Rezepte

gritaz

Ich musste mal wieder meinem Drang zum Experimentieren freien Lauf lassen. Kam so: Eine FB-Bekanntschaft hatte vor ein paar Tagen ganz grob ein Rezept skizziert, welches von ihrem Mann erfunden worden war. Allerdings wurden dabei nur die Zutaten genannt. Das las sich gut und es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Daher dachte ich mir: “Sowas muss ich mal ausprobieren!” Das habe ich inzwischen in etwas abgeänderter Form auch gemacht und es schmeckt nicht nur saugut, sondern ist mit rund zwei Teuronen pro Mahlzeit obendrein auch noch spottbillig. Entsprechend der Zutaten Grillkäse – Toastbrot – Apfel – Zwiebel habe ich das Ganze mit dem Namen Gritaz versehen. Geht so:

cerveza

Was macht man mit einer guten Tomaten- und Chiliernte? Chili con Carne, klar! Aber so ganz standardmäßig wollte ich das auch nicht haben, weil mich das an Dosenfutter erinnert. Außerdem waren da neben meinen “richtigen” Chilis noch relativ viele und relativ milde Blumenpott-Chilis, die auch mal verwertet werden sollten. Die Recherche im Internet erbrachte zahllose, hochinteressante Rezepte und der “Coffee Chili” sagte mir dabei ganz besonders zu. Aber der Aufwand … Und die Zeitdauer … Geht’s nicht auch etwas einfacher und schneller?

kcb1
Im ungebratenen Zustand.

Da war sie wieder, diese Frage: “Was mache ich heute zum Mittagessen?” Mal auf der Arbeit nachgehakt, was es da so für die Senioren geben soll. Das waren Buletten. Buletten kann man ja irrsinnig variationsreich zubereiten und mir kam auch gleich eine Idee für eine freie Improvisation dazu. So entstanden die Käse-Chili-Buletten: Ein relativ preiswertes Gericht, denn von den Zutaten her sind das pro Person nicht mal 3 Euro. Vergleichsweise schnell geht es obendrein und der Geschmack ist ‘ne Granate!

Menge: 4 Portionen
Zeitbedarf: ca. 1,25 Stunden

Meine bessere Hälfte meinte, dass sie mal wieder irgendeine Eierspeise zum Mittagesssen haben wollte. Aber nicht wirklich Rühr- oder Spiegelei, sondern mehr so in Richtung auf Eierkuchen. Eierkuchen war mir zuviel Geschmiere. Stattdessen versuchte ich es mit freier Improvisation. Und das Ergebnis erwies sich nicht nur als essbar, sondern schmeckte sogar verdammt gut und hielt lange vor! Hier ist das Rezept.

Portionen: 3
Zeitbedarf: gut 1 Stunde (knapp die Hälfte Vor- und gut die Hälfte Zubereitung)

Zutaten:
knapp 200g Wurst- oder Bratenreste (oder Schinken, Bacon usw.)
2 Äpfel
1 Zwiebel
frischer Schnittlauch
8 Eier
ca. 40g eingelegten Schafskäse
Öl
Gewürzpulver nach Geschmack

restebacon

Am Vormittag musste es mal wieder schnell gehen. Durfte auch nichts weiter kosten und dann waren da noch die Essenreste von gestern: Zum Sterben zuviel und zum Leben zuwenig. Zeit, sich mal wieder kreativ zu betätigen. Ergo betätigte ich mich auch kreativ. Dabei herausgekommen ist ein ziemlich gut schmeckendes Gericht, das ich mal als “Restebacon” bezeichnen will. Mit Materialkosten von rund zwei Euro pro Portion (die gestrigen Reste nicht mitgerechnet) ist das sogar halbwegs preiswert. Geht so:

Portionen: 3
Zeitbedarf: 30 Minuten

Zutaten:
400-500g Reste eines x-beliebigen Nudelgerichts vom Vortag
600g Bacon in dünnen Scheiben
Öl

gstie

Vollständig müsste es eigentlich “Gefüllte Schnitzeltasche im Eiermantel” heißen. Kam so: Mir war da schon vor längerer Zeit beim Fahren die Idee gekommen, dass man Schnitzel vielleicht auch mal etwas anders zubereiten könnte. So gefüllt oder so: “Man müsste doch eigentlich mal ausprobieren …” Lange drüber nachgedacht. Heute dann, in der Frühschicht, wäre eigentlich Großkampftag gewesen. Aber bedingt durch hohen Krankenstand reduzierten sich die drei Fahrten am Donnerstag plötzlich auf nur noch eine (wenngleich auch etwas umfangreichere) Fahrt. Plötzlich hatte ich früher Feierabend und auch Zeit. Zeit zum Ausprobieren. Was ich anschließend auch tat. Das Gericht schmeckt wirklich vorzüglich – nach mehr, bis zum Platzen! Es dauert zwar einige Zeit, hat aber zwei große Vorteile: Man kann alles immer mal zwischendurch, also quasi auf Etappen, vorbereiten. Und mit Kosten von knapp fünf Euro pro Mahlzeit ist es auch noch halbwegs akzeptabel.

Mir schwirrte da schon seit geraumer Zeit so eine unausgegorene Idee durch den Kopf, nämlich ein Rezept für Bacon-Cheese- oder kurz BC-Muffins. Irgendwann habe ich mich dann mal drangesetzt und so im Vergleich anhand anderer Rezepte durchgerechnet, was ich dazu brauche und wie es eigentlich funktionieren müsste. Man benötigt dazu ein 12er- bzw. zwei 6er-Muffinblech(e) und das Ganze ist als Hauptgericht konzipiert. Die Kosten belaufen sich auf knapp einen Euro pro Muffin und ich muss sagen: Es schmeckt sogar!

Menge: 3 Portionen (4 Muffins pro Person)
Zeitbedarf: gut 1 Stunde

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