IT/Smartphone

vivy

Vergangene Woche war es dann endlich soweit: Vivy ist auf den Markt gekommen! Endlich! Darauf hat die Menschheit gewartet! Welcher Fortschritt! Was ist Vivy eigentlich? Vivy ist eine Gesundheits-App, oder vielleicht sollte man besser “elektronische Gesundheits- bzw. Patienten-Akte” sagen. Klingt doch toll, nicht wahr? Ich wurde darauf aufmerksam, als die Tagesschau darüber berichtete und das im Radio ständig gemeldet worden ist; selbst die BLÖD war voll des Lobes. Diese elektronische Gesundheitsakte soll Doppeluntersuchungen verhindern, an Impftermine erinnern, die Daten von Gesundheits- und Fitness-Trackern einlesen können und-und-und. Logisch, dass da am Ende der absolut gläserne Patient dabei heraus kommt. Logisch auch, dass gerade deswegen eigentlich ein Wahnsinnsaufwand in puncto Datenschutz zu treiben ist. Ähemm – bei ‘ner Handy-App? Aber klar doch: Handys sind nun einmal die sichersten IT-Geräte der Welt! Ausspionieren vollkommen ausgeschlossen! Das hat keiner zu hinterfragen! Punkt!

Vorab: Im Folgenden geht es ausschließlich um Android-Smartphones! Handys sind ein nützlicher Luxus. Aber leider, wie spätestens seit Edward Snowden bekannt sein dürfte, auch ein durchaus zweischneidiges Schwert. Warum? Jemand, der ein Smartphone mit sich führt, kann unschwer überall geortet werden. Die Handyortung stellt Google sogar selbst für jedermann kostenlos zur Verfügung; man benötigt dazu lediglich die Zugangsdaten für den Gmail-Account des Handybesitzers. Man ruft dann nach dem Einloggen bei Google mit den Daten des Handybesitzers die Devicemanagerseite auf und erhält umgehend und kostenlos Auskunft darüber, wo sich das Handy mit welcher Typangabe ggf. hinter welchem Router und mit welcher Akkuladung gerade verbirgt – und auch, wann das Gerät zuletzt online gewesen ist bzw. ob es immer noch online ist. Diese Funktion nennt sich “Mein Gerät suchen” und ist im Falle eines Diebstahls ausgesprochen nützlich. Wenn aber ein Dritter die Zugangsdaten haben sollte, dann verkehrt sich die Nützlichkeit in ihr Gegenteil.

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Nur mal so ein kleiner Bildbearbeitungstipp zwischen Tür und Angel: Mitunter zeigen Fotos einen hässlichen Gelbstich. Das geschieht beim Fotografieren unter Kunstlicht oder wenn Licht durch Vorhang bzw. Gardine oder durch ein Zeltdach fällt.

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Der lässt sich recht einfach beseitigen und welches Grafikprogramm ihr dazu nehmt, ist eigentlich ziemlich egal. Denn die Möglichkeit zur Korrektur von Rot, Grün und Blau bieten die so ziemlich alle – entweder über Schieberegler oder aber über die Farbkurven. Bloß fehlt eben ein Regler für Gelb. Das ist aber kein Problem, denn in dem Farbraum, den Fotos verwenden, wird Gelb zusammengemischt.

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Heute will ich mal ein paar Worte zu Dropbox sagen. Was ist Dropbox? Es handelt sich um einen Cloud-Speicherdienst, der auf dem heimischen Rechner (oder auf dem Smartphone oder auf dem Tablet) als neuer Ordner erscheint und auch genauso wie ein ganz normaler Ordner bedient werden kann – nur eben mit dem Unterschied, das die Daten in der Cloud liegen. Wozu soll das gut sein? Es bietet den Vorteil, auf einfachste Weise Daten vom einen zum anderen Gerät zu transferieren (und auch zu sichern), Dateien zu verschicken und im Bedarfsfalle zusätzlich auch anderen, ausgewählten Personen zwecks Bearbeitung zugänglich zu machen.

Ich bin da kürzlich mit der Frage nach dem Wiederherstellen von versehentlich gelöschten Handyfotos unter Android konfrontiert worden – Fotos auf der SD-Card. Also, so rein erfahrungsgemäß mit Recovery-Software: Keine Chance! Das ist jedenfalls das Resultat dessen, was mir schon häufiger passiert ist, und zwar mit unterschiedlichen Recoveryprogrammen auf unterschiedlichen Speichermedien. Klar, die eine oder andere Datei lässt sich in solchen Fällen mitunter retten. Aber anschließend ist sie nicht mehr lesbar oder derart fehlerbehaftet, dass Wegschmeißen doch die beste Lösung darstellt. Unter Android existiert aber noch eine gänzlich andere, sehr viel einfachere Möglichkeit. Die beruht allerdings auf zwei Prämissen:

Neulich, bei der Vorstandssitzung: Plötzlich wurde ein Kalender gebraucht. Keiner hatte einen mit. Macht nichts, denn wozu gibt’s Handys? Doch dann … – der Sitzungsraum befand sich in einem Funkloch. Die normalerweise Cloud-basierenden Kalender auf den Handys funktionierten nicht wirklich, was mich mal wieder in meiner Retro-Ansicht bestätigte, dass offline lauffähige Software eben doch vorzuziehen ist. Jedenfalls machte ich mich nach diesem Reinfall mal auf die Suche nach Kalender-Apps unter Android, die auch offline und damit im Funkloch funktionieren und die – wie sollte es auch anders sein – nichts kosten. Eine fand ich, die mich überzeugte. Das war “Schlichter Kalender“.

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