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Napoleon soll mal gesagt haben: “Deutschland hat sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer.” Hmm, na ja – mag sein, dass er im November hier gewesen ist. Heute jedenfalls ließ die partielle Schlechtwetterfinsternis mal nach. Besonders viel habe ich davon zwar nicht mitgekriegt – da waren nämlich das verstopfte Klo, der abgebrochene Haustürschlüssel, das nicht mehr funktionierende Küchenradio, der Wecker dessen Weckton sich nicht abschalten ließ usw. (funktioniert jetzt aber alles wieder) – weil Murphy’s Law mit voller Kraft zugeschlagen hat und der ganze Tag folglich so eine Art von Murphy-Festival gewesen ist (und Murphy war bekanntlich ein Optimist!). Nehmen wir nur mal die eine Außenbeleuchtung, die nicht mehr funktioniert hat. Abmontiert, zerlegt und … – mit den Beleuchtunginnereien hätte ich sämtliche Zimmerpflanzen bei uns gießen können! Merke: Schutzart IP44 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser) kann man bei norddeutschem Regenwetter gleich liegenlassen! Hinterher ist man eben immer schlauer. Dann mussten noch die letzten Blumenzwiebeln in die Erde – Frage an meine Frau: “Wie geht das? Spitze nach unten und dann mit dem Hammer in die Erde reinschlagen?” Wenn Blicke töten könnten … Aber zum Spätnachmittag hin gab es einen richtig schönen Sonnenuntergang. Den habe ich mal abgelichtet. Drei Stimmungsbilder – draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Nach der Frühschicht dies und das erledigt, als der Blick nach draußen fällt: Da steht ein Silberreiher hinter dem Garten auf dem Feld! Schnell die Kamera geschnappt und raus gegangen. Angepirscht, denn Silberreiher sind sehr, sehr viel scheuer als Graureiher. Schnell mal ein paar Bilder … Ich wäre gerne noch dichter ran gegangen, aber diese Viecher sind dermaßen aufmerksam, dass das fast unmöglich ist. Daher musste das Zoom herhalten und demzufolge lassen die Aufnahmen qualitativ auch wünschen übrig. Und obwohl ich verdammt weit weg war, keinen Mucks von mir gab und mich versteckte, hat der schräge Vogel mich doch noch bemerkt! Das ist das vorletzte Bild der Serie. Da wurde er aufmerksam. Anschließend entschied er sich für nichts wie weg! Aber heidewitzka … Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Wieder einmal nur so eine leicht schräge Idee: Was wäre wenn man ein Foto nimmt, davon die Farbkurven ordentlich verzerrt und anschließend Original und Fälschung zu einem Pseudo-HDR zusammenfügt? Ich hab’s einfach mal ausprobiert; nur eine Sache von Minuten. Das Ergebnis ist eine unwirklich-mystische Landschaft. Derartige Bilder eignen sich möglicherweise für die Cover von CDs oder Büchern. Aber da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, hier mal das Bildbeispiel.

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Die unbearbeitete Originalaufnahme.

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Die Fälschung: Gleiche Aufnahme mit mittels Photoscape ordentlich verzerrten Farbkurven. Zum Verzerren der Farbkurven kann man prinzipiell so ziemlich jede Bildbearbeitung nehmen.

Gestern Gartenterror, heute Gartenterror – der Winter naht ja. Heute nochmal den Rasen gemäht – ist vermutlich der letzte Schnitt in diesem Jahr – wenngleich das auch nur mit Verzögerung begonnen werden konnte. Weil das zwischen dem Rasenmäher und mir bekanntlich was Persönliches ist. Das Ding hatte sich nämlich schon in den Winterschlaf begeben und war nur sehr schwer wieder aufzuwecken. D. h. zweimal Kerze raus, saubermachen, Kerze rein … Zuletzt half – wie immer – gutes Zureden: “Du verfluchtes Scheißding, ich kann auch ‘nen Vorschlaghammer als Anlasshilfe nehmen!” Das begriff er dann. Es kommt eben nur auf die richtige Tonlage und auf die korrekte Wortwahl an! Manche Maschinen brauchen das einfach! Danach dann angefangen und aufgrund des durchgeweichten Bodens versank der Rasenmäher förmlich im Modder. Zwei Tage trocken hatte eben nicht ausgereicht, um das Wasser abfließen zu lassen. Ja, so ist der Norden eben: Da geht wässriger Modder nahtlos in modderiges Wasser über! Anders ausgedrückt: Die ganze Aktion wurde zum schweißtreibenden Kraftakt. Musste aber erledigt werden, denn für nachts ist ja schon wieder Regen angesagt – damit man sich bloß nicht an regenfreie Perioden gewöhnt. Das Mähen erfolgte daher auch immer schon mit einem in Richtung Himmel schielenden Auge. Der Wetterumschwung kündigte sich nämlich bereits an. Die Ankündigung geschah allerdings schön bunt: Drei Fotos – draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Hexenneujahr oder auch Samhain, das Fest, mit dem u. a. die Wiederkehr der Toten gefeiert wird, ist gerade vorbei gegangen. Draußen herrscht nächtliche Dunkelheit und es ist kalt geworden; der erste Bodenfrost lässt grüßen. Am Himmel steht steht ein greller Vollmond, dessen fahles Licht alles in bleich-graue Farben taucht und unheimliche, harte Schlagschatten verursacht. Im Gebüsch raschelt es. In der Ferne heult ein Werwolf … Nein, das mit dem Werwolf ist selbstverständlich völliger Blödsinn. Sowas brauchen wir auch gar nicht, denn ich habe schon Leute kennengelernt, die viel monströser sind. Jedenfalls in psychischer Hinsicht. Dazu muss ich nur an einen früheren Soziopathen-Chef zu denken. Und das Rascheln im Gebüsch werden wohl Marder, Iltis oder Waschbär gewesen sein. BTW: Meine Bewegungsmelder-Waschbärscheuchen-LED-Lampe hat jetzt nach fünf Monaten den Geist aufgegeben. Der Bewegungsmelder-Sensor ist trotz IP44 nämlich im norddeutschen Regen ersoffen. Jedenfalls riss gestern der Himmel auf. Nicht völlig, denn ein paar Nebelschleier sind geblieben. Dennoch versuchte ich mich mal wieder am Ablichten des Vollmondes (1.000mm Tele optisch bei ISO 100), des “Frosty Moon”, wie er im “Farmers’ Almanac” genannt wird. Nachts bei vollem Licht … – immerhin musste ich die Blende ziemlich schließen (Blende 8,3) und die Belichtung ganz schön kurz halten (1/320 Sek.). So ein Vollmond ist wirklich verdammt hell! Hier sind mal sieben Fotos davon. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Vorhin, so kurz nach Sonnenuntergang, gab es mal wieder ein schönes Farbenspiel am Himmel. Bin ich also trotz der Dämmerung rauf auf’s Dach und habe mal eben schnell ein paar Fotos geschossen. Dabei kam mir eine Idee: Kann man eigentlich auch HDR-Panoramen machen? Zumindest mit dem Pseudo-HDR-Verfahren müsste das doch eigentlich hinhauen. Und genau das probierte ich dann mal aus. Kurzum: Es funktioniert! Die ersten beiden Aufnahmen in diesem Beitrag sind derartige Panos. Zusammengesetzt aus jeweils drei Einzelbildern mit MS-ICE, anschließend mit Photoscape und JPG Illuminator bearbeitet und zuletzt mittels easyHDR (alles Freeware für Windows) zum Pseudo-HDR zusammengefügt: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Ach ja, das dritte Bild: Das ist ein normales Pseudo-HDR und entstand ungefähr ‘ne Stunde später vom Balkon aus.

Wenn wir schonmal einen so genannten “goldenen Oktober” haben, dann muss man das ja auch ausnutzen! Gestern, als ich stundenlang mit beständig nachlassender Begeisterung knapp 700m² Gänseblümchen im Klee gekillt habe (andere Leute nennen das Rasenmähen), da merkte ich schon, wie unglaublich nass alles noch ist. Kein Wunder nach den äußerst ergiebigen Regenfällen der vergangenen Wochen, für die eigentlich der Begriff “Monsun Light” angebracht ist. Auf den Feldern kann man Wattwandern oder sich ‘ne (allerdings kalte) Fangopackung genehmigen. Eigentlich wollte ich ja in den Wald, aber es ist überall so extrem matschig … – und nach dem Rumlatschen auf Asphalt stand mir der Sinn nun ganz und gar nicht! Also wohin?

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