Natur

So, und nun sind meine Chilis endgültig alle befallen – nämlich von Blattläusen und Weißer Fliege. Wo sind eigentlich die Marienkäfer in ihrer Funktion als Biokiller, wenn man sie mal wirklich braucht? Die letzten Blumenpott-Chilis drinnen in der Wohnung habe ich gestern entsorgt, nach der Noternte. Vor vier Tagen noch gar nichts und gestern klebte alles von dem Viehzeug. Ich möchte wirklich mal wissen, wo das herkommt! Vermutlich entsteht es durch permante Neuschöpfung quasi aus dem Nichts! Die beiden Kästen auf dem Balkon weisen auch Befall auf, aber bei den größeren Pflanzen hält sich der noch in Grenzen. Die kleinen Pflanzen dagegen sind zum Mikrobiotop mutiert. Egal, denn da sind zusammen ohnehin nur noch fünf Früchte dran, die sich angesichts der nasskalten Witterung schon seit über zwei Wochen beharrlich weigern, endlich abzureifen!

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Drei Wochen im Fahrdienst und eine Woche steht noch aus. Zuhause sind da die drei Pflegefälle und man fühlt sich wie im Kindergarten im Affenhaus. Es ist Samstagmorgen und ich habe mir fest vogenommen: Heute nehme ich mir meine kleine Auszeit! Ein frühes Frühstück, eins der Autos von den anderen gegriffen und rauf in den Wald gefahren, zum Hügelgräber-Parkplatz hinter Messenkamp. Ab da geht es zu Fuß weiter. Zu dieser frühen Stunde ist noch keine Menschenseele unterwegs. Die Vögel haben ihr morgendliches Konzert noch nicht angestimmt. Die Stille lastet geradezu unirdisch über dem Wald. Ein Wald, in dem sich auch schonmal Luchs und Wolf sehen lassen, wenngleich auch selten. Aber sie sind da. Die stören mich allerdings nicht. Vor den beinahe allgegenwärtigen Wildschweinen hingegen habe ich größten Respekt. Es ist der Zauber dieser frühen Stunde, der mich immer wieder hierher zieht.

Das ist jetzt hier mal so ein Beitrag zur Klarstellung (weil mich ein paar entsprechende Zuschriften erreicht haben). Es gibt ja offensichtlich eine Menge von Leuten, die den Klimawandel für Unfug halten. Mein Standpunkt ist ein gänzlich anderer: Ich teile die Auffassung der Leugner des Klimawandels NICHT und halte den Klimawandel für sehr real! Warum? Weil ich mich einerseits an Messwerte halte. Die besagen nämlich, dass die Durchschnittstemperatur auf unserem Globus gestiegen ist und auch weiterhin steigt.

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Es hat schon wieder gewittert – ziemlich heftig sogar. Deswegen machte ich meine Spätschicht-Tour auch in umgekehrter Reihenfolge, den Gästen zuliebe. So konnte ich die nämlich trockenen Fußes absetzen. Andernfalls hätte ich ‘ne Anglerhose, wenn nicht sogar ein Schlauchboot, gebraucht. Den letzten Gast abgesetzt – alleinstehendes Haus oben im Wald und die Straße endet schon ‘ne Ecke vorher, aber ich bin ja das Fahren auf unbefestigtem Gelände gewöhnt – und eben die Rücktour angetreten, als mein Handy loströtete. Das lag nun aber in der Jackentasche und die Jacke befand sich hinten im Kofferraum. Ergo den schönen, großen Waldparkplatz, den es da gibt, angesteuert und angehalten. War nichts Wichtiges, bloß die Info gewisser Personen in gewissen, wärmeren Ländern, dass man jetzt zum Schnorcheln gehen will und sowas: Also angesichts der norddeutschen Großwetterlage reiner Psychoterror! Ich will eben wieder einsteigen, als mein Blick auf ein paar Hagebutten fällt: Es herbstelt bereits! Die beste Kamera ist immer die, die man gerade dabei hat. In diesem Fall war’s das Handy … – und ich habe die Hagebutten “unterwegs mal mitgenommen”. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Das (erste?) Gewitter ist durchgezogen. Es hat einen schönen Regenbogen hinterlassen. Nun kommen Regenbögen ja recht häufig vor. Doppelregenbögen sind da schon seltener. Vorhin hatten wir sogar einen Dreifachregenbogen. Davon habe ich in meinem Leben noch nicht viele gesehen. Links auf den Fotos ist ein normaler Regenbogen zu sehen und rechts überlappen sich zwei Stück, wie am doppelten grünen Lichtband unschwer erkennbar ist – das Spektrum des sichtbaren Lichts enthält nämlich nur ein grünes Lichtband. Bei Zweien davon müssen es ergo auch zwei Regenbögen sein. Fünf Bilder: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Ich war gerade im Wohnzimmer mit dem ganzen im Wochenverlauf angesammelten Mist zugange – kann man ja ohnehin nur alles am Wochenende erledigen – als da am Gartenende sowas Großes und Braunes runterschwebte. Aha – ein Bussard! Ob es der Gleiche wie beim letzten Mal ist kann ich nicht sagen. Jedenfalls ließ ich alles stehen und liegen und griff zur Kamera, mal eben auf die Schnelle ein paar Schnappschüsse machen. Sieben Aufnahmen davon sind recht passabel ausgefallen: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Vorhin schüttete es wie aus Eimern – bei strahlendem Sonnenschein, eben Aprilwetter im September. Alles klar: Das MUSS zum Regenbogen führen! Rasch der Griff zur Kamera und bloß noch darauf geachtet, dass das Wasser nicht wieder unten aus dem Ding rausläuft. Es wurde sogar ein Doppelregenbogen! Die Aufnahmen will ich euch nicht vorenthalten. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! BTW: In welcher Himmelsrichtung gibt es niemals einen Regenbogen? Simple Antwort: Im Süden. Weil der Regenbogen immer entgegengesetzt zur Sonne entsteht und die Sonne nicht im Norden steht – QED!

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