Gesellschaft

Jahresrückblick im TV.
Jahresrückblick bei FB.
Jahresrückblick auf Spotify.
Langsam bekomme ich Angst, den Toilettendeckel hochzuklappen!
(Fundsache im Web)

Na ja, und weil’s inzwischen schon Tradition ist und ich’s in den Vorjahren auch gemacht habe, folgt hier dann auch mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2017, auch wenn das Jahresende noch rund ‘ne Woche hin ist. Ist aber ein gaaaanz langer Beitrag! Keine weltbewegenden Ereignisse, sondern nur der alltägliche Wahnsinn. Wobei – aber vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein – besagter Wahnsinn immer intensiver wird. Eigentlich gab’s nur zwei wirklich positive Ereignisse, nämlich meine sämtliche Erwartungen übertreffende Chili-Ernte und dass ich niemanden umgebracht habe (auch wenn ich manchmal unmittelbar davor stand) ;) . Aber ansonsten … könnte man das Jahr getrost ersatzlos streichen. Je älter ich werde, desto desillusionierter werde ich auch!
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24ha24

Weihnachten, das folgt bei uns immer einem ganz bestimmten Ritual. Die Geschenke sind Ende November bis Anfang Dezember besorgt worden, um nicht den Ärger mit den zwei Wochen des traditionellen Vorweihnachtsstreiks diverser Zusteller bzw. Lieferanten zu haben. Zu Heiligabend gibt es mittags traditionell das Schwein des kleinen Mannes, also Kaninchen, und auch das ruht sich schon seit langer Zeit in der Tiefkühltruhe aus. Es wurde irgendwann im Jahresverlauf besorgt. Im Dezember ist zur Monatsmitte der Weihnachtsbaum gekauft worden und wie immer gibt’s daran von jeder Seite was auszusetzen.

Zugegeben, nicht alle der hier folgenden Meldungen sind brandneu. Ich halte sie aber dennoch für erwähnenswert, weil sie (vor allem zusammen betrachtet) andeuten, was in unserer Gesellschaft in sozialer (oder sollte es besser asozialer heißen?) Hinsicht wirklich abgeht. Da ist eine Partei – SPD genannt – die VOR der Wahl in besagter sozialer Hinsicht das Blaue vom Himmel runter versprochen hatte, nämlich Neuaufstellung, Verbesserung usw. NACH der Wahl wurde zunächst fleißig gelindnert, bis Jamaica schon im Ansatz scheiterte und jetzt reichen diejenigen, die zuvor von Neuaufstellung faselten (und die für die soziale Schieflage hierzulande maßgeblich mitverantwortlich zeichnen) denjenigen, welchen die Ungleichheit nützt, die Hand und boykottieren zulasten derer, die sie gewählt haben, sogar eine absolut notwendige Mindestlohnerhöhung. Bedarf es noch eines weiteren Beweises dafür, dass die Armut in unserem Land politisch gewollt ist und dass wir schon lange keine Volksvertreter mehr haben, sondern stattdessen nur noch Leute, die sich hemmungslos die eigenen Taschen füllen? Bereits im Jahr 1981 sang Hans Hartz geradezu prophetisch im Lied “Unser Land” (Zitat): “Das ist unser Land, unser Land, doch es gehört nicht dir und mir, denn dieses ‘Unser Land’ ist fest in and’rer Hand und außen vor da stehen wir!” Stand heute ist es so. Teil 353 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

homsa1

Vorab eine Warnung: Der nun folgende Beitrag entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Es handelt sich lediglich um eine reine Meinungsäußerung, vielleicht auch Vision, meinerseits und um meine ganz persönliche Sicht der Dinge. Begriffen? OK, dann lege ich mal los. Homo sapiens ist die Gattungsbezeichnung für uns heutige Menschen. Der Begriff bedeutet eigentlich “vernuftbegabter Mensch” oder auch “verständiger Mensch”. Aber trifft er auch zu? Streng genommen eigentlich nicht, denn das, was von uns übrig bleibt, wenn man den Schimpansen abzieht, ist ein doch sehr kärglicher Rest. Als vernunftbegabt und verständig können wir uns eigentlich erst dann bezeichnen, wenn wir den kärglichen Rest ausbauen und es gelernt haben, den Schimpansen in uns im Zaum zu halten. Exakt das aber ist z. Zt. nicht der Fall, denn unsere Gesellschaft basiert auf drei Säulen. Das sind Gier, Machtwahn und Egoismus, alle drei hervorgerufen durch niedere Instinkte. Dabei handelt es sich um Instinkte, die früher einmal der Arterhaltung förderlich gewesen sind. Aber sind sie es heute auch noch?

Das hier ist ein sehr persönlicher Beitrag (es muss aber mal raus!), denn er beschreibt einen typischen Tagesablauf von mir. Allerdings frage ich mich bereits seit geraumer Zeit, ob so ein Tagesablauf eigentlich normal ist, denn sowohl mein Leben wie auch das meiner Gattin werden schon sehr, sehr lange durch unsere drei Pflegefälle im Haus dominiert. Es ist nicht so, dass besagte Pflegefälle keinen Pflegedienst einschalten könnten. Das könnten die durchaus und das Geld dafür wäre seitens der Pflegekasse auch da. Aber sie wollen keine Fremden im Haus haben, weil (Zitat) “die klauen” und “die schicken uns sogar Schwarze“. Es lebe das lebenslang gehegte und gepflegte Vorurteil! Andererseits wollen wir sie auch nicht entmündigen lassen und das Unterschreiben einer Vorsorgevollmacht, welches meine Gattin und mich dazu in die Lage versetzen würde, selbst einen Pflegedienst zu beauftragen, wird – da von den Betroffenen vorurteilsbehaftet mit Entmündigung gleichgesetzt – strikt verweigert. Ergo bleibt alles beim alten. Das nur mal so vorab. Nun zum “ganz normalen” (???) Tagesablauf.

dgeg1

Deutschland geht es gut!”, so sagte einmal unser aller Kanzlerin. Das ist nicht von der Hand zu weisen, denn einem Teil unserer Bevölkerung geht es wirklich gut. Sehr gut sogar! Nämlich rund einem Zehntel oder einem Hundertstel, je nachdem, wo man die Grenze ansetzen will. Die überwältigende Mehrheit aber muss sich mit einer doch eher traurigen Realität herumschlagen. Betrachten wir diese Realität einmal, denn das sich seinem Ende zuneigende Jahr 2017 liefert einen schönen Anlass für so eine kleine, auszugsweise Bilanz.

- Wir haben eine überbordende Kinderarmut. Was allerdings kein Wunder ist, wenn Lohndumping zur neuen Tugend erhoben wird und den Eltern kein Geld mehr bleibt.

strandgut1

Jetzt mal eine Randnotiz aus den Medien, sowas von ziemlich weit hinten, obgleich auch der MDR bereits im Fernsehen darüber berichtet hat. Die unglaublichsten Geschichten schreibt ja immer das Leben selbst und auf die hier geschilderten Abläufe bin ich bei Facebook aufmerksam geworden. Ich habe anschließend mal etwas recherchiert und das so Stück für Stück zusammengepuzzelt. Es handelt sich in gewissem Sinne sogar um eine Art von Weihnachtsgeschichte – aber um eine, die sich wirklich ereignet hat. Es ist aber auch auch eine Geschichte, die irgendwo zeigt, wie Nordlichter ticken.

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