufen sowohl unter Windows wie auch unter Linux). Wie dabei vorzugehen ist, will ich einmal anhand der Montage einer an einer Rotkleeblüte sitzenden Elfe demonstrieren.

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Das Bild des Rotklees ist eines der beiden Quellbilder, und zwar das Basisbild. Es gibt die Größe der fertigen Montage vor.

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Bilder lassen sich nicht nur mit Farben derart verfremden, dass der Betrachter beinahe schon dazu gezwungen wird, zweimal hinzugucken. Eigentlich ist jedes Mittel recht, wenn es dazu führt, dass Erwartung und Wahrgenommenes einander widersprechen. Hier soll einmal ein Verfahren beschrieben werden, dass sich ganz besonders gut im Rahmen der Architekturfotografie eignet – weil man auf den ersten Blick dem Eindruck erliegt, dass der Architekt betrunken gewesen sein muss.

Benötigte Windows-Freeware:
- ShiftN: Installer, der nach erfolgter Installation auch als 1:1-Kopie portabel läuft.
- IrfanView: Portabel (läuft via WinE auch unter Linux).
- SAR Image Processor: Portabel (läuft via WinE auch unter Linux).
- AnmanieSMP: Portabel.
- Beliebiges Grafikprogramm.

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Hingucker-Bilder erzeugen Aufmerksamkeit. Warum? Weil ein erwartetes Motiv in unerwarteter Form abgebildet wird. So veranlasst man den Betrachter dazu, zweimal hinzusehen. Denn bei ersten Mal traut er seinen Augen nicht. Das erreicht man bspw. durch eine geeignete Perspektive. Eine andere Möglichkeit ist die Bildverfremdung. Dabei gibt’s verschiedene Verfahren. Eine sehr simple Methode, nämlich eine Variante der Color-Key-Technik, lässt sich in Windeseile mit der portablen Windows-Freeware IrfanView – die auch via WinE unter Linux läuft – realisieren. Zuerst benötigt man dazu das u. U. bereits fertig bearbeitete Originalbild.

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Das Originalbild: Seesand (Makroaufnahme).

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Gestern, so gegen Abend, da meinte ich noch: “Von Westen kommt vielleicht irgendwas. Auch ‘ne Beschäftigung: Auf dem Balkon sitzen und die Regentropfen zählen. Bin schon bei 6. Nein, wartet: 7! Das wird ganz sicher noch richtig spannend – ob es wohl 10 werden?” Es wurden mehr, und zwar sehr viel mehr. Nämlich so ungefähr eine halbe Stunde vor Mitternacht, als das Unwetter so richtig lostobte. Mann, hat das gekracht! Schlafen konnte ich bei der Hitze sowieso nicht – tagsüber 34°C im Schatten und dann noch im OG wohnen … Ergo ging ich auf den Balkon und schaute mir die Lightshow von Mutter Natur an: Beeindruckend! Daneben stand die Kamera auf einem Stativ und zeichnete einiges auf. Bridges können normalerweise keine Dauerbelichtung. Aber sie können filmen und aus dem Film lassen sich Einzelbilder extrahieren. Auf diese Weise kommt man auch ohne DSLR an Blitzfotos. In groben Zügen sieht der Ablauf (unter Windows und mit Freeware) dabei ungefähr so aus:

Nur mal so ein kleiner Bildbearbeitungstipp zwischen Tür und Angel: Mitunter zeigen Fotos einen hässlichen Gelbstich. Das geschieht beim Fotografieren unter Kunstlicht oder wenn Licht durch Vorhang bzw. Gardine oder durch ein Zeltdach fällt.

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Der lässt sich recht einfach beseitigen und welches Grafikprogramm ihr dazu nehmt, ist eigentlich ziemlich egal. Denn die Möglichkeit zur Korrektur von Rot, Grün und Blau bieten die so ziemlich alle – entweder über Schieberegler oder aber über die Farbkurven. Bloß fehlt eben ein Regler für Gelb. Das ist aber kein Problem, denn in dem Farbraum, den Fotos verwenden, wird Gelb zusammengemischt.

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Es gibt da einen schönen Spruch: “Wenn alle sagen das geht nicht dann kommt irgendwann einer der davon nichts weiß und der macht das dann einfach.” So ähnlich verhält es sich mit diesem Beitrag. Es geht um die 3D-Fotografie. Und um die Panoramafotografie. Beides beißt sich – sagt die einschlägige Fachliteratur. Anders ausgedrückt: Panoramen in 3D sind nicht möglich (das KMQ-Verfahren vielleicht in Grenzen einmal ausgenommen). So zumindest lautet die landläufige Meinung. Gestern nun machte ich draußen ja eine ganze Reihe von Panoramaaufnahmen und dabei kam mir eine doch recht ausgefallene Idee (das geschieht eigentlich immer dann, wenn ich etwas Abstand gewinnen kann): Es müsste – theoretisch! – doch eigentlich auch möglich sein, mit einer ganz bestimmten Vorgehensweise 3D-Panoramen im Anaglyphenverfahren zu erzeugen. Wie heißt es doch so schön: “Versuch macht kluch’!

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(Das Originalbild.)

Halbzeit – zehn von den zwanzig Gramm Penicillin habe ich intus und seit gestern läuft mir auch kein Blut mehr aus dem Ohr. Zeitweise kann ich auch auf dem rechten Ohr schon wieder etwas – wenngleich auch nur sehr leise – hören: Mittelohrentzündung mit Perforation ist echt Scheiße! Immer nach zwei Stunden auf den Beinen ist mir dermaßen schwindlig, dass ich mich erstmal wieder hinsetzen muss und so der richtige Drive fehlt mir auch. Andererseits … könnte man die Zeit ja auch sinnvoll nutzen. Nämlich für Filterspielereien. Ich habe da ja diese riesige 8bf-Filtersammlung, die ich zumeist gar nicht großartig benutze. Einfach schon aus dem Grunde, weil da bei irgendwas zwischen 600 und 1000 Filtern längst jede Übersicht verloren gegangen ist. Deswegen habe ich mir mal ein Bild von unserer Schneerose im Vorgarten genommen und das spaßeshalber durch verschiedene Filter gejagd. Achtung, jetzt wird’s bunt! Hier sind die Ergebnisse, die mir am besten gefallen und – ob man’s glaubt oder nicht – es handelt sich immer um das gleiche Motiv. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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