Gesellschaft

dpb1

“I wear the black for the poor and the beaten down,
Livin’ in the hopeless, hungry side of town,
I wear it for the prisoner who has long paid for his crime,
But is there because he’s a victim of the times.”
(aus: “Man In Black” von Johnny Cash)

In Berlin laufen immer noch die Jamaika-Koalitionsverhandlungen. Kann ich mir so richtig lebhaft vorstellen: Jürgen Trittin hat seine Hand an der Gurgel von Christian Lindner und die Zähne von Alexander Dobrindt befinden sich gerade im Bein von Cem Özdemir, während “Mutti” Merkel versucht, die ganze Bande zu einem Friede-Freude-Eierkuchen-Fototermin zu animieren. Von Vorteil ist es dabei allerdings, dass die ganze Bande derer, die in ihrem Leben noch nie so richtig mit der Hand gearbeitet haben, mit sich selbst beschäftigt ist. Das erspart uns hier unten nämlich einiges und ich hoffe inständig, dass es noch möglichst lange so bleiben wird. Denn wir sind ja auch so schon mehr als nur hinreichend mit den Folgen der Schandtaten von der dahingeschiedenen GroKo vollbeschäftigt. Die folgenden Nachrichtenmeldungen jedenfalls gehen überwiegend auf deren Misswirtschaft zurück. Teil 349 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

gewisse1

Muss da mal was loswerden. Es geht um Beobachtungen an der menschlichen Rasse und zwar um gewisse Leute. Nein, Namen werde ich keine nennen. Auch keine Wertung vornehmen, obgleich mir das sehr schwer fällt – vor allem dann, wenn mich besagte gewisse Leute wieder einmal mit ihrer Großspurigkeit und Selbstgefälligkeit auf die Palme gebracht haben. Ich will mich auch nicht aufregen, denn ich muss ja an meinen Blutdruck denken. Das verhält sich nämlich so: Es gibt da Menschen, die auf großem Fuß leben: Menschen “von was Besseres”. Auf einem viel größeren Fuß, als er eigentlich zu ihnen passt. Aber man muss ja anderen gegenüber zeigen, was man hat und was man sich alles leisten kann, um sich selbst zu erhöhen. Das man dabei mitunter tatsächlich verschuldet ist braucht ja keinen zu interessieren. Geht ja auch keinen was an – hoch die Tassen und keine Feier kann groß und teuer genug sein! Allerdings niemals mit Personen, die über die tatsächlichen Verhältnisse informiert sind, denn die könnten ja Klartext reden.

ggr

Im vergangenen Monat stürzte mein Schwiegervater im Bad schwer und zog sich dabei einen Riss am Fuß zu, und zwar zwischen Zehen und Fuß. Es blutete. Nun ist es aber leider so, dass Schwiegervater seit zig Monaten regelmäßig Gerinnungshemmer einnimmt. D. h. er verhält sich in so einem Fall wie ein Bluter: Die rote Soße läuft und läuft und will einfach nicht mehr aufhören. Jetzt könnte man zwar frei nach dem Schema “fließt das Blut reg’ dich nicht auf, nach sieben Litern hört es auf” verfahren, doch dann ist der Verletzte ein Fall für’s Bestattungsunternehmen.

1990er

Na gut, noch’n Jahrzehnt aus Zeitzeugensicht! Nach den 1980ern jetzt die 1990er Jahre. Für mich war das die Zeit der Familiengründung (meine beiden Töchter wurden geboren), des Hausbaus, gerichtlicher Auseinandersetzungen, der Programmierung von kommerzieller Software (wovon die Ausstattung für die Kinder finanziert wurde) und zweier, neuer (befristeter) Arbeitsstellen sowie des Umzugs in meinen heutigen Wohnort. Es ist allerdings auch das Jahrzehnt, in dem zumindest in gesellschaftlicher Hinsicht bei mir persönlich die negativen Erfahrungen überwiegen. Anfangs standen die 1990er ja ganz im Zeichen der Wiedervereinigung. Bloß: Was war das eigentlich für eine Wiedervereinigung?

1980er

Noch’n Jahrzehnt aus Zeitzeugen-Sicht, nämlich nach den 1970ern jetzt die 1980er in Westdeutschland. Das war im Grunde genommen die Zeit der großen Veränderungen, denn in diesem Jahrzehnt hat die Computerei so richtig angefangen – zuerst mit Homecomputern wie dem ZX81, dem VC20 oder dem C64, danach mit den (IBM-) PCs. Programmieren musste man noch selbst, weil es zwar die Hard-, nicht aber die Software gab. Auch erste Vernetzungen gab es, so z. B. mit BTX und Pattex-D, äh…, Datex-P. Hacking war noch nicht strafbar und wurde auch recht sportlich sowie mit einer gewissen Hackerethik (“Mülle nicht in den Daten anderer Leute rum!“) betrieben. Die bunten LEDs (die Farbe Blau ausgenommen) avancierten zum Standard und wurden bezahlbar. An den Space Shuttles konnte man technischen Fortschritt erkennen! Bis die “Challenger” explodierte und den Blick auf auf die Erbsenzähler lenkte. Also auf diejenigen, die heute das Sagen haben und denen der Mensch egal ist.

nega

Wetterwarnungen

News per RSS

Counterize

Seitenaufrufe: 1179261
Seitenaufrufe heute: 677
Letzte 7 Tage: 5734
Besucher online: 1

November 2017
M D M D F S S
« Okt    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Social Media

free twitter buttons



Meine HP & Bücher

Uhrzeit