Medizin

fallbeispiel

“Das Hirn ist ein Muskel, der trainiert werden will. Es ist kein Schließmuskel!”
(Dr. Eckart von Hirschhausen)

Über Alzheimer und Demenz hatte ich ja bereits in der Vergangenheit etwas geschrieben – vgl. HIER, HIER und HIER. Aber wie verläuft so etwas chronologisch betrachtet? Dazu gibt es heute einmal ein Fallbeispiel. Es begann eigentlich alles schon vor drei Jahren, aber (fast) keiner wollte das sehen …

03/14: Erste psychische Veränderungen sind bemerkbar. Patient (76 Jahre alt) zieht sich von täglichen Hausarbeiten zurück und tätigt anderen Personen gegenüber in vollster Überzeugung Falschauskünfte. Patient verhält sich, deswegen zur Rede gestellt, absolut ignorant.

hausap

Gestern hatte ich anlässlich eines Firmenjubiläums ein interessantes Gespräch mit einer älteren Dame und irgendwie kam das Gespräch dann auf “Uromas Hauspotheke”. Sie bat mich, ihr doch einmal so die wichtigsten Mittel und Rezepte zusammen zu stellen. Kein Thema, denn im Grunde genommen habe ich das ja auch alles bereits hier im Blog schonmal veröffentlicht gehabt. D. h. außer Zusammenkopieren, Layouten und kurzem Überarbeiten war da nichts zu tun. Weil ich aber annehme, dass diese Zusammenstellung auch für die Leserschaft des Blogs von Interesse sein könnte, veröffentliche ich das hier. Selbst dann, wenn es sich nur um eine Wiederholung handelt. Aber so ist das alles mal zusammengefasst: Mit nur fünf Mitteln lässt sich schon vieles behandeln!
____________________________

meersalz

Früher, als ich noch an der Nordsee lebte, da gab’s bei Hautproblemen (egal ob Schuppenflechte, Pilz, Milben aus dem Hühnerstall, Sonnenbrand, Warzen unter den Fußsohlen oder schlecht verheilenden Wunden) immer nur einen Spruch: “Geh’ ins Watt und mach’ Salzwasser drauf!” Das funktionierte auch. Es klappt vielleicht nicht immer, ist aber immer den Versuch allemal wert. Ein uraltes Hausmittel: Salzwasser! Nach Möglichkeit mit Meersalz. Zunächst vielleicht ein paar Anmerkungen zum Salz überhaupt:

Ballistol

Selten mal gibt es Produkte, die so gut sind, dass sie mehr als ein ganzes Jahrhundert unverändert überstehen und sich nach wie vor im Handel befinden. Ballistol und Neoballistol fallen in diese Gruppe. Wenn man seine Hausapotheke so ausstatten will, dass man gegen fast alles gewappnet ist, dann gibt es dafür zwei Möglichkeiten. Entweder man beschafft sich Unmengen verschiedener Medikamente gegen jedes einzelne Zipperlein. Oder aber man setzt auf althergebrachte Universalmittel. Im letztgenannten Fall kommt man mit Propolis und Ballistol (bzw. Neoballistol) hervorragend zurecht. Propolis hatte ich bereits im vergangenen Jahr mal näher beschrieben. Jetzt also das Ballistolöl. Auf die zahllosen Reinigungs- und Pflegeeigenschaften dieses Ausnahmeproduktes will ich hier nicht weiter eingehen; wer sich dafür interessiert, dem sei die Ballistol-Story (PDF) ans Herz gelegt. Dieser Beitrag legt den Schwerpunkt eher auf Allgemeinwissen rund um das Öl sowie auf medizinische Anwendungen, sprich: Auf die Verwendung als althergebracht-bewährtes Hausmittel.

malmueck

Im vergangenen Jahr berichteten die Medien, wovor der Milliardär Bill Gates am meisten Angst hat – nämlich vor einer Pandemie. Mir erscheint das gar nicht mal soweit hergeholt und überhaupt nicht abwegig. Pandemien sind durchaus eine unterschätzte Gefahr. Es sind m. E. weniger die vor Ort aktiv Tätigen, also Ärzte und Pflegepersonal, die die Ausbreitung einer Pandemie begünstigen könnten. Und auch nicht unser Gesundheitssystem an sich. Beides würde einer Pandemie sogar aktiv entgegen steuern. Ob erfolgreich oder nicht sei einmal dahingestellt. Aber wir haben hier erfahrungsgemäß einen extrem Pandemie-fördernden Faktor. Das sind die Krankenhausverwaltungen, angetrieben vom Einsparpotenzial. Ein weiterer, Pandemie-fördernder Faktor ist in etwaigen Fehldiagnosen zu sehen.

nhk1

“Die Natur hat kein System, sie hat, sie ist Leben und Folge aus einem unbekannten Zentrum zu einer nicht erkennbaren Grenze.”
(Johann Wolfgang von Goethe)

Meine 1989 verstorbene Großmutter kurierte noch alles Mögliche und Unmögliche mit Naturstoffen. Sie kannte sich mit Volksmedizin bestens aus und war wohl irgendwo auch das, was man heute als “Kräuterhexe” bezeichnet. Es gab in meiner Kindheit auch noch hauptberufliche “Kräuterdoktoren” und Naturmedizin wurde in den Drogerien gehandelt. Die damaligen Drogisten kannten sich noch mit solchen Stoffen aus. Die Novellierung des Heilberufegesetzes im Jahr 1980 veränderte aber vieles. Was es zuvor in den Drogerien gab, das wurde plötzlich apothekenpflichtig. Das Berufsbild des Drogisten wandelte sich fast schlagartig. Viele Naturstoffe wurden verboten, ebenso wie der heute ausgestorbene “Kräuterdoktor”. Damals ging aufgrund einer politiscen (Fehl?) Entscheidung sehr, sehr viel überliefertes Wissen bzg. der volkstümlichen Heilkunst verloren. Die Pharmaindustrie freute das, kurbelte es doch ihren Umsatz von synthetischen Pharmaka über Gebühr an. Offiziell geschah das aber alles zum “Schutz des Verbrauchers”.

gewuerze

Naturvölker wie u. a. die australischen Aborigines kennen keinen Unterschied zwischen Nahrung und Medizin. Auch bei uns war das einmal so und das ist noch gar nicht mal so lange her. Erst etwa im frühen Mittelalter begann die Differenzierung. Die “Medizin” lässt sich auf Hildegard von Bingen und Paracelcus zurückführen. Bis dato gab’s “heilsame Nahrungsmittel” und bestenfalls Gegengifte. Gegengifte wurden übrigens schon von den alten Germanen benutzt.

Wetterwarnungen

News per RSS

Counterize

Seitenaufrufe: 1134230
Seitenaufrufe heute: 572
Letzte 7 Tage: 5430
Besucher online: 3

September 2017
M D M D F S S
« Aug    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Social Media

free twitter buttons



Meine HP & Bücher

Uhrzeit