IT

pwn

Lt. BKA sind in dieser Woche im Darknet wieder einmal 500 Millionen Zugangsdaten, die irgendwo abgezockt worden sind, aufgetaucht. Derartige Abzocke nennt man “pwning”, was soviel wie “erfolgreiche, feindliche Übernahme eines Fremdrechners” bedeutet. Besagte Zugangsdaten umfassen Mailadressen nebst zugehöriger Passworte. D. h. es kann sich jemand, so ihr davon betroffen seid, unter eurem Namen im Web tummeln. Da viele Nutzer leider aus Bequemlichkeit die gleichen Passwörter für die unterschiedlichsten Seiten benutzen, bedeutet dieser Datenklau aber auch, dass ein unbefugter Dritter sich möglicherweise in eurem Namen Waren bestellen (dann natürlich auch auf eure Rechnung) oder in irgendeinem sozialen Netzwerk, Forum usw. rumtrollen kann o. ä.

Braucht die Welt wirklich noch einen weiteren ImageViewer? Eigentlich nicht, zumal aktuelle Betriebssysteme so etwas doch schon von Haus aus beinhalten wie bspw. die Windows-Bildanzeige. Auf der anderen Seite aber lässt sich immer mal wieder etwas verbessern. Gerade die erwähnte Windows-Bildanzeige kommt doch ziemlich spartanisch daher, weswegen ich stattdessen bisher lieber auf die portable Freeware HoneyView gesetzt habe. Aber ich habe auch ganz gerne immer einen “Plan B” als Alternative in der Hinterhand und suchte daher schon seit geraumer Zeit nach einer weiteren, ähnlichen Software. Damit meine ich aber nicht die zahllosen Viewer, die mit (teils rudimentären) Bildbearbeitungsfunktionen überfrachtet und schwer bedienbar sind, sondern eben nur einen simpel zu bedienenden, reinen und wirklich blitzschnellen Viewer. Die gleichfalls portable Windows-Freeware QuickViewer scheint das Zeug dazu zu haben.

Mit der Bildschärfe ist das ja immer so eine Sache. Gerade bei der Tierfotografie muss es i. d. R. sehr schnell gehen. Da bleibt nicht viel Zeit, um die Kamera großartig einzustellen. Ich meine, welcher vorbeifliegende Vogel bleibt schon so lange in der Luft stehen, bis man die Knipskiste scharfgestellt hat? Oder welcher Waschbär unterbricht seine Flucht vor der Waschbärenscheuche so lange, bis der Fotograf endlich soweit ist? Das Ergebnis sind verwackelte oder unscharfe Bilder. Man kann dieses Problem halbwegs minimieren, wenn man sich mit justierter Kamera in den Schärfenbereich hinein bewegt. Aber auch das erfordert viel Übung und gerät schnell zum Glücksspiel. Hinterher hat man dann vielleicht fünf Fotos, von denen wenigstens eins scharf ist. Aber auf den anderen vier Bildern ist das Motiv besser drauf oder mehr Action zu sehen oder so: Bähhh!

Die Fotos aus dem vorausgegangenen Beitrag verführen zum “Spielen”. Und zwar zum Spielen in Form von Überlagerungen, um mehrere Blitze auf ein und das gleiche Bild zu bekommen. Ich habe das mit GIMP mal ausprobiert. Möglich ist die Überlagerung ohnehin nur deswegen, weil alle Fotos mit Stativ aufgenommen exakt den gleichen Ausschnitt zeigen und sich der Wind dabei doch (noch) sehr in Grenzen hielt, so dass Unschärfen aufgrund von Windbewegungen auch weitestgehend ausgeschlossen sind. Für die Überlagerung wurden drei Fotos mit besonders gelungen Blitzen ausgewählt. Diese Bilder mussten zunächst im Originalformat (denn nur dann funktioniert die spätere Überlagerung wirklich perfekt) hinsichtlich Ausleuchtung, Sättigung, Kontrast usw. optimiert werden. Das geschah mittels JPG Illuminator. Erst dadurch stand das Rohmaterial zur Überlagerung zur Verfügung.

Ich habe da so fotomäßig mal wieder was ausprobiert, was zwar noch nicht wirklich das Gelbe vom Ei ist, aber leicht unscharfe Fotos vielleicht doch noch zu retten vermag. Unschärfen passieren bei Makroaufnahmen ja unheimlich schnell. Da stellte sich die Frage: Kann man das vielleicht auch ohne Dekonvolution (wie sie bspw. mit “Image Analyzer” oder “SmartDeblur” machbar ist) noch halbwegs durch nachträgliche Schärfespielereien korrigieren? Versuch macht bekanntlich kluch … – und in Grenzen scheint mir das durchaus machbar zu sein. Es hängt aber mit Sicherheit auch vom jeweiligen Bild ab. Wobei: Das Bild wird nicht besser. Aber das Auge wird getäuscht.

wmbef

Mal so ein kleiner Tipp zwischendurch: Wenn vielbenutzte PCs in die Jahre kommen, dann kommt auch irgendwann der Zeitpunkt, an dem sich der Lüfter lautstark und unangenehm-störend bemerkbar macht. Zumeist liegt’s dann am Wollmausbefall. D. h. in dem Ding hat sich Staub angesammelt und die Lüfterschlitze sind verstopft. Bei Desktopgeräten kein Problem: Aufschrauben und mit ‘ner ganz feinen Staubsaugerdüse durchgehen. Bei Laptops kann es gänzlich anders aussehen. Ich weiß nicht, wie viele Läppies ich in meinem Leben schon aufgeschraubt habe. Das funktioniert bei einigen Fabrikaten – bspw. Fujitsu-Siemens – ganz einfach. Bei anderen wie bspw. Asus gerät das zur Katastrophe und nach dem schweißtreibenden Zusammenbau künden übrig gebliebene Teile auf dem Tisch davon, dass das Ding gar nicht mehr funktionieren kann. Ich glaube, die Asus-Entwickler hassen die Menschheit!

Vorab: Die nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitung ist unabhängig von Betriebssystem und Browser. Ihr könnt sie also überall verwenden. Voraussetzung ist, dass ihr eine Fritz!-Box (egal welche) als Router verwendet.

Ich habe hier einen Drucker und wenn eine meiner Töchter was ausgedruckt haben will, dann geht das Hin und Her mit den USB-Sticks los. Die ich nur selten zurückbekomme. Irgendwo in diesem Haushalt müssen die sich wohl sammeln. Das war ich leid. Deswegen habe ich jetzt auf unserem Router FRITZ!NAS als Laufwerk zum Datentransfer eingerichtet. Wie macht man sowas? Zuerst mal muss ein USB-Speicher an die Fritz!-Box angeschlossen werden. Der USB-Speicher muss mit dem Dateisystem NTFS, FAT/FAT32 oder ext2 formatiert sein und darf über maximal vier Partitionen mit jeweils bis zu 4 Terabyte Größe verfügen. Zusätzlich darf der USB-Speicher nicht mehr als 500mA an Strom ziehen. Das zur Hardware.

Counterize

Seitenaufrufe: 1105111
Seitenaufrufe heute: 81
Letzte 7 Tage: 5241
Besucher online: 3

August 2017
M D M D F S S
« Jul    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Social Media

free twitter buttons



Meine HP & Bücher

Uhrzeit