Musik

Heute gibt’s mal wieder “nur” einen Musikbeitrag. Ich orientiere mich dabei ganz bewusst an Dieter Nuhr (Zitat): “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal: Fresse halten!” Das bedeutet, dass ich in den kommenden Tagen so blogmäßig mal kürzer treten werde. Ich brauch’ nämlich mal ‘ne Pause, weil ich im Grunde genommen nichts mehr geregelt kriege! Meine aktuelle Magen-Darm-Infektion macht die Sache auch nicht gerade besser. Wenn also für ein paar Tage nichts erscheint, dann müsst ihr deswegen nicht gleich das Schlimmste befürchten. Das ist dann eben bloß meine Art von Ferienzeit und die gedenke ich weitestgehend IT-frei zu gestalten: Raus in die Natur, wann immer es möglich ist. Zumindest inhaltlich irgendwie passend dazu habe mal ich den “Einhandsegler” von Reinhard Mey rausgesucht!

Ich habe heute zuviel um die Ohren, um noch tiefschürfende Beiträge zu tippern. Daher kommt jetzt mal wieder etwas Musik, und zwar aus dem Jahr 1978, also von ziemlich tief unten aus der großen Plattenkiste. Es geht um Manfred Mann, genauer um Manfred Mann’s Earth Band. Manfred Mann ist auch so typischer Ausnahmemusiker, weil seit 1963 bereits im Geschäft: Seit 54 Jahren! Mit der Earth Band ist er nach Pop in den Anfangsjahren so Genre-mäßig zum melodischen Progressive Rock übergewechselt. Auf dem Album “Watch” gab es da diesen Titel “Martha’s Madman”, der m. E. wirklich das Zeug zu einer Hitsingle gehabt hätte, aber nie als Single erschienen ist. Dafür hat ihn die Earth Band bei so ziemlich jedem Konzert gespielt. Der Text des Songs ist ziemlich skurril, um nicht zu sagen surreal und lässt Raum für jede Menge an Interpretationen, doch zum Songhintergrund konnte ich praktisch nichts in Erfahrung bringen. Lediglich in einem Earthband-Forum wurde einmal die Vermutung geäußert, dass es sich um die Schilderung einer Schizophrenie oder einer schizoide Persönlichkeitsstörung (SPS) handeln könnte. Wie dem auch sei: Der Song hat was! Aber hört einmal selbst!

Die Wocheneinkäufe für zwei Haushalte sind gemacht. Das Haus steht nach dem gestrigen Unwetter noch und der Kontrollrundgang hat auch keine nennenswerten Schäden gezeigt. Wenigstens sind die Regentonnen schon mal wieder voll. Das letzte Bild des vorausgegangenen Beitrages habe ich spaßeshalber mal zum NDR hochgeladen. Mit dem Haushalt bin ich soweit auf Reihe. Fehlt noch das Mähen des Rasens, aber das muss nicht unbedingt heute sein. Denn heute hat jemand Geburtstag. Jemand, der mir aus der Seele spricht. Oder besser singt. Jemand, der auf den Tag genau 16 Jahre älter ist als ich und der sich von diesem durch und durch kranken System auch nicht hat brechen lassen. Nämlich Hannes Wader. Ich habe mal ein Ständchen von ihm rausgesucht, und zwar “Trotz alledem 2014″ – immer noch topaktuell. Wahrscheinlich sogar aktueller denn je!

Heiß. Stickig. Schwül. Warten auf das Gewitter; in der Ferne grummelt es schon. Rotwarnung. Keine Lust auf gar nichts. Zudem erreiche ich so ganz langsam aber sicher den Punkt endgültiger Urlaubsreife – merke ich daran, dass mich jede Kleinigkeit tierisch abnervt – was im Klartext bedeutet, dass ich mal wirklich raus und Abstand gewinnen muss – und zwar nicht nur für zwei Stunden. So zwei Stunden, das sind die typischen, kleinen Fluchten, die mich immer mal wieder über Wasser halten. Vor gut 8 Jahren machte ich erste “Gehversuche” bei Youtube, damals noch mit meinem XP-Rechner. Einer dieser Gehversuche war eine kleine Diashow mit Aufnahmen von Süntelbuchen. Seinerzeit gehörte Youtube noch nicht zu Google. Als es dann von Google übernommen wurde, war es mir nicht mehr möglich, mich mit meinen alten Zugangsdaten einzuloggen und und besagte Diashow in meinen aktuellen Kanal zu übernehmen. Aber das Video steht immer noch drin.

Ich habe immer noch Muskelkater von der gestrigen Gartenarbeit. Heute Morgen die paar Kilometer durch den Wald waren auch nicht wirklich erfrischend, denn schon um 09:00 Uhr erschien es mir schwül und stickig. Ich habe auch echt total null Bock auf irgendwas. Ergo: Chillen, Nichtstun … – das aber gründlich! Deswegen kommt heute auch kein tiefschürfender Beitrag, sondern nur etwas Musik, so quasi als Lebenszeichen. Ich bin ja nun schon seit Jahrzehnten überzeugter Anhänger der Open-Source-Szene. Auf meinem Rechner verwende ich fast nur Freeware. Es gibt im Open-Source-Bereich aber noch mehr, nämlich z. B. die bereits erwähnte Musik. Hier habe ich mal einen Klassiker, und zwar den offiziellen Song zum LinuxTag 2001, nämlich “Open Source”. Die zugehörige Band stammt aus Deutschland und nennt/nannte(?) sich “Magic Mushrooms“. Da ich den Titel nirgendwo auf Youtube finden konnte, habe ich ihn gestern mal mit dem japanischen MP3TUBE konvertiert und hochgeladen.

Ich könnte ja mal wieder etwas Musik bringen … – mache ich auch. Ist euch schonmal aufgefallen, dass manche Stücke zwar zeitlos gut sind, aber dennoch so gut wie nie im Radio gespielt werden? Dafür gibt es verschiedene Gründe – zu alt, zu kritisch, zu lang. Heute soll es mal um “zu lang” gehen. Rundfunk früher, das bedeutete, mit dem Aufnahmegerät (Tonband oder Kassettenrekorder) vor dem Radio zu sitzen und im richtigen Moment den Aufnahmeknopf zu drücken. Anschließend darauf zu warten, dass der Moderator nicht in das Ende des Stückes reinquatscht. Diese Vorgehensweise kennt von der heutigen Jugend wahrscheinlich kaum noch jemand. Das war vor ungefähr vierzig bis fünfzig Jahren so. Seinerzeit hatten die Moderatoren auch noch einen gewissen Respekt vor der Musik und hielten sich überwiegend an das ungeschriebene Gesetz des “Nichtreinquatschens”. Das änderte sich. Irgendwann kam immer mehr Werbung. Heute ist die Werbung wichtiger als der Musikbeitrag geworden, denn die Werbung bringt und die Musik kostet Geld. Deswegen sind lange Stücke – und mögen sie noch so gut sein – auch praktisch chancenlos; sie haben der gewinnträchtigeren Werbung zu weichen. Ein heute nicht mehr gespieltes, sehr gutes und langes Stück ist “Telegraph Road” von den Dire Straits: Mein Lieblingssong von denen und Melodic Rock at it’s best! Das Stück stammt aus dem Jahr 1982 (Studioversion), doch mir gefällt die Live-Version von 1983 wesentlich besser, da sie irgendwie kraftvoller (und echter) klingt. Aber hört einfach mal selbst rein!

Mag heute nicht mehr. Draußen gewittert es immer wieder, aber zum Glück hat der Regen für etwas Abkühlung gesorgt, auch wenn’s nicht viel gebracht hat. Ist immer noch Rotwarnung. Doch wenigstens müssen wir im Garten nicht mehr gießen. Deswegen gibt’s jetzt auch nur etwas Musik. Die hatte ich ja auch schon lange nicht mehr. Kennt ihr den Cowboy noch, der schneller als sein Schatten zieht? Ich habe einen Soundtrack rausgesucht, und zwar “Lucky Luke Rides Again” von Roger Miller. Den Song hat er unmittelbar vor seinem Tod noch komponiert und bei dem zugehörigen Film handelt es sich um die erste Realverfilmung mit Terence Hill in der Hauptrolle. Für meinen Geschmack etwas zuviel auf Klamauk gebürstet, aber na ja … Wem’s übrigens noch nicht bekannt ist: Die Figur des Lucky Luke wurde von Morris erfunden, einem der beiden “Väter” von Asterix.

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