Humor

zwei1

Mit Fremdsprachen tue ich mich ja echt schwer. Englisch geht noch; jedenfalls verhungere ich im englischsprachigen Ausland nicht. Französisch, na ja … – Schwamm drüber! Ansonsten aber kann ich mich mit Händen und Füßen eigentlich überall halbwegs verständlich machen. Andererseits ist Deutsch meine Muttersprache und die deutsche Sprache ist ganz gewiss keine leicht zu erlernende Sprache. Ich bedaure daher immer aufrichtig meine nicht deutschsprachigen Mitbürger, die sich mit Deutsch abquälen müssen – und übe auch reichlich Nachsicht, wenn das nun einmal nicht so wirklich funktioniert. Damit meine ich gar nicht mal solche Wortungetüme wie bspw. “Donaudampfschifffahrtskapitänskajütentürklinkenputzmittelutensilieneimeraufbewahrungsnische” (an dieser Stelle einen schönen Gruß an die NSA – strengt euch mal etwas an! ;) ), sondern es geht mir vielmehr um die Mehrdeutigkeiten unserer Sprache. Denn wie sagte schon Jack The Ripper, als er 1888 als Tourist unterwegs war? “London ist immer einen Abstecher wert!” In diesem Sinne habe ich hier mal so einen typischen Tagesablauf aufgeschrieben. Nichts Weltbewegendes, sondern bloß der schnöde Alltag. Und bitte nicht falsch verstehen! ;)

renovierungssong

Meine Frau und ich haben unserer Großen jetzt ja bei der Renovierung in Verbindung mit dem Umzug in ihre neue Wohnung geholfen. Es gab viel zu tun und es hat länger als erwartet gedauert. Aber das Gröbste ist wohl geschafft. Im Verlauf der ganzen Arbeit ist mir da so ein Songtext eingefallen. Die Musik kennt ihr sicherlich – bloß der Text ist neu … ;)
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Der Renovierungssong

Sie ziehen wieder einmal um
Renovierung steht jetzt an
Brauchen Hilfe überall
Was soll’s ich helfe

dzdt

Let him who hath understanding
Reckon the number of the beast
For it is a human number
Its number is six hundred and sixty six
(aus “The Number of the Beast” von Iron Maiden)

Erwin Unglück und Katarina Rabe bildeten schon seit Ewigkeiten ein glückliches Paar. Lediglich die Tatsache, dass Katarina seinerzeit auf einem Doppelnamen bestanden hatte, trübte das Eheglück mitunter etwas. Aber der kluge Mann widerspricht seiner Frau nicht – er wartet darauf, dass sie das selber tut. Zumindest bei der Gartenarbeit machte Erwin seinem Doppelnamen alle Ehre und erwies sich als absoluter Unglücksrabe. So sollte er bspw. Blumenzwiebeln einsetzen und – ganz logisch – die setzt man natürlich mit der Spitze nach unten, bevor man sie in die Erde schlägt – wozu er, um die Pflanzen zu schonen, auch vorsichtshalber nur einen Gummihammer verwendet hatte. Katarina warf ihm allerdings vor, die Pflanzen zerstört zu haben. “Du hast nichts davon gesagt, dass ich die Dinger begraben soll!“, maulte Erwin anschließend.

(Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)
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Ich habe da gerade bei FB ein hochinteressantes Bild gefunden, übertitelt mit “Kurze Frage: Haus abfackeln oder umziehen?

numaso

Also, ich wüsste da noch ‘ne andere Möglichkeit. Wenn man nämlich berücksichtigt, dass Krebse, Hummer, Seespinnen u. a. Meeresgetier ja auch zu den Spinnentieren zählen und sich einmal vor Augen hält, wie gut so etwas schmeckt, dann würde ich doch glatt sagen: Füttern, damit sie noch etwas größer wird und was dran sitzt. Ist ja biologisch gesehen prinzipiell das Gleiche wie Hummer. Könnte man daher also auch gastronomisch sicherlich … Ähem, ich mein’ ja nur! Einen Zubereitungsvorschlag hätte ich schon; hab’ dazu gleich mal in meiner Sammlung von Survival-Rezepten nachgeschaut. Geht so:

Heute gibt’s nur ein kurzes Lebenszeichen meinerseits, denn ich bin allein zuhause (meine bessere Hälfte ist auf Dienstreise und Töchterchen hat 24h-Dienst), muss nebenbei noch was arbeiten und habe zwei Pflegefälle an der Backe (Schwiegervater ist glücklicherweise noch in der KZP). Pflegefälle, die einem das Leben nicht gerade leicht machen. Außerdem musste ich vorhin zu allem Überfluss auch noch Schnee schippen: Scheißwinter! Jedenfalls geht das RL vor und zum Computern habe ich keine Zeit. Aber irgendwie … – musste ich heute aus völlig unerfindlichem Grunde an Victor Borge denken. Klar, der ist fast schon vergessen. Bzw. es werden ihn die wenigsten Leute (noch) kennen. Er war Pianist und spielte Klassik. Aber auf seine ganz ureigene, unverwechselbare und niemals wirklich ernstzunehmene Art – auch ‘ne Form von Comedy! ;) Was ich hier gefunden habe muss m. E. irgendwann aus den 1960er Jahren stammen und ist eigentlich bis heute unerreicht.

alltag2

Das Leben ist ‘ne Scheißnummer, denn es endet grundsätzlich immer tödlich. Wenn man sich das mal klarmacht, dann wird man unweigerlich depressiv. Das geschieht, wenn man das Leben ernst nimmt. Aber es gibt ein simples Gegenmittel: Nichts ernst zu nehmen! Seht das Leben einfach als lustiges Intermezzo an! Das funktioniert wirklich. In diesem Sinne habe ich mal wieder ein paar Szenen aus dem Alltag gesammelt. So wird der nämlich viel leichter und ein Bisschen verrückt ist ganz gesund, echt jetzt! Wenn mein Raumschiff endlich mal anspringen würde, dann bin ich hier sowieso sofort weg … ;)
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