H4

In Berlin laufen immer noch die Jamaika-Koalitionsverhandlungen. Kann ich mir so richtig lebhaft vorstellen: Jürgen Trittin hat seine Hand an der Gurgel von Christian Lindner und die Zähne von Alexander Dobrindt befinden sich gerade im Bein von Cem Özdemir, während “Mutti” Merkel versucht, die ganze Bande zu einem Friede-Freude-Eierkuchen-Fototermin zu animieren. Von Vorteil ist es dabei allerdings, dass die ganze Bande derer, die in ihrem Leben noch nie so richtig mit der Hand gearbeitet haben, mit sich selbst beschäftigt ist. Das erspart uns hier unten nämlich einiges und ich hoffe inständig, dass es noch möglichst lange so bleiben wird. Denn wir sind ja auch so schon mehr als nur hinreichend mit den Folgen der Schandtaten von der dahingeschiedenen GroKo vollbeschäftigt. Die folgenden Nachrichtenmeldungen jedenfalls gehen überwiegend auf deren Misswirtschaft zurück. Teil 349 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Ich setze ja meine gesamte Hoffnung auf die Jamaica-Verhandlungen in Berlin. D. h. ich hoffe, dass die Verhandlungen noch möglichst lange andauern, denn je länger das der Fall ist, desto länger bleiben wir auch von den Fehlentscheidungen gewisser Politmarionetten der selbsternannten “Eliten” verschont. Was aus meiner Sicht nur zu begrüßen ist, denn unsere Nachbarn im Westen haben ja über 208 Tage hinweg vorgemacht, wie es ohne Regierung nicht nur läuft, sondern im Grunde genommen sogar besser läuft. Denn, seien wir mal ehrlich, was haben wir von den Grünen, der FDP und den Schwarzen zu erwarten? Die Grünen waren maßgeblich an der H4-Einführung beteiligt und haben niemals eingestanden, dass es sich dabei um einen lebensverachtenden Riesenfehler gehandelt hat. Dann die FDP und da erinnere ich nur mal an das völlig ungerechtfertigte Steuergeschenk (Möwenpick-Affaire) für Reiche sowie an die leidige Praxisgebühr. Und was die schwarze Bande betrifft: Kommentar eigentlich überflüssig, oder ist es für einen von euch unter dem Merkelregime besser geworden? Die Medienberichte stilisieren daher auch Nichtigkeiten aus den Koalitionsverhandlungen hoch. Sie wären m. E. besser beraten, wenn sie stattdessen mal auf das reale Leben schauen würden. Zugegeben, das geschieht auch. Aber nur höchst selten mal. Teil 348 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Was mich wirklich mal interessieren würde: Wer von unseren ganzen, so genannten “Volksvertretern” im Bundestag hat eigentlich schonmal in seinem Leben über längere Zeit hinweg (also so ab zwei Jahren aufwärts) als Arbeitnehmer gearbeitet und kann daher die Interessen der kleinen Leute wirklich verstehen und auch vertreten? Ich weiß nicht, ob es eine solche Person gibt. Es fällt mir allerdings auch sehr schwer, mir das vorzustellen. Wenn der Bundestag solche Leute aber nicht vorweisen kann, dann bleiben nur noch Berufspolitiker übrig. In dem Falle jedoch existiert eine Art von neuer Adelsschicht, die alles daran setzen dürfte, ihre hohe soziale Position zu erhalten, gerade auch gegen den Willen des gemeinen Stimmviehs. Damit das funktioniert, ist besagtes Stimmvieh unbedingt in seinen Rechten zu beschneiden. Dafür gibt es ein vielfältiges Instrumentarium. Manchmal berichten die Medien dann über davon betroffene “Einzelfälle” – manchmal … Teil 347 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

208 Tage – das sind rund sieben Monate. Sieben Monate lang sind unsere Nachbarn im Westen – nämlich die Niederländer – ohne Regierung ausgekommen; erst danach wurde ein Koalitionsvertrag unterzeichnet (nämlich am 09.10.2017). Holland funktionierte trotzdem. Ohne Regierung. Hmm… – nur mal so gefragt: Beweist das nicht im Grunde genommen, dass Berufspolitiker letztlich so ziemlich überflüssig sind? Ich mein ja nur … Andererseits sind wir ja mit den aktuellen Koalitionsverhandlungen auf dem allerbesten Weg, dem m. E. geradezu vorbildlichen Verhalten der Niederländer zu folgen. Ich will daher nicht allzu schwarz sehen! Vor der Bundestagswahl hörte ich einen bemerkenswerten Spruch: “Warum heißt die Wahlurne eigentlich Wahlurne?” “Weil darin die Zukunft des Landes beerdigt wird!” Kann man ja auch mal so sehen, nicht wahr? Ganz besonders bei Berufspolitikern. Es wäre wünschenswert, wenn sich unsere Medien mal kritisch mit einem derartigen Thema beschäftigen würden. Doch das tun sie nicht. Stattdessen steht die zwar seichte, aber schreiende Schlagzeile für den mentalen Schwachmaten im Vordergrund. Doch mitunter existieren auch lobenswerte Ausnahmen. Teil 346 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Knapp zwei Wochen liegt die Bundestagswahl jetzt zurück. Die “Volksparteien” CDU, CSU und SPD wurden – völlig zu recht! – angesichts ihrer Schein- und Klientelpolitik satt abgestraft und sind zu Volksparteien ohne Volk verkommen. Für Angie Raute ist das, es lebe die Lernresistenz, ein Ansporn um so weiter zu machen wie bisher. Von der SPD kommt nur Heißluft in Form einer personifizierten Unglaubwürdigkeit namens Nahles. Linke und Grüne konnten ihre Stimmenanteile halten und die Gewinner FDP sowie AfD stützen sich auf die Protestwähler. Letztere erinnern mich an die Anfangsszene aus der bitterbösen Satire “Halali oder der Schuss ins Brötchen“. Als nämlich ein selten dämlicher Jäger vorne in den Lauf seiner klemmenden Flinte reinguckt und probeweise den Abzug betätigt, was anschließend als tragischer Jagdunfall dargestellt wird. Denn das, was uns jetzt blüht, ist besagter Satire recht ähnlich. Eigentlich sollte ich ja dankbar dafür sein, denn so wird mir der Stoff für mein Blog wohl kaum ausgehen. Andererseits aber gilt seit dem ersten Oktober auch Heiko Maas Zensurgesetz Netzdurchsetzungsgesetz, welches die Demokratie im Endstadium kennzeichnet. Ich muss also sehr aufpassen, was ich noch veröffentliche bzw. was ich noch sagen darf. Es wird folglich schwerer werden, sich kritisch zu äußern. Denn Kritik, wie sie in den Berichten unten anklingt, ist unerwünscht. Teil 345 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Aus gegebenem Anlass – weil kürzlich ein Gespräch darauf kam – will ich hier mal wieder eine kleine Geschichte erzählen. Es handelt sich um eine wahre Geschichte aus der bundesdeutschen Arbeitswelt. Ich veröffentlichte diese Story bereits 2013 in meinem eBook “Abgestrampelt! – Wie Minijobber ausgebeutet werden” und war mir ziemlich sicher, dass ich das hier im Blog schonmal gebracht hatte. Die Suche danach verlief allerdings ergebnislos – folglich muss die Veröffentlichung wohl doch schon im meinem alten und nicht mehr existenten Blog “Quergedacht! v2.0″ erfolgt sein. Egal. Denn da derartige Machenschaften mit absoluter Sicherheit auch heute noch vorkommen, hat die Geschichte nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Was zum Lesen und Nachdenken für graue Tage …
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