IT/Smartphone

Ich will heute mal wieder eine kostenlose App für Android-Smartphones vorstellen, die ich für recht nützlich halte. Handys sind ja nun einmal nicht mehr und nicht weniger als kleine Computer. Mit Computern lässt sich alles Mögliche anstellen, so kann man die bspw. für zig verschiedene Messaufgaben einsetzen. Oder, auf’s Smartphone bezogen: Als Kompass, als Entfernungsmesser, als Pedometer, als Belichtungsmesser, als Wasserwaage usw. Apps dafür gibt es en masse. All das setzt allerdings voraus, dass im Handy auch die dazu notwendigen Sensoren verbaut worden sind. Denn ein Handy ohne Thermosensor zur Temperaturmessung einsetzen zu wollen funktioniert nun einmal nicht. Man kann in dem Falle zwar die betreffende App runterladen und installieren, doch sie wird nicht laufen. Das führt zu der Frage: Welche Sensoren sind eigentlich in meinem Handy verbaut? Mit der App “Mein Gerät” bzw. “My Device” kann man das abfragen.

Wie ich in früheren Beiträgen schon erwähnte, hatte das Gewitter v. 18.09.2017 ja bei uns einigen Schaden angerichtet. Nun – mittlerweile hat die Hausratversicherung den neuen Router bezahlt (Fritz!Box 7430 als Ersatz für die alte 7330) und aufgrund meines vierwöchigen Fahrdienstes lag das Ding hier schon länger rum. Oder, anders ausgedrückt: Ich habe das Einrichten der neuen Telefonanlage lange vor mir hergeschoben, weil ich das angesichts von 21 daran hängenden Geräten nicht “mal eben so nebenbei” machen konnte. Jetzt habe ich eine Woche frei und heute stand die Anlage an erster Stelle auf meiner To-Do-Liste. Von den 21 Geräten sind 15 wieder im Netzwerk. Bei 5 Teilen muss ich warten, bis meine Kids wieder im Haus sind. Bei einem Teil bin ich allerdings kläglich gescheitert. Das war der drei oder vier Jahre alte Medion/Aldi-Repeater. Der will um’s Verrecken nicht an das neue Netzwerk. Der verweigert auch den Reset. Vielleicht ist das Sch…-Ding ja auch hinüber! Muss es folglich erstmal so gehen. Vielleicht sogar dauerhaft, denn der 7430er-Router hat mehr Power und größere Datenübertragungsrate als der 7330er. Das merkt man sofort. Für alle diejenigen, die auch mal ‘ne neue Telefonanlage einzurichten haben, will ich hier mal eine kleine – und absolut funktionelle – Checkliste präsentieren.

Beim Fahren in der vergangenen Woche hörte ich im Radio so einen NDR1-Beitrag über ein neues und kostenloses Browsergame namens “Fake It To Make It” von der “Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung“. Nun interessieren mich Computergames zwar nur herzlich wenig, doch ich nahm mir in Anbetracht der Lobpreisungen durch den Rundfunk vor, mir das einmal genauer anzusehen. Ergo suchte ich das Spiel – es ist aus welchem Grunde auch immer ziemlich gut versteckt worden – und testete es mal an. Dabei entstand bei mir persönlich ein doch sehr zwiespältiger Eindruck u. d. h. den Lobeshymnen aus dem eingangs erwähnten Radiobeitrag vermag ich mich nun wirklich nicht anzuschließen.

Vorab muss ich klarstellen, dass ich selbst kein WhatsApp benutze. Denn es war das Vorrecht der alten griechischen Götter, nicht jederzeit für jedermann erreichbar zu sein und dieses Vorrecht beanspruche ich auch für mich selbst. Aber meine Frau und meine Töchter verwenden WhatsApp. Wenn ich so mitkriege, wie die ständig irgendwelche Nachrichten darüber abfragen oder beantworten, dann bin ich froh, mich nicht von so einer Nerv-App abhängig gemacht zu haben. Aber wenn meine bessere Hälfte nicht mehr weiter weiß, dann muss ich ran. Deswegen musste ich mich auch notgedrungen so halbwegs in WhatsApp einarbeiten. Sympathischer hat mir das die App allerdings auch nicht gemacht.

ntm

Android ist ja das wohl am meisten benutzte Betriebssystem auf Handys. Dieses Betriebssystem entwickelt sich beständig weiter – teils mit beängstigender Geschwindigkeit. Aber nicht jede Neuentwicklung dabei ist m. E. auch unbedingt ein Fortschritt: Das waren noch Zeiten, als der Taskmanager noch prominent sichtbar gleich ganz vorne auf dem Display prangte! Nach und nach geriet er dann immer weiter auf die Abschiebebank und inzwischen habe ich schon einige Smartphones erlebt, auf denen er trotz intensiver Suche unauffindbar geworden – und vielleicht gar nicht mehr da? – ist.

Ich muss aus gegebenem Anlass mal wieder vor Phishing-Mails warnen – weil da gerade aktuell was im Umlauf sind! Manchmal hört man ja in den Medien davon, dass irgendwo im ganz großen Stil Mailadressen und die zugehörigen Namen abgegriffen worden sind. Normalerweise denkt man sich dann “was soll’s” und vergisst die Sache ganz schnell wieder, weil sich ohne zugehörige Accounts und Passwords damit doch nichts in Richtung auf kriminelle Machenschaften anfangen lässt. Wirklich nicht? Es gibt Leute, die kreativ sind und die das auch mit so wenigen Daten immer wieder versuchen. Und es gibt vermutlich auch Leute, die blöd genug sind, um auf so etwas reinzufallen: Vorsicht, Abzocke!

Jetzt nochmal ein Smartphone-Beitrag, und zwar speziell über die Kamera des Motorola (Lenovo) Moto G4 Plus. Als ich mir zwangsläufig ein neues Handy zulegen musste, da schwankte ich zwischen zwei Geräten in vergleichbarer Preisklasse und entschied mich schließlich für das etwas teurere Teil mit der besseren Kamera. Die macht übrigens auch den Unterschied zwischen dem einfachen G4 und dem G4 Plus aus – beim G4 Plus sind es 8MP für die Front- und 16MP für die Rear-Kamera. Ich hab’s nicht bereut. Eines allerdings muss von vornherein völlig klar sein: Ein Handy ist zum Knipsen da und nicht zum Fotografieren. D. h. mit einer guten Bridge oder gar einer DSLR kann es schon alleine deswegen keinesfalls konkurrieren, weil die Optik das bauartbedingt niemals hergibt. Mit simplen Digiknipsen hingegen kann das G4 Plus durchaus konkurrieren und ich kenne Billigkameras, die von diesem Handy spielend in den Schatten gestellt werden. Kamera und die zugehörige Motorola-App bilden eine Einheit und um die soll es hier gehen, denn inzwischen habe ich auch mal die Zeit gefunden, um mich etwas intensiver mit dem Ding zu beschäftigen.

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