Freeware

Ich kenne recht viele Menschen, die aus einem für mich absolut nicht nachvollziehbaren Grund auf jegliche Form der Datensicherung bei ihrem PC verzichten. Wenn dann aber mal was passiert, dann ist das Geschrei riesengroß: Selbst Schuld! Kürzlich wurde ich gebeten, eine Datensicherung einzurichten. Man höre und staune: Die Leute waren von selbst darauf gekommen, dass so etwas doch extrem nützlich ist! Im Vorgespräch stellte sich heraus, dass man aber keine aufwändige Spiegelung einer Partition o. ä. beabsichtigte, sondern dass es nur um die erarbeiteten Daten an sich ging, so für den Fall eines Rechnerwechsels und so. Was meiner eigenen Datensicherungsphilosophie sehr entgegen kam. Ergo führte ich gleich erstmal ein paar Vorarbeiten durch um zu wissen, woran ich eigentlich bin. Es sah wirklich gut aus und ehrlich gesagt: So saubere Rechner habe ich wirklich bisher nur sehr selten gesehen! Folglich erklärte ich mich auch zur Einrichtung einer einfachen Datensicherung bereit, wobei – aus verständlichen Gründen – die Software möglichst wenig kosten sollte.

Heute ist der “Tag der Erfinder“. Nicht, dass ich was Bahnbrechendes zu vermelden hätte, aber ein kleiner und ganz nützlicher Trick ist’s schon. Es geht nämlich um MP3s. Ihr kennt das sicherlich: Ihr spielt MP3s ab – bspw. indem ihr die vom Handy auf die Stereoanlage streamt – und mal ist ein MP3 leiser und eins wieder lauter und dann ist man bloß noch am Nachregeln der Lautstärke. Das nervt! Die Ursache dieser Lautstärkeschwankungen von Titel zu Titel ist im unterschiedlichen Pegel der Stücke zu finden. Es wäre folglich ganz nützlich, wenn man den normieren könnte – und zwar so, dass bei allen Tracks das Pegelmaximum, an dem noch keine Verzerrungen auftreten (bei Wave sind das erfahrungsgemäß 98% Pegel), erreicht wird.

Vorhin, so kurz nach Sonnenuntergang, gab es mal wieder ein schönes Farbenspiel am Himmel. Bin ich also trotz der Dämmerung rauf auf’s Dach und habe mal eben schnell ein paar Fotos geschossen. Dabei kam mir eine Idee: Kann man eigentlich auch HDR-Panoramen machen? Zumindest mit dem Pseudo-HDR-Verfahren müsste das doch eigentlich hinhauen. Und genau das probierte ich dann mal aus. Kurzum: Es funktioniert! Die ersten beiden Aufnahmen in diesem Beitrag sind derartige Panos. Zusammengesetzt aus jeweils drei Einzelbildern mit MS-ICE, anschließend mit Photoscape und JPG Illuminator bearbeitet und zuletzt mittels easyHDR (alles Freeware für Windows) zum Pseudo-HDR zusammengefügt: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Ach ja, das dritte Bild: Das ist ein normales Pseudo-HDR und entstand ungefähr ‘ne Stunde später vom Balkon aus.

Ich muss zugeben, dass mich die Faszination HDR ergriffen hat: HDR-Fotos sind ein herrliches Spielzeug! In den vergangenen Wochen habe ich immer mal wieder das eine oder andere, ältere Bild zum Pseudo-HDR umgearbeitet. Die Vorgehensweise dabei war immer gleich: Einmal das Originalbild und einmal dessen Bearbeitung mittels JPG Illuminator, zum HDR zusammen gefügt mit easyHDR: Farbakzente gegen das Einheitsgrau trüber (und viel zu früher) Herbsttage, immer mal so zwischendurch quasi zwischen Tür und Angel entstanden. Na ja, der so genannte “goldene Oktober” soll ja noch kommen. Warten wir’s mal ab. Immerhin ist der Nieselregen schonmal wärmer geworden. Jedenfalls: Ein paar der Ergebnisse meiner Bildbasteleien will ich euch nicht vorenthalten, einfach nur mal so zum Zeigen und Schauen. Es handelt sich um zehn Bilder. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Manchmal – insbesondere bei raschen Abläufen – kommt man mit Fotos nicht weiter. Einfach deswegen, weil’s zu schnell geht. Dann kann man filmen. Anschließend hat man ein Video. Aus dem lassen sich per Schnappschuss Einzelbilder entnehmen, aber das kann zum ziemlich zeitaufwändigen Glücksspiel ausarten. Ich habe diese Erfahrung ja nun schon häufiger bei der Fotografie von Blitzen gemacht. Wäre es nicht einfacher, wenn man mit irgendeinem Software-Tool automatisch alle Bilder aus einem Video extrahiert und sich hinterher nur die paar Aufnahmen raussucht, die man wirklich haben will und anschließend den Rest gleich wieder löscht? Eigentlich müsste das doch gehen … – und so machte ich mich auf die Suche nach entsprechenden Tools. Ich fand einige, allerdings basierten die wieder überwiegend auf der mühsamen Schnappschuss-Technik.

Vorab muss ich klarstellen, dass ich selbst kein WhatsApp benutze. Denn es war das Vorrecht der alten griechischen Götter, nicht jederzeit für jedermann erreichbar zu sein und dieses Vorrecht beanspruche ich auch für mich selbst. Aber meine Frau und meine Töchter verwenden WhatsApp. Wenn ich so mitkriege, wie die ständig irgendwelche Nachrichten darüber abfragen oder beantworten, dann bin ich froh, mich nicht von so einer Nerv-App abhängig gemacht zu haben. Aber wenn meine bessere Hälfte nicht mehr weiter weiß, dann muss ich ran. Deswegen musste ich mich auch notgedrungen so halbwegs in WhatsApp einarbeiten. Sympathischer hat mir das die App allerdings auch nicht gemacht.

ntm

Android ist ja das wohl am meisten benutzte Betriebssystem auf Handys. Dieses Betriebssystem entwickelt sich beständig weiter – teils mit beängstigender Geschwindigkeit. Aber nicht jede Neuentwicklung dabei ist m. E. auch unbedingt ein Fortschritt: Das waren noch Zeiten, als der Taskmanager noch prominent sichtbar gleich ganz vorne auf dem Display prangte! Nach und nach geriet er dann immer weiter auf die Abschiebebank und inzwischen habe ich schon einige Smartphones erlebt, auf denen er trotz intensiver Suche unauffindbar geworden – und vielleicht gar nicht mehr da? – ist.

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