Garten

kasten
Die beiden aller-aller-allerletzten “Mohikaner” aus der Saison 2017.

Ergänzend zu meiner kleinen Anleitung für Blumenpottchilis kommt hier jetzt noch eine kleine Anleitung für Balkonkastenchilis. Da die Vorgehensweise in weiten Bereichen ähnlich ist, treten selbstverständlich Überschneidungen auf. Doch es existieren auch Unterschiede – und zwar insbesondere hinsichtlich des Zeitplans. Lässt man diese Unterschiede außer acht, dann geht man mit den Balkonkastenchilis baden! Auch diese Anleitung ist wieder chronologisch aufgeschlüssellt. Dann mal los!

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So, das war’s: Chilisaison 2017 beendet! Aufgrund meiner doch sehr durchwachsenen Erfahrungen mit Chilis in Norddeutschland setze ich grundsätzlich immer auf mehrere Versuche. Über meine Chilis 2016 hatte ich ja bereits im vergangenen Jahr berichtet. In diesem Jahr waren es vier Ansätze. Die Erfahrungen damit will ich hier mal schildern, denn vielleicht zieht der eine oder andere Leser daraus einen Gewinn für den eigenen Anbau.

Meine Chilisaison neigt sich jetzt stark dem Ende entgegen. Die Sache mit den Blumenpottchilis ist für dieses Jahr bereits endgültig abgehakt. Aber für alle diejenigen, die es selbst mal mit Chilis im Blumentopf versuchen wollen, will ich hier mal eine kleine Anleitung geben. Diese Vorgehensweise habe ich inzwischen mehrfach sehr erfolgreich praktiziert und bin daher der Meinung, dass sie auch zuverlässig funktioniert. Ich gliedere das nach Monaten auf, wobei es jedem selbst überlassen bleibt, sich daran zu halten oder auch nicht. Zu beachten ist lediglich, dass Chilis (die ja einjährig sind)

Die Gartensaison neigt sich dem Ende zu und so einiges an Erntegut muss haltbar gemacht werden. Ergänzend zum Einlegen in Öl will ich daher hier mal das altbekannte Säuern, auch als “sauer Einlegen” bezeichnet, in Form einer kleinen Anleitung beschreiben. Falls das irgendjemandem bekannt vorkommen sollte: Ja, stimmt! Die Urfassung davon wurde nämlich vor Jahrzehnten mal in der Hobbythek präsentiert (genauer: WDR-Hobbythek Nr. 88 vom 08.10.1982). Ich hab’s dann ein paarmal nachgemacht und siehe da: Es funktioniert sehr gut! Wie also geht das jetzt im Detail?

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Es ist Sommer in Norddeutschland. Der Blick nach draußen: Hat aufgehört! Die Sonne scheint sogar schon seit ein paar Stunden – welch’ seltener Anblick! – und der Rasen ist zwar nicht wirklich, aber doch so halbwegs trocken. Binnen der vergangenen Tage hat man dem Gras ja nur beim Wachsen zusehen können und das erfolgte erheblich schneller, als Politiker auf dringende Probleme reagieren. Jetzt ist der Rasen verdammt hoch. Hmm… – mähen oder doch lieber gleich Schafe kaufen? Letztere machen allerdings auch vor den Blumenbeeten, den Erdbeeren, den Bohnen und den Gurken nicht halt. Folglich bleibt nichts anderes als das Mähen übrig. Dazu wird der Rasenmäher benötigt. Diese Ausgeburt der Hölle hat aber schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und damit die vorprogrammierte Produktlebensdauer von zwei Jahren – die Wirtschaft nützt uns eben allen! – längst überschritten.

Das Standardkonservierungsverfahren für Pflanzenmaterial ist eigentlich die Trocknung. Jedoch lassen sich nicht alle Pflanzen auch problemlos trocknen. Hier kann das Einlegen u. U. eine Alternative sein. Dabei ist zwischen dem Einlegen in Öl und dem Säuern zu differenzieren. Nachfolgend soll das Einlegen in Öl beschrieben werden.

Das Einlegen in Öl empfiehlt sich für fleischiges Material, welches zwar saftig ist, aber beim Zerkleinern gerade noch nicht oder nur sehr wenig tropft, also bspw. Peperoni, Paprika, Chili u. ä. Zunächst muss ein Großteil des Fruchtwassers entfernt werden, da dieses andernfalls im Laufe der Zeit austreten und zur Schimmelbildung führen würde. Dabei entsteht unter dem Öl eine etwa fingerdicke Wasserschicht und von da aus breitet sich dann der Schimmel aus. Das gilt es also unbedingt zu vermeiden.

Ich brauche mal wieder eure Hilfe. Was ist das auf den Bildern unten? ‘Ne Fliege, klar. Aber so eine – Länge rund 1cm mit Vorderleib in metallicblau und Hinterleib in metallicrot – habe ich noch nie gesehen. Es scheint sich auch nur um ein einzelnes Tier zu handeln. Das besucht regelmäßig ausschließlich meine Chilis und keine einzige andere Pflanze. Doch ein Einzeltier dürfte da kaum Schaden anrichten, denke ich mal. Kann mir jemand sagen, was das für eine “Chilifliege” ist? (Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!)

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