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Bei der Fritz!Box – egal welcher – ist es aus verschiedenen Gründen wichtig und sinnvoll, immer mit einem topaktuellen Betriebssystem (auch FRITZ!OS genannt) zu arbeiten. Daher lohnt es sich, öfters mal in den Router reinzugucken. Man ruft also dessen Oberfläche im Browser auf, loggt sich ein und normalerweise werden zur Verfügung stehende Updates oben rechts mit “Update verfügbar” angezeigt.

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Dort klickt man drauf. Alternativ dazu kann man aber auch “System/ Update/ Neues FRITZ!OS suchen” wählen.

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Die Verfügbarkeit eines Updates wird dann angezeigt und mit dem Button “Update starten” (rechts unten) wird das Update gestartet.

Heute ‘ne … So ein echter Katastrophentag. Es begann ja schon damit, dass ich meine Alzheimer-kranke Schwiegermutter und meine geistig schwerbehinderte Schwägerin zu einer ambulanten OP in einer Zahnklinik fahren musste. Schwiegermutter kam mit, weil sie offiziell Betreuungsperson und damit unterschriftenberechtigt ist. Ich bin das nicht. Jedenfalls gab’s zuhauf Unstimmigkeiten – mit dem OP-Beginn, dem Papierkram usw. Das machte telefonische Rückfagen bei meiner besseren Hälfte als Ersatzbetreuerin erforderlich. Wobei ich feststellte: Der Scheiß-AW von unserer Fritz!Box funktioniert nicht mehr! War ‘ne reine Zufallsfeststellung. Nach zig Stunden wieder zuhause erstmal in die Telefonanlage geguckt: Doch, der AW war aktiviert. Er hätte folglich funktionieren müssen. Eigentlich … – uneigentlich verhielt es sich aber ganz anders. OK, erstmal den Router neu gestartet. AW geht immer noch nicht. Die Ansageverzögerung des AW variiert: Effekt gleich null! Watt’ ‘nu?

Es war einmal, vor langer, langer Zeit. Da flimmerten noch weiße oder grüne Schriftzeichen über einen ansonsten dunklen Bildschirm. Grafische Benutzeroberflächen gab es noch nicht und die Maus war noch nicht erfunden worden. Um ein Programm zu starten musste der Programmname auf der Kommandozeile eingetippt werden und dessen Bedienung erfolgte mit den Pfeiltasten, der Eingabe- und der Escape-Taste. Die Oldtimer unter meinen Lesern werden sich vielleicht noch daran erinnern; den Jüngeren unter meinen Lesern sei versichert, dass es das wirklich einmal gegeben hat. Das geschah zu einer Zeit, als man unter einem Betriebssystem noch DOS verstand. So vor gut einem Vierteljahrhundert allerdings erschien Windows auf der (Bildschirm-) Oberfläche und das langsame Sterben vom DOS begann. Ließen sich DOS-Programme noch unter Windows-XP-32bit-Maschinen starten, so hatte sich das spätestens mit Windows 7 und 64bit-Maschinen endgültig erledigt: DOS war tot!

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Hier mal wieder eine kleine Bastelarbeit – zwar etwas rustikal, aber dafür funktionell und spottbillig. Es ist immer sinnvoll, vorhandene Ausrüstung so umzubauen, dass man sie möglichst umfassend auch zweckentfremdet für ganz andere Sachen mitbenutzen kann. Wer fotografiert besitzt oftmals bereits ein Stativ. Wenn es sich um ein gutes Stativ handelt – also um eines für schwere Kameras – dann lässt sich das auch als beliebig höhenverstellbarer “Tisch” für kleine Beamer verwenden. Ein Beamer wiegt so zwischen 1 und 4kg u. d. h. er bewegt sich gewichtsmäßig in der Größenornung einer DSLR mit großem Objektiv. Das ist das, was Stativ und Stativkopf tragen müssen. Geht ganz einfach. Ihr messt zuerst mal die Grundfläche des Beamers. Dann habt ihr das Maß für die Holzplatte, die den Beamer tragen soll (im vorliegenden Fall waren das 20*25cm). Nun sucht ihr euch eine Holzplatte von 8-10mm Stärke (nicht weniger weil’s dann zu filigran und nicht mehr weil’s sonst zu schwer wird) – es darf gerne ein Holzrest sein – und schneidet die auf das ermittelte Maß zu.

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Vorab: Alle folgenden Ausführungen beziehen sich, sofern nicht anders beschrieben, auf Windows! Ich betone ja immer wieder – so bspw. auch im vorausgegangen Beitrag – dass ich portable Software bevorzuge. Deswegen will ich darüber jetzt mal ein paar Worte verlieren. Doch blicken wir zwecks besseren Verständnisses zuerst einmal ganz weit zurück, nämlich auf die längst vergangenen DOS-Zeiten. Unter DOS gab es externe Programmbefehle. Der Programmbefehl war im Grunde genommen ein portables Programm. Das griff zwar auf das Betriebssystem DOS zu, doch machte es damit das, was seine Aufgabe war. Kombinierte man nun mehrere solcher Programme bzw. Programmbefehle zu einer leistungsfähigeren Software – bspw. durch Batchprogrammierung – dann wurden die in einem gemeinsamen Ordner untergebracht. Die Portablilität blieb bestehen. D. h. man konnte das 1:1 auf ein anderes DOS-System kopieren und dort lief es dann auch.

Virenscanner sind recht nützlich, mitunter aber auch voll ätzend. Es ist mir nämlich schon mehr als nur zwei- oder dreimal passiert, dass ein Virenscanner ein Programm ohne nähere Angabe von Gründen (die “heuristische Prüfung” akzeptiere ich nämlich nicht als Grund) aus dem Verkehr zieht. Und zwar so gründlich, dass weder die Wiederherstellung noch das Ausschließen von künftigen Scans möglich ist. Frei nach Johny Goethe: “Bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt – und mach’ dich kalt!” Zumeist handelt es sich dabei um Programme, welche einen klitzekleinen, vermeintlichen “Fehler” aufweisen, indem die einen mühsam aufgebrachten Kopierschutz – i. d. R. nicht mehr als eine Art von Kindersicherung – schlicht überlesen. Man kann solche Programme jahrelang problemlos verwenden – bis irgendwann der Scanner heimtückisch zuschlägt: Honi soit qui mal y pense (ein Schuft, wer Böses dabei denkt).

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Aus gegebenem Anlass (weil mir das nämlich kürzlich mal wieder untergekommen und bitter aufgestoßen ist) hier ein paar Anmerkungen zum Umgang mit E-Mail, und zwar Anmerkungen für Laien und Anfänger. Erst einmal vorab: E-Mail ist von vornherein für den Transfer KLEINER Datenvolumina konzipiert worden! D. h. E-Mail-Postfächer sind nicht beliebig groß! Manche Postfächer fassen wirklich nur 5 MB und die kann man schon mit nur einem einzigen 16MP-JPG-Foto überschreiten. E-Mail ist ursprünglich nämlich eigentlich nur für kurze, unformatierte Textmitteilungen ohne großartige Anhänge gedacht gewesen. Das ist historisch bedingt, da die heutige E-Mail auf das Jahr 1971 zurück geht. Wenn man nun eine Mail mit zu großem Anhang erhält, dann entspricht das einer Mailbombe. Das Mailpostfach wird gesprengt und alles (nicht nur die zu große Mail) landet im elektronischen Nirwana. Glücklich, wer ein hinreichend großes Mailpostfach im GB-Bereich hat. Doch auch das lässt sich unbeabsichtigt sprengen, nämlich durch die Fehlbedienung von Mailprogrammen in Verbindung mit Unwissenheit.