Reise

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Ich habe viele Menschen kennengelernt. Manche stammen aus anderen Bundesländern, andere sogar aus gänzlich anderen, fernen Ländern. Wenn ich gefragt werde, woher ich komme und daraufhin “aus Niedersachsen” antworte, dann erscheinen allerdings gar nicht mal so selten große Fragezeichen in den Augen besagter Menschen. Folglich habe ich mir gedacht, ich sage mal was über Niedersachsen (zugegeben: Mitunter nicht ganz ernst zu nehmen und stellenweise etwas schwarz!). Dann ist das nämlich schonmal abgehakt. Getreu dem alten Motto “wie das Land so seine Bewohner” beginnen wir mal mit dem Land an sich.

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Mal so ein kleiner Tipp zwischendurch: In der kostenlosen (und sehr guten!) Android-App “Öffi” findet man zwar unter “Öffi Netzpläne” die Linien-Netzpläne der Stadtbusse und -bahnen von Bielefeld bis Peking. Normalerweise aber braucht man nur die Linienpläne der nächstgelegen Stadt und wer kein Android hat, der ist mit hochkompatiblen PDFs besser bedient. Ein solches Liniennetzplan-PDF lässt sich schnell selbst basteln. Dazu sucht man im Web den Auftritt des betreffenden, regionalen Verkehrsunternehmens. Dort wird normalerweise der gewünschte Netzplan als PDF zur Verfügung gestellt. Beispiel GVH Hannover: Hier sind es drei einzelne Linienpläne, nämlich für S-Bahn, Stadtbahn und Bus. Diese Pläne runterladen. Mit dem “Gios PDF Splitter and Merger – Windows Version” (portable Freeware) setzt man diese Linienpläne nun zu einem einzigen, mehrseitigen PDF zusammen. Das wird an geeigneter Stelle abgelegt und bspw. auf dem PC-Desktop verknüpft (oder es kommt eben auf Tablet, Handy etc). Künftig hat man alle Öffi-Verbindungen auf einen Blick ohne lange danach suchen zu müssen.

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Ich will mit diesem Beitrag einmal mehr ein Thema aufgreifen, das mir doch – spätestens seit dem letzten Urlaub – ziemlich am Herzen liegt. Es handelt sich um ein Tabuthema, also um etwas, worüber man nicht nicht spricht. Und wenn doch, dann bestenfalls hinter vorgehaltener Hand. Immer schön getreu dem Motto: “Was ist nicht berichtet wird ist auch nicht passiert.” Es geht um die Hinterlassenschaften unserer Väter, die sich nach und nach zum Bombenproblem entwickeln – und zwar im wahrsten Sinnes des Wortes. Wovon ich spreche? Von der Munitionsbelastung der deutschen Meeresgewässer. Warum wird das unter den Tisch gekehrt? Nun, dafür existieren drei Gründe, nämlich:
- offizielle Geheimhaltung,
- Auswirkungen auf den Tourismus und
- Auswirkungen auf die Fischerei.

(Teil 6 dieses Reiseberichts ist HIER zu finden.)

Letzter Teil meiner kleinen Urlaubsreportage: Ich hatte im Abschnitt über Burg ja schon kurz auf die Fehmarn-Events hingewiesen. Um einen kleinen Eindruck davon zu vermitteln, will ich hier mal drei (eigentlich vier) Events erwähnen, von denen ich ein paar Aufnahmen gemacht habe.

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Der Mittelaltermarkt: Prädikat durchschnittlich mit zwei bemerkenswerten Highlights, nämlich dem “Verkaufsbollerwagen” sowie dem muskelkraftbetriebenem Holzriesenrad für die Kleinsten. Ich habe schon sehr viele Mittelaltermärkte besucht und halte eigentlich immer Ausschau nach Highlights wie abgelichtet. Und irgendwas in der Richtung findet sich auch meistens. Aber leider auch nur punktuell. Was ich mir mal wünschen würde: Einen Markt, der die Highlights versammelt! BTW: Habe da eine so genannte “Currywurst Extra Scharf” probiert. Na ja – hätte ich meinen Feuerstreuer dabei gehabt, dann hätte ich nachgewürzt …

(Teil 5 dieses Reiseberichts ist HIER zu finden.)

Selbst auf die Gefahr hin, den einen oder anderen aus der Leserschaft mit diesem Reisebericht zu langweilen, mache ich dennoch mal damit weiter. Denn ich bevorzuge abgeschlossene Sachen und zwei Beiträge stehen in diesem Zusammenhang noch aus – nämlich dieser und ein Weiterer. Außerdem macht man ja auch nur einmal im Jahr Urlaub – wenn überhaupt! Jedenfalls, was meine Wenigkeit betrifft. Also weiter mit Fehmarn. Weiter mit einer ganz besonderen Gegend dieser Insel, wo man auf Wanderer, Naturliebhaber und Maler trifft und wo auch schon mal ein Taucher neben einem durch den Wald marschiert.

(Teil 4 dieses Reiseberichts ist HIER zu finden.)

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Mein Auto!“, jammerte meine Frau voller Entsetzen. “Macht nichts, ist ja deins“, brummelte ich und setzte hinzu: “Die Piste hier ist immerhin ebener als der Acker daneben.” “Bist du sicher, dass wir hier überhaupt noch fahren dürfen? Das ist doch schon längst keine Straße mehr und wir stecken mitten im Nirgendwo! Mach’ lieber das Navi wieder an!” “Ich muss sogar fahren. Guck’ dir mal die Halteverbotsschilder überall an. Hauptsache, uns kommt keiner entgegen, denn dann wird’s richtig eng!” Dem Navi hatte ich schon frühzeitig den Hals abgedreht, als es mir mit Orientierungsproblemen kam. Ich habe ja bekanntlich nun einmal ein leicht gestörtes Verhältnis zu den Dingern und orientierte mich anschließend an Schildern und Himmelsrichtungen. Das ist sicherer – auch auf dieser Piste, die mehr und mehr Ähnlichkeit mit einem zugewachsenen Feldweg bzw. Trampelpfad bekam. Wie kam’s? Nachts hatte es kräftig geschüttet und morgens sah der Himmel wolkenverhangen und folglich wenig einladend aus. Erst zum Nachmittag hin sollte es (sehr viel) besser werden.

(Teil 3 dieses Reiseberichts ist HIER zu finden.)

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Ein Seepferdchen.

Im vorausgegangen Fehmarnbeitrag ging es um die “Inselmetropole”, um Burg. Bleiben wir noch etwas dort. Als Aquarianer seit 1969 hat mich natürlich das im dortigen Industriegebiet gelegene “Meereszentum Fehmarn” brennend interessiert. Auch, wenn ich mich i. d. R. auf Süßwasser konzentrierte und mit Meerwasser nur ab und an mal wenige Berührungspunkte hatte. Weil beim Meerwasser der chemisch-technische Aufwand nebst der damit verbundenen Kosten und der Arbeit ungleich größer sind. Das Meereszentrum ist m. E. eigentlich die Attraktion in Burg schlechthin. Zugegeben: Mit einem Sea Life kann man das nicht wirklich vergleichen; ein Sea Life ist anders und sowas liefe auf den Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen hinaus. Das Sea Life ist umfangreicher mit größerer Artenvielfalt – dafür allerdings in deutlich kleineren Becken. Auf Fehmarn scheint man genau den umgekehrten Weg zu gehen: Weniger Becken, dafür aber größer und somit auch sehr viel natürlicher wirkend.