IT/Smartphone

Jetzt nochmal ein Smartphone-Beitrag, und zwar speziell über die Kamera des Motorola (Lenovo) Moto G4 Plus. Als ich mir zwangsläufig ein neues Handy zulegen musste, da schwankte ich zwischen zwei Geräten in vergleichbarer Preisklasse und entschied mich schließlich für das etwas teurere Teil mit der besseren Kamera. Die macht übrigens auch den Unterschied zwischen dem einfachen G4 und dem G4 Plus aus – beim G4 Plus sind es 8MP für die Front- und 16MP für die Rear-Kamera. Ich hab’s nicht bereut. Eines allerdings muss von vornherein völlig klar sein: Ein Handy ist zum Knipsen da und nicht zum Fotografieren. D. h. mit einer guten Bridge oder gar einer DSLR kann es schon alleine deswegen keinesfalls konkurrieren, weil die Optik das bauartbedingt niemals hergibt. Mit simplen Digiknipsen hingegen kann das G4 Plus durchaus konkurrieren und ich kenne Billigkameras, die von diesem Handy spielend in den Schatten gestellt werden. Kamera und die zugehörige Motorola-App bilden eine Einheit und um die soll es hier gehen, denn inzwischen habe ich auch mal die Zeit gefunden, um mich etwas intensiver mit dem Ding zu beschäftigen.

Ihr kennt das sicherlich: “Ihr Datenvolumen für diesen Monat ist aufgebraucht. Sie surfen ab sofort mit reduzierter Geschwindigkeit.” Diese absolut widerliche Meldung vom Provider, die immer dann kommt, wenn bei einer Flatrate gedrosselt wird und die keiner haben will. Wobei das eigentlich schon eine Verarschung an sich ist, denn die so genannte “reduzierte Geschwindigkeit” bezieht sich i. d. R. auf 64 Kbit/s u. d. h. Surfen ist damit im Grunde genommen bereits vollkommen ausgeschlossen. Wovon kommt das? Es kommt daher, dass der gebuchte Tarif zuwenig freies Datenvolumen bereit stellt. Wer mit seinem Smartphone mehr macht als nur telefonieren, SMS tippern, Mails abfragen und ein paar PNs loszulassen und das Ding ansonsten nur im WLAN verwendet, der stößt mit dem üblichen 500-MB-Minimum ganz schnell an seine Grenzen, denn Surfen und Streamen mit den o. e. 500 MB provozieren die eingangs angeführte Meldung binnen weniger Tage.

Da unmittelbar vor dem Urlaub mein Acer-Handy den Geist aufgab, musste ich mir gezwungenermaßen auf die Schnelle ein neues Gerät besorgen. Das war ein Motorola (Lenovo) Moto G4 Plus – hatte ich ja HIER bereits erwähnt. Nun, inzwischen ist einige Zeit vergangen und ich habe den “Motorroller” auch ausgiebig benutzt. Deswegen hier an dieser Stelle mal ein paar kleine Tipps dazu.

Der Screenshot: Einen Screenshot beim Moto G4 Plus nimmt man auf, indem die Power- und die Leiser-Taste gleichzeitig gedrückt werden. Es erfordert allerdings etwas Übung, bis man den Dreh mit dem richtigen Tastendrücken auch raus hat.

Am Samstag bei EXPERT kam da dieser Opa an. Er hatte zwei Handys mit und fragte die Verkäuferin (ein junges Mädchen): “Und wie kriege ich jetzt die Kontakte von meinem alten auf das neue Handy? Brauche ich dazu ein Kabel, um beide Smartphones zusammen zu stöpseln und dann geht das automatisch oder wie?” Die Verkäuferin blickte gequält-entnervt. Ich auch. Zusammen versuchten wir dann, dem Opa klarzumachen, dass es so einfach nicht funktioniert. Ich riet ihm, die Datensicherung seiner Kontaktliste auf dem alten Handy mit dem MyPhone Explorer und über den PC zu machen. “Davon habe ich keine Ahnung. Davon will ich auch gar nichts wissen“, meinte er nur lapidarisch und verzog sich ungehalten in Richtung Info. Die Verkäuferin und ich schauten uns an. Sie schüttelte mit dem Kopf und ich zuckte mit den Schultern. Für alle die, die davon etwas wissen wollen, präsentiere ich hier mal eine Kurzanleitung. Bei der setze ich voraus, dass auf dem Windows-PC der MyPhone Explorer Server und auf beiden Android-Smartphones der MyPhone Explorer Client bereits installiert sind (alles Freeware) und sowohl PC wie auch Handys bereits einmal miteinander verbunden waren. Die Vorgehensweise zur Sicherung der Kontakliste ist wie folgt.

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Mein Handy vom Typ Acer Liquid Z630 zeigte nach rund sechs Wochen einen Dauerwackelkontakt beim Kopfhöreranschluss. Dabei wurde das Ding richtg “anfasselektrisch”. So nach gut einem halben Jahr kam ein zeitweise nicht mehr reagierender Touchscreen hinzu, und zwar mit entnervender Regelmäßigkeit. Damit konnte ich leben: Bluetooth-Kopfhörer anstelle der Strippe und dem Touchscreen half ein Rausnehmen des Akkus auf die Sprünge. Am Freitag dann verweigerte das Ding die Kamera. Nützte alles nichts – Runter- und wieder Rauffahren, Akku raus, Werksreset etc. Angesichts der Tatsache, dass ich die Kamera wirklich dringend brauche, das Ding nun noch nicht mal ein Jahr alt ist und es ja sowas wie “Garantie” eigentlich geben sollte, fuhr ich tags drauf nach Stadthagen zum Händler, nämlich zu EXPERT.

“Track The Tracker …” – oder: Wie man Verfolger verfolgt. Trackersoftware kann verwendet werden, um die Aktivitäten eines IT-Benutzers nachzuvollziehen. Sie wird liebend gerne in Smartphone-Apps eingesetzt und vor dem Hintergrund der Bespitzelung durch unsere ReGIERung mittels Bundes- bzw. Staatstrojaner – vornehm mit “Quellen-TKÜ” umschrieben – gewinnt das Verfolgen von Verfolgern eine ganz neue Bedeutung: Nämlich die Gegenwehr des kleinen Mannes. Dabei kann ein Forschungsprojekt der University of California in Berkeley recht hilfreich sein, sofern man bereit ist, diesem Forschungsprojekt den vollen Zugriff auf das eigene Handy einzuräumen, damit die Forscher anschließend mit anonymisierten Daten arbeiten können. Die Problematik dieser Vorgehensweise ist mir durchaus bewusst, aber ich halte das für ein vertretbares Risiko, wenn es darum geht, anderweitigen Schnüfflern auf die Spur zu kommen. Abgesehen davon lässt sich das zugehörige Tool ja jederzeit abschalten.

Bei der Fritz!Box – egal welcher – ist es aus verschiedenen Gründen wichtig und sinnvoll, immer mit einem topaktuellen Betriebssystem (auch FRITZ!OS genannt) zu arbeiten. Daher lohnt es sich, öfters mal in den Router reinzugucken. Man ruft also dessen Oberfläche im Browser auf, loggt sich ein und normalerweise werden zur Verfügung stehende Updates oben rechts mit “Update verfügbar” angezeigt.

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Dort klickt man drauf. Alternativ dazu kann man aber auch “System/ Update/ Neues FRITZ!OS suchen” wählen.

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Die Verfügbarkeit eines Updates wird dann angezeigt und mit dem Button “Update starten” (rechts unten) wird das Update gestartet.

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