Lesen

hacktivism

(Nach langer Zeit will ich mal wieder eine Kurzgeschichte zum Besten geben. Sie ist brandneu, wieder einmal so eine typische “Was-wäre-wenn”-Geschichte und in einer nicht allzufernen Zukunft angesiedelt. Sie beinhaltet das Gespräch eines Vaters mit seinem Kind. Ich hänge dabei meiner ganz persönlichen Utopie nach. Die besagt nämlich: “Wenn Menschen es geschafft haben, einen Karren in den Dreck zu fahren, dann können sie es auch schaffen, ihn wieder rauszuziehen.” Oder, wie Bertolt Brecht es einmal so treffend formulierte: “Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.” Viel Spaß beim Lesen und gute Unterhaltung!)
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Hacktivism

nahtod

Die Neurobiologie behauptet, dass unser Bewusstsein das Ergebnis der Hirnströme ist. Das “Licht”, von dem Menschen mit Nahtoderfahrung immer wieder übereinstimmend berichten, wird z. Zt. wissenschaftlich (noch) mit einer überproportional großen Endorphinausschüttung erklärt. Mit anderen Worten: Da soll eine Art von Rauschzustand auftreten, der zu Halluzinationen führt. Ich für meinen Teil vermag das nicht so recht zu glauben (zur Begründung s. u.), aber wer das anzweifelt, wird gerne in die Esoterik-Ecke geschoben. Ich habe dieen Zustand erlebt – heute vor 29 Jahren. Damals war ich klinisch tot und musste reanimiert werden.

Letzten Sonntag wollte meine bessere Hälfte partout zum so genannten Bauernmarkt nach Bückeburg fahren. Hatte mit Bauernmarkt und dem Verkauf herbstlicher Staubfänger zum Hinhängen allerdings nicht das Geringste zu tun, denn es handelte sich um reinen Rummel, verbunden mit verkaufsoffenem Sonntag. Ergo Kaufrausch und Konsumterror in Reinkultur und absolut nicht meine Welt. Um dem Terror zu entkommen verkrümelte ich mich in eine Buchhandlung, wo ich erfreut feststellte, dass die eben nicht nur die angesagtesten Mega-Blockbuster aus irgendwelchen Schmierblatt-Charts führten: Sehr positiv! Außerdem lese ich schon seit jeher intelligent gemachte Science Fiction und hielt danach Ausschau.

primatenplanet

Die nachfolgende Story ist rein fiktiv und vollkommen hirnrissig. Sie entbehrt zum Glück jeglicher Grundlage. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Geschehnissen sind daher absolut unbeabsichtigt und wirklich rein zufällig. Aber vielleicht dennoch nicht ganz unvermeidlich.

Der Primatenplanet

malmueck

Im vergangenen Jahr berichteten die Medien, wovor der Milliardär Bill Gates am meisten Angst hat – nämlich vor einer Pandemie. Mir erscheint das gar nicht mal soweit hergeholt und überhaupt nicht abwegig. Pandemien sind durchaus eine unterschätzte Gefahr. Es sind m. E. weniger die vor Ort aktiv Tätigen, also Ärzte und Pflegepersonal, die die Ausbreitung einer Pandemie begünstigen könnten. Und auch nicht unser Gesundheitssystem an sich. Beides würde einer Pandemie sogar aktiv entgegen steuern. Ob erfolgreich oder nicht sei einmal dahingestellt. Aber wir haben hier erfahrungsgemäß einen extrem Pandemie-fördernden Faktor. Das sind die Krankenhausverwaltungen, angetrieben vom Einsparpotenzial. Ein weiterer, Pandemie-fördernder Faktor ist in etwaigen Fehldiagnosen zu sehen.

paradiso

(Mir ist da mal wieder eine kleine  Geschichte eingefallen. Sie ist frei erfunden und wirklich nur ausgedacht. Und dennoch: Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen sind keineswegs rein zufällig. Allerdings auch nicht beabsichtigt, sondern stattdessen unvermeidlich. Denkt mal drüber nach!)
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Paradiso

Was für ein nasskalter, widerlicher Sommer! Du sitzt zuhause, denn für einen Urlaub reicht dein H4 sowieso nicht. Es reicht ja nicht mal für ein menschenwürdiges Leben. Außerdem unterliegst du lt. EGV einer Neuauflage der Residenzpflicht von 1933. Dein Magen knurrt und dir ist kalt. Wenigstens die Stromabschaltung hast du bisher noch rauszögern können. Lustlos und gelangweilt zappst du durch die verschiedenen TV-Kanäle. Und stellst fest: Die bringen eh’ alle nur den ewig gleichen Mist von einer schönen, heilen Welt, die tatsächlich gar nicht existiert. Sie propagieren ein reines Zerrbild! Irgendwann bleibst du bei einem ausländischen Sender hängen, bei einer TV-Station aus dem Land Paradiso.

littlesk

Angeregt durch Soeckchens Kommentar will ich hier mal eine kleine und rein fiktive Geschichte, die aktuell in meinen eBook “Gestern. Heute. Morgen.” zu finden ist und die schon einmal in meinen alten Blog “Quergedacht! v2.0″ zu finden war, wiederveröffentlichen. So quasi als Leseprobe. Alles, was beschrieben wird, ist problemlos machbar. Mit Allerweltschemikalien. Ich gehe nur deswegen nicht ins Detail, um keine rechtlichen Probleme zu bekommen. So ist es “nur” eine eher gruselige Form von Unterhaltung. Und eine Liste der “heißen” Biolaboratorien (d. h. Bio Safety Level 3 & 4) fand sich im “BW Biowaffenbericht 2001″, der mal kurzzeitig im Web kursierte. Diese Laboratorien existieren noch heute. Mir selbst sind knapp zwanzig Standorte in Deutschland bekannt und soweit ich weiß, weist keines dieser Labors besondere Sicherungen gegen einen Angriff von Außen auf. Auch haben sowohl Che Guevaras Ausführungen zum Guerillakampf sowie Sun Zi’s “Die Kunst des Krieges” wichtige Impulse geliefert. Die Geschichte ist folglich vielleicht gar nicht mal soweit hergeholt. Bloß eben noch nicht passiert … Zugegeben: So ein ganz klein Wenig ist die Story von Stephen King’s (alias Richard Bachmann’s) “Menschenjagd” und “Das letzte Gefecht” inspiriert worden.
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