IT

Aktuell bin ich auf dem rechten Ohr zwar quasi taub (dicke, fette Mittelohrentzündung mit Perforation), aber das hält mich nicht wirklich vom Musikhören ab. In dem Zusammenhang ist mir eine kleine Freeware-Perle untergekommen, nämlich der “Resonic Player“. Dabei handelt es sich um einen Verzeichnis-Player ähnlich 1by1. Das ist also kein “Must-Have”-Programm, sondern eher so die Kategorie “Nice-To-Have”, also quasi der Plan B, wenn 1by1 mal aus unerfindlichen Gründen nicht will – es ist ja IT-mäßig immer besser, mehrgleisig zu fahren. Vom Resonic Player (Freeware für Windows) habe ich mir mal die portable Version angeschaut.

resonic

Die portable Windows-Freeware JPG Illuminator (läuft per WinE auch unter Linux) ist für mich schon seit x Jahren das Standardprogramm zur Bearbeitung von Fotos schlechthin. Nun gibt es bei dieser Software allerdings ein Problem: Man kommt einfach nicht nach! Die Updates erscheinen so grob geschätzt im Monatsturnus (eher noch schneller) und kaum hat man sich gerade so eben zaghaft an die eine Programmversion gewöhnt ist – schwupps! – auch schon wieder ‘ne neue Version da. Eine mit noch mehr und mit noch besseren Features.

Auf mobilen Geräten ist mir der Xodo PDF Reader am liebsten – ganz einfach aus dem Grunde, weil damit das Lesen eines PDF-Dokuments dem Lesen eines Buches noch am nächsten kommt und weil dieser Reader nicht annähernd so aufgeblasen und überfrachtet wie der Quasi-Standard Adobe Acrobat Reader ist. Anfang des Jahres hatte ich die betreffende App ja HIER schon einmal vorgestellt. Jetzt kommt Xodo zum Zweiten. Nun kann man – zumindest bei Firefox – mit “Datei/ Datei öffnen…” auch auf den Adobe Reader verzichten und PDFs im Browser direkt anzeigen lassen. Das wäre die eine Alternative. Mich interessierte aber, ob es da nicht noch eine andere Möglichkeit, und zwar unter Verwendung von Xodo, gibt. Ergo suchte ich den Xodo Reader als Windows-Anwendung. Ergebnis: Fehlanzeige! Was ich aber stattdessen fand, war eine plattformübergreifende Web-App, womit PDFs – gerade auch lokal vorliegend – dargestellt werden können und, wenn ich ehrlich bin, gefällt mir diese Art der Darstellung doch sehr viel besser als die von Firefox zur Verfügung gestellte Möglichkeit.

Ich kenne recht viele Menschen, die aus einem für mich absolut nicht nachvollziehbaren Grund auf jegliche Form der Datensicherung bei ihrem PC verzichten. Wenn dann aber mal was passiert, dann ist das Geschrei riesengroß: Selbst Schuld! Kürzlich wurde ich gebeten, eine Datensicherung einzurichten. Man höre und staune: Die Leute waren von selbst darauf gekommen, dass so etwas doch extrem nützlich ist! Im Vorgespräch stellte sich heraus, dass man aber keine aufwändige Spiegelung einer Partition o. ä. beabsichtigte, sondern dass es nur um die erarbeiteten Daten an sich ging, so für den Fall eines Rechnerwechsels und so. Was meiner eigenen Datensicherungsphilosophie sehr entgegen kam. Ergo führte ich gleich erstmal ein paar Vorarbeiten durch um zu wissen, woran ich eigentlich bin. Es sah wirklich gut aus und ehrlich gesagt: So saubere Rechner habe ich wirklich bisher nur sehr selten gesehen! Folglich erklärte ich mich auch zur Einrichtung einer einfachen Datensicherung bereit, wobei – aus verständlichen Gründen – die Software möglichst wenig kosten sollte.

Alle diejenigen, die sich mit Windows auskennen, können gleich weiterklicken, denn die werden jetzt herzhaft anfangen zu gähnen. Dieser Beitrag richtet sich nämlich an Windows-Anfänger und es geht um ein paar Windows-Kleinigkeiten, die im Grunde genommen aber ziemlich wichtig sind. Nämlich immer dann, wenn man Datensicherungen einrichten will, einen Computer im Netzwerk identifizieren will usw. Dann nämlich muss man Zugriff auf die Interna erhalten – und genau darum geht es, weil Microsoft die vor dem Benutzer versteckt. Das Mittel der Wahl für das, was nun folgt, ist zunächst einmal der Windows-Explorer, am einfachsten mit der Tastenkombination [Windowstaste][e] zu erreichen.

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Meine Große hatte Bilder von ihrer China-Reise rübergeschickt – Danke Anke! – und ich wollte mir die auf die Platte ziehen. Bloß eben … – 6000*4000px unkomprimiert als JPG und davon ganz, ganz viele Bilder: Mein Speicherplatz! Ein gutes, halbes Gigabyte … Aber aufheben wollte ich mir die Fotos doch. Was also tun? Rumprobieren! Wenn man JPGs auf 80% komprimiert, dann macht sich das hinsichtlich des Speicherplatzbedarfs schon überdeutlich bemerkbar. Die Verluste sieht man noch nicht und nachbearbeiten lassen sich derartige Aufnahmen auch noch; insofern sind die 80% ein ganz guter Kompromiss. Nur schrie die schiere Menge der Fotos förmlich nach einer Batchverarbeitung. Womit? Mal sehen … IrfanView (läuft per WinE auch unter Linux und ist portable Freeware für Windows) sollte eigentlich sowas können. Bloß wie? Geht ganz einfach! Hier ist also mal der kleine Trick für alle die, die es interessiert.

Heute ist der “Tag der Erfinder“. Nicht, dass ich was Bahnbrechendes zu vermelden hätte, aber ein kleiner und ganz nützlicher Trick ist’s schon. Es geht nämlich um MP3s. Ihr kennt das sicherlich: Ihr spielt MP3s ab – bspw. indem ihr die vom Handy auf die Stereoanlage streamt – und mal ist ein MP3 leiser und eins wieder lauter und dann ist man bloß noch am Nachregeln der Lautstärke. Das nervt! Die Ursache dieser Lautstärkeschwankungen von Titel zu Titel ist im unterschiedlichen Pegel der Stücke zu finden. Es wäre folglich ganz nützlich, wenn man den normieren könnte – und zwar so, dass bei allen Tracks das Pegelmaximum, an dem noch keine Verzerrungen auftreten (bei Wave sind das erfahrungsgemäß 98% Pegel), erreicht wird.

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