Garten

Ich brauche mal wieder eure Hilfe. Was ist das auf den Bildern unten? ‘Ne Fliege, klar. Aber so eine – Länge rund 1cm mit Vorderleib in metallicblau und Hinterleib in metallicrot – habe ich noch nie gesehen. Es scheint sich auch nur um ein einzelnes Tier zu handeln. Das besucht regelmäßig ausschließlich meine Chilis und keine einzige andere Pflanze. Doch ein Einzeltier dürfte da kaum Schaden anrichten, denke ich mal. Kann mir jemand sagen, was das für eine “Chilifliege” ist? (Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!)

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Kurzer Chili-Zwischenstand: Das Blattlausproblem scheine ich in den Griff bekommen zu haben, daher geht mein Dank an alle diejenigen, die mir hier im Blog und in der Pepperworld-Gruppe bei FB Tipps gegeben haben. Die Kombination aus in die Erde gesteckten Knoblauchzehen und dem Besprühen mit Sud hat’s offensichtlich gebracht! Die Blütezeit geht sichtlich zu Ende und die Wachstumszeit hat begonnen bzw. ist bereits im vollen Gange. Bei den allerersten Früchten – also bei denen, die bereits Ende Mai angesetzt hatten, ist sogar schon die Reifung in vollem Gange. D. h. so sechs bis acht Wochen nach dem Ansetzen sollten die Früchte im allgemeinen reif sein. Für die meisten jetzt wachsenden Früchte bedeutet das eine Ernte so gegen Ende August bzw. Anfang September. Bezogen auf die Aussaat im Januar ist das eine verdammt lange Vegetationsperiode!

Gestern noch bis zum späten Abend im Garten Stachelbeeren gepflückt und mir dabei die Finger gründlich zerstochen. Immerhin sieht man bei den roten Stachelbeeren das Blut ja nicht so. Die Dinger sollten in Injektionsbeeren umbenannt werden! Aber neben dem Nutzgarten grünt und blüht da inzwischen ziemlich viel. Zugegeben, zum Leidwesen meiner besseren Hälfte nicht wirklich da, wo die Blumen wachsen sollten, sondern eigentlich überall dort, wo nie was hingepflanzt worden ist. Stört mich aber nicht, denn schön bunt ist’s allemal. Eins ist mir beim Fotografieren jedoch aufgefallen, und zwar die Tatsache, dass es in diesem Jahr nicht nur wenig Bienen, sondern darüber hinaus auch ganz allgemein wenig Insekten gibt. Hier ist jedenfalls was für’s Auge und ein paar Farbtupfer – ein Dutzend Bilder: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Meine diesjährigen Chilis wachsen und gedeihen! In den letzten anderthalb Wochen hat sich da unheimlich viel getan. Die letzte Zählung ergab 16 Früchte, die angesetzt haben. Für norddeutsche Wetterverhältnisse ist das enorm (Sturm ist, wenn die Schafe auf dem Deich keine Locken mehr haben und dahinten, hinter dem rotierenden Wolkenschlauch, der gerade auf uns zukommt, wird’s auch schon wieder heller). Dabei habe ich genau genommen überhaupt keine Ahnung, was ich da an giftigem Zeug zusammenzüchte. Ich meine, das ist immerhin schon die zweite Generation eines Vier-Sorten-Mixes und Einzelsorten lassen sich anhand des Aussehens der Früchte nicht mehr eindeutig identifizieren. Aber eins ist sicher: Die werden sehr aromatisch und auch höllisch scharf sein. Garantiert! Die Erntezeit schätze ich angesichts der Tatsache, dass die Früchte so 90-120 Tage zum Reifen brauchen, auf Ende August bis September. Im September allerdings könnte es rein so temperaturmäßig natürlich schon wieder kritisch werden. Ist ja schließlich alles draußen …

So rein wettermäßig haben wir ‘ne Vorwarnung vor ‘nem mittleren Weltuntergang. Ich meine in Bezug auf Gewitter. Erdbeben und Vulkanausbruch sind aber nicht angesagt worden. Mit anderen Worten: Die schwüle Hitze dominiert. Was man außerhalb des Kühlschranks liegen lässt, das überzieht sich in Rekordzeit mit so einem fellartigen Belag und sieht binnen kürzester Frist wie ‘ne Pelzmütze aus: Echtes Pelzmützenwetter! Entsprechend viel wandert zwangsläufig auch auf den Komposter draußen im Garten: Ein reichhaltig gedeckter Tisch für Görings Günstlinge und andere nächtliche Besucher. Als ich heute morgen in den Garten ging und die Bescherung sah, da wusste ich bereits, dass wir viel Besuch gehabt haben müssen. Die Wildkamera also abmontiert (sie geht jetzt an ihren Besitzer zurück) und vorher noch schnell die 43 Aufnahmen von der vergangenen Nacht rübergezogen. Bilanz allein von letzter Nacht: 1 große Krähe, 1 besonders fetter Igel, 1 Iltis, mindestens 2 verschiedene Marder und mindestens 3 verschiedene Waschbären! Hier ist mal eine kleine Auswahl davon. Neun Fotos: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Es ist schon bemerkenswert: Im April und anfang Mai die ganze Arbeit im Garten und es sah nicht gerade danach aus, als wenn das von Erfolg gekrönt wäre. Hier was gepflanzt – kam nicht – und da was gepflanzt. Kam dann auch nicht. Doch fast schon urplötzlich, nämlich seit es in der letzten Maiwoche warm geworden ist, entsteht überall ein prächtiger Blütenzauber. Zugegeben, nicht unbedingt da, wo wir was gepflanzt hatten. Aber immerhin! Jetzt ist der Garten ziemlich bunt – Mut zur Farbe! Nicht, dass ich die große Ahnung davon hätte, was das alles für Gewächse sind. Dafür ist schließlich meine bessere Hälfte zuständig. Für mich sind das alles einfach Blumen – aber echt was für’s Auge! Die Nutzpflanzen – also Gurken, Kartoffeln, Salat usw. – kommen so langsam auch. Doch der Blütenzauber ist jetzt schon ganz ordentlich. Fünfzehn Fotos (und das ist nur eine stark eingeschränkte Auswahl): Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Ein niedliches Mistvieh.

Was empfinden wir als niedlich? Niedlich ist, wenn etwas in das so genannte “Kindchenschema” fällt. Das Kindchenscham ist bei Wikipedia wie folgt definiert: “Das Kindchenschema bezeichnet die bei Menschenkindern und bei Jungtieren vorkommenden kindlichen Proportionen, vor allem auch bestimmte Gesichtszüge, die als Schlüsselreiz wirken und so das Brutpflegeverhalten auslösen.” Kindliche Proportionen bedeutet in erster Linie einen im Vergleich zum Körper relativ großen Kopf, am besten noch gepaart mit großen, runden und unschuldig blickenden Kulleraugen.

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Ungefähres Verbreitungsgebiet der Waschbären hierzulande, basierend auf den Abschüssen. Je roter, desto mehr Tiere pro Quadratkilometer.

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