Garten

Nach der Hitze und dem Regen (das hat aber auch geschüttet!) grünt und blüht jetzt alles um die Wette. Man kann wirklich zugucken, wie das im Rekordtempo wächst: Mut zur Farbe! Die Schriftstellerin Anais Nin hat einmal gesagt: “Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, sondern wie wir sind.” In diesem Sinne griff ich zur Kamera, ging in den Garten und habe einfach nur mal draufgehalten. Ergebnis: Es wurden viel zuviele Aufnahmen! Zehn davon habe ich rausgesucht: Was für’s Auge! Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Pflanzen benötigen Nährstoffe – Dünger und gute Erde. Natürlich verwertete Küchen- und Gartenabfälle ergeben richtig kompostiert beides. Komposter kann man fertig kaufen. Sinnvoller, natürlicher und preiswerter ist es jedoch, Kompostplätze selbst anzulegen. Als Standort sollte man nach Möglichkeit eine Süd- oder Südwestseite im Garten wählen, damit der Komposter über die Sonneneinstrahlung im Tagesverlauf reichlich Wärme erhält – je wärmer, desto besser, schneller und gründlicher die Kompostierung. Um den Komposter zu bauen, reicht ein einfaches Lattengestell aus unbehandeltem Holz (da behandeltes Holz zum Absterben der beteiligten Organismen führen kann) aus. Man baut damit einfach einen nach oben und unten hin offenen Würfel von ca. 1*1*1m. Oben muss der Würfel offen sein, damit Regen zutreten kann (denn trocken funktioniert die Kompostierung nicht). Von der offenen Unterseite her gelangen Regenwürmer, Pilze, Bakterien und andere Organismen in das zu kompostierende Gut; auch dient die offene Unterseite der Drainage (stauende Nässe führt zur Fäulnis).

Nur mal so angemerkt: Nicht jedes vermeintliche Mauseloch im Garten muss auch wirklich ein Mauseloch sein. Es gibt da nämlich noch den vom Tiefbau. Der war heute wiedermal da und hat sich den Bauch mit Ameisen vollgeschlagen. Wenn er welche findet, dann gibt’s für den Grünspecht – man hört ihn häufiger als dass man ihn sieht – kein Halten mehr. Zuerst wird nur gestochert. Anschließend gebuddelt und danach sogar gegraben. Gut zehn Zentimeter tiefe Löcher schafft der locker und an den betreffenden Stellen ist der Rasen hinterher garantiert Ameisen-frei! Sieben Fotos: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

Hier ist ein Bericht aus der Waschbärenhochburg Norddeutschlands: Ein Bekannter zeigte mir kürzlich Aufnahmen, die per Wildkamera an seinem Vorgelhaus entstanden sind. Das steht mitten im Ortskern auf seiner Terrasse im ersten OG. Es handelte sich um interessante Aufnahmen. Zuerst war da der Marder, der besagtes Vogelhaus plünderte. Auf den folgte der Waschbär, der bündig in das Vogelhaus reinpasste. Als der tief einatmete – was sehr gut auf den Fotos zu erkennen war – da hob es das Dach des Vogelhauses ab – endlich hatte der Waschbär mehr Platz! – und auf seinem Rückweg schnappte sich die lebende Abrissbirne gleich noch den Meisenknödel, so quasi als Snack für unterwegs. Die Kamera hatte den Waschbären sehr gut getroffen, so im Portrait, und eigentlich fehlte es nur noch daran, dass er hämisch in die Linse winkte und die Zunge rausstreckte. Zugegeben, derartige Aufnahmen kann ich von den nächtlichen Besuchern im Garten nicht vorweisen. Aber einige sind eben doch auch schon in die Fotofalle getappt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.

Es ist schon merkwürdig: Vieles, von dem man glaubt, dass es doch eigentlich Allgemeinwissen und jedem bekannt sein müsste, erntet Erstaunen, sobald man es erwähnt. Selbstverständliches für den einen ist eben nicht auch automatisch gleich Selbstverständliches für den anderen. In diesem Sinne folgen nun zehn weitere Life Hacks. Teil 18 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du noch einen alten Holz-Kohle-Herd oder aber einen Kamin hast und zusätzlich einen Garten dein Eigen nennst, dann wird’ die Asche aus den Öfen nicht einfach weg, sondern verteile sie im Garten. Einen besseren Kalidünger gibt’s nämlich nicht!

Heute erneut zehn Life Hacks – kleine Tipps und Tricks für den Alltag. Und wieder ist alles erprobt und für brauchbar befunden worden! Teil 17 der Trickkiste ist HIER zu finden. BTW: Da ich ja auch die Webseite der Siedlergemeinschaft Lauenau betreue, findet ihr da mit ein paar Tagen Verzögerung alle Tipps und Tricks auch nochmal – aber nach Sparten sortiert.

- Ein sicheres Password geht ganz einfach. Das bekommst du blitzschnell, wenn du auf die Uhr blickst und einen zur Uhrzeit passenden Begriff dahinter hängst, also bspw. sowas wie “0820ndr1nds” o. ä.

saagu
Chili-Saison 2018: Ein Teil vom Anfang, Aussaat 12.11.17 (kleine Töpfe) und 26.11.17 (großer Topf).

Die Chilisaison 2018 ist im Werden und ich für meinen Teil habe bereits die ersten gekeimten Pflanzen mit angepeilter Ernte so ungefähr ab Ostern kommenden Jahres – zumindest drinnen und im Blumenpott. Wer jetzt noch bei der ’18er Saison mithalten will, der muss sich so langsam sputen und braucht Saatgut. Das sollte auf jeden Fall vor Ende Januar ’18 in der Erde sein (beste Erfahrungen habe ich diesbezüglich mit einer 1:1-Mischung von Blumen- und Kompostererde gemacht). Nur: Gutes Saatgut ist verdammt teuer und auch nicht ständig lieferbar! Die Preise rangieren da so und je nach Sorte zwischen 17 und 50 Cent pro Korn! D. h. zehn Körner von einer selteneren oder Hochzuchtsorte und schon ist man mit 5€ dabei, zzgl. Porto, versteht sich. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass wahrscheinlich längst nicht alle Körner auch keimen werden … Geht’s nicht vielleicht auch etwas billiger?

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