Musik

Heute ist action angesagt, und zwar den ganzen Tag über. Jahreshauptversammlung bei der Sgm Lauenau und ich soll beim Aufbau mithelfen. Tische rücken und so – kann ich! Aber dann soll ich mich auch noch um die (Profi-) Technik kümmern. Ich, der ich doch technisch völlig unbegabt bin! Glaubt mir bloß keiner und unser Vorsitzender schon gar nicht … Außerdem soll ein Medienbeauftragter für den Verein gewählt werden. Vielleicht gibt’s außer mir ja unvorhergesehenerweise doch noch ‘nen Kandidaten. Was ich aber ehrlich gesagt nicht so ganz glaube. Weil das bisher – ich mache das jetzt seit rund einem Jahr ehrenamtlich – mit durchschnittlich 40 Stunden monatlich zubuche schlägt. Geld gibt’s dafür keins, aber ich habe für mich persönlich einen ganz anderen Vorteil dabei entdeckt: Ich kann was lernen! Und das ist mir sogar noch wichtiger. Jedenfalls wird mir deswegen heute auch keine Zeit zum Tippen bleiben – morgens Aufbau und nachmittags Versammlung – und ergo gibt’s mal wieder einen Musikbeitrag. Dafür habe ich “Joyce Country Ceile Band” von den Saw Doctors rausgesucht – geht gut ab, echt echt geile Mucke!

Vormittags Hausarbeit und dann der Kontrolltermin beim Arzt. Positiv dabei: Krank geschrieben bin ich nicht mehr. Negativ dabei: Gesund bin ich aber auch noch lange nicht, ansteckend vielleicht und um das zu erfahren musste ich trotz Termin stundenlang im Wartezimmer rumsitzen. Alles was ich jetzt noch gegen die Mittelohrentzündung machen kann sind alte Hausmittel nebst selbst zu zahlenden Medikamenten und mir, falls es sich nicht binnen zwei Wochen erledigt haben sollte, ‘ne Überweisung zum HNO-Arzt abholen. Der Vormittag war gelaufen. Gab’s eben später Mittagessen. Das bereitete ich gerade zu, als Schwiegermutter – schwer dement, Pflegegrad 3 – bei mir Sturm klingelte, um unbedingt mit mir zu sprechen. Sie hatte nämlich einen Anruf erhalten. Ging ich also zu ihr hin und es entspann sich etwa folgendes Gespräch.

mastering

Kürzlich bin ich auf Facebook zum wiederholten Male gefragt worden, welche MP3-Freeware ich wofür empfehlen würde. Ich dachte, ich hätte zu dem Thena längst schon einmal einen Beitrag gebracht, aber es ist wohl offensichtlich beim guten Willen geblieben und nie realisiert worden. Das wird jetzt nachgeholt. Sprechen wir also einmal über das MP3-Mastering, also über die Endbearbeitung von MP3s. Vorab allerdings zur Abgenzung: Es geht hier NICHT um die professionelle Musikbearbeitung! Es geht vielmehr um das, was der Heimanwender mit kostenloser Software, sprich Freeware, machen kann.

“Und dann ist der Wurm drin …” – so ungefähr könnte man das noch recht junge Jahr 2018 beschreiben. Weil: Letzen Dienstag ist mein Schwiegervater schon wieder gestürzt. Diesesmal jedoch zog er sich dabei eine Fraktur seines rechten Handgelenks zu. War er – Rechtshänder – zuvor schon körperlich stark eingeschränkt, so ist er jetzt absolut hilflos und seine stark demente Frau ist ihm dabei keinerlei Hilfe (ganz im Gegenteil sogar!), ebenso wenig wie die geistig schwerbehinderte und aggressive Tochter, die ja auch noch in seinem Haushalt lebt. Das aber bedeutet Dauereinsatz für meine Frau und mich, nämlich Vollbetreuung rund um die Uhr: Hilfe beim Aufstehen, beim Umsetzen, beim Toilettengang, beim Essen, beim Rasieren, beim Waschen, bei allem! Keine Nacht, in der wir nicht zigmal aus dem Schlaf gerissen werden. Meine Frau ist nervlich runter und ich gehe auch auf dem Zahnfleisch. Und, wie üblich, lehnt er jede Hilfe von außen ab, dabei wohlweislich ignorierend, dass meine Frau und ich ja obendrein noch berufstätig sind.

Mal wieder so ein Tag, an dem ich vergeblich auf einen ruhigen Feierabend gehofft hatte. Kam gerade von der Arbeit und war noch an der Haustür, als meine bessere Hälfte voll panisch rausstürmte. Grund: Schwiegervater war gestürzt und sollte zum Röntgen. Nachdem sie beim rückwärts Einparken um Haaresbreite auch noch ihr Auto geschrottet hätte bin ich dann vorsichtshalber gefahren. Ergebnis: Bei Schwiegervater ein glatter Bruch des rechten Handgelenks und ein schöner Gips – in grün. Und das Trozige-Kleinkinder-Verhalten von wegen “ich will keine fremde Hilfe“. Ist sein Problem. Meine Gattin und ich sind berufstätig. Alleine kommt der jetzt nicht mal mehr auf’s Klo und meine Alzheimer-kranke Schwiegermutter verlegt sich auf total behindertes Rumbrüllen. Die ist komplett unzurechnungsfähig.

Heute ist Hektik-Tag u. d. h. ein Tag, an dem ich nur von A über B und C nach D hetzen muss. Unsere drei Pflegefälle sind daran nicht ganz unschuldig und heute Abend dürfte es obendrein aller Voraussicht nach auch noch ziemlich spät werden. Also nichts weiter tippen, sondern ein Musikbeitrag, nämlich Industrial Disease von den Dire Straits, erschienen 1982 auf dem Album “Love Over Gold”. Warum ich diesen Song rausgesucht habe? Aus zwei Gründen. Einerseits spiegelt er meine heutige Hektik in musikalischer Hinsicht ziemlich gut wieder und andererseits handelt er vom Niedergang der britischen Industrie unter Margaret Thatcher, die ihre leidigen und wirren Ideen vom Neoliberalismus skrupel- und rücksichtslos durchsetze und die damit letztlich den Grundstein für die heutige, soziale Schieflage in ganz Europa legte. Ein Europa für die Menschen wäre besser gewesen. Heute haben wir ein Europa für die Konzerne und die Menschen sind – wenn nicht sogar überflüssig – bestenfalls nur noch Mittel zum Zweck!

Meine Frau zur Arbeit und ich habe frei: Oh Mann, und ich hatte so auf einen ruhigen Tag gehofft! Seit Weihnachten ziehen meine Schwiegereltern alle Register. Es begann ja mit Schwiegermutter, die Gäste zum Puter-Essen eingeladen und in ihrer Demenz keinen einzigen Finger gerührt hat, so dass die ganze Arbeit an meiner Frau und mir hängengeblieben ist – dazu noch der Kommentar meiner unzurechnungsfähigen Schwiegermutter mir gegenüber (O-Ton): “Du machst ja nie was!“. Ja nee, is’ klar – 130 Stunden Arbeitseinsatz monatlich für unsere Pflegefälle nur von meiner Seite aus ist natürlich “nie was“. Zwei Tage später tickte meine geistig behinderte Schwägerin komplett aus und griff mich viermal am gleichen Tag an (wurde abgewehrt). Dann zwischen den Feiertagen gearbeitet (Kommentar Schwiegermutter: “Du arbeitest ja gar nicht!“) und so wurde es Silvester. Am Silvesterabend ist Schwiegervater zweimal schwer gestürzt. Wieso und warum oder ob meine Schwägerin ihn angegriffen hat weiß ich nicht (ist auch nicht rauszukriegen).

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