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Der Kontrastumfang – u. d. h. der Helligkeitsbereich von sehr dunklen bis hin zu sehr hellen Flächen – von Bildern einer Digitalkamera kann mit dem Kontrastumfang der Netzhautabbildung im menschlichen Auge nicht konkurrieren. Knallige Farben und ein dramatischer Bildeindruck bleiben daher beim normalen Foto (auch LDR-Foto genannt) leider nur allzu oft auf der Strecke. HDR (das steht für High Dynamic Range) wirkt dem entgegen, indem ein Fotos aus mehreren, i. d. R. unterschiedlich belichteten, Aufnahmen zusammengesetzt wird, um ein hohes Kontrastverhältnis künstlich herzustellen. So ein Bild erhält einen beeindruckenden, allerdings auch unnatürlich plastisch erscheinenden Look. Die Grenze zwischen bunt und interessant zu treffen ist dabei eine Gratwanderung. HDR-Fotos sind aber, sparsam eingesetzt, wie das Salz in der Suppe.

Manchmal kommt man ja in die Verlegenheit, dass man ein Video haben möchte, es aber nur aus einzelnen Puzzleteilen besteht – bspw. so, wie längere Filme hin und wieder bei Youtube in Teil 1 bis Teil XY zerstückelt sind. Sofern bei den einzelnen Teilen das gleiche Videoformat vorliegt – also bspw. 720*544px mit gleicher Framerate – kann man unter Windows die portable Freeware Avidemux zum Verketten der Filmschnipsel verwenden. Besagte Schnipsel liegen vorzugsweise im AVI-Container vor (allerdings unterstützt Avidemux auch ein paar andere Container wie bspw. MP4, so dass es damit eigentlich auch funktionieren müsste – aber das habe ich nicht ausprobiert).

Bilder zerschneiden, auf elektronischem Wege – warum sollte man das tun? Es gibt zwei Gründe dafür, warum man manchmal nicht drumherum kommt. Einerseits, wenn es gilt, böse zu tricksen, um ein System zu überlisten, welches Bilder nur wirklich mickrig skaliert darstellt und wo man als Anwender keine Möglichkeit hat, irgend etwas vom Backend aus zu verändern. Das TYPO3, auf dem ich die Seite der Siedlergemeinschaft Lauenau pflege, ist so ein Fall. Andererseits kann das Zerschneiden notwendig werden, wenn man aus einer Panoramaaufnahme zusammen zu setzende, einzelne Standardbilder als Abzüge benötigt. In beiden Fällen muss allerdings absolut pixelgenau geschnitten werden und damit sind die meisten Bildbearbeitungsprogramme bereits überfordert. In diesem Sinne fällt all das, was nun folgt, gewissermaßen in die Rubrik “Basteln mit Bildern”.

dsmde

MS-Excel ist ja auch so ein Standardprogramm, mit dem man ständig konfrontiert wird. Meine Frau auch. Normalerweise arbeitet sie mit vorgefertigten Tabellen. Jetzt musste sie selbst eine Tabelle erstellen – an sich kein Thema – aber darin waren bedingte Abfragen vonnöten. Und bei bedingten Abfragen, auch wenn die schon immer zum Standardrepertoire jeglicher Programmierarbeiten gehören, streiken viele Leute. Ist eben einfach so!

pwn

Lt. BKA sind in dieser Woche im Darknet wieder einmal 500 Millionen Zugangsdaten, die irgendwo abgezockt worden sind, aufgetaucht. Derartige Abzocke nennt man “pwning”, was soviel wie “erfolgreiche, feindliche Übernahme eines Fremdrechners” bedeutet. Besagte Zugangsdaten umfassen Mailadressen nebst zugehöriger Passworte. D. h. es kann sich jemand, so ihr davon betroffen seid, unter eurem Namen im Web tummeln. Da viele Nutzer leider aus Bequemlichkeit die gleichen Passwörter für die unterschiedlichsten Seiten benutzen, bedeutet dieser Datenklau aber auch, dass ein unbefugter Dritter sich möglicherweise in eurem Namen Waren bestellen (dann natürlich auch auf eure Rechnung) oder in irgendeinem sozialen Netzwerk, Forum usw. rumtrollen kann o. ä.

Braucht die Welt wirklich noch einen weiteren ImageViewer? Eigentlich nicht, zumal aktuelle Betriebssysteme so etwas doch schon von Haus aus beinhalten wie bspw. die Windows-Bildanzeige. Auf der anderen Seite aber lässt sich immer mal wieder etwas verbessern. Gerade die erwähnte Windows-Bildanzeige kommt doch ziemlich spartanisch daher, weswegen ich stattdessen bisher lieber auf die portable Freeware HoneyView gesetzt habe. Aber ich habe auch ganz gerne immer einen “Plan B” als Alternative in der Hinterhand und suchte daher schon seit geraumer Zeit nach einer weiteren, ähnlichen Software. Damit meine ich aber nicht die zahllosen Viewer, die mit (teils rudimentären) Bildbearbeitungsfunktionen überfrachtet und schwer bedienbar sind, sondern eben nur einen simpel zu bedienenden, reinen und wirklich blitzschnellen Viewer. Die gleichfalls portable Windows-Freeware QuickViewer scheint das Zeug dazu zu haben.

Mit der Bildschärfe ist das ja immer so eine Sache. Gerade bei der Tierfotografie muss es i. d. R. sehr schnell gehen. Da bleibt nicht viel Zeit, um die Kamera großartig einzustellen. Ich meine, welcher vorbeifliegende Vogel bleibt schon so lange in der Luft stehen, bis man die Knipskiste scharfgestellt hat? Oder welcher Waschbär unterbricht seine Flucht vor der Waschbärenscheuche so lange, bis der Fotograf endlich soweit ist? Das Ergebnis sind verwackelte oder unscharfe Bilder. Man kann dieses Problem halbwegs minimieren, wenn man sich mit justierter Kamera in den Schärfenbereich hinein bewegt. Aber auch das erfordert viel Übung und gerät schnell zum Glücksspiel. Hinterher hat man dann vielleicht fünf Fotos, von denen wenigstens eins scharf ist. Aber auf den anderen vier Bildern ist das Motiv besser drauf oder mehr Action zu sehen oder so: Bähhh!

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