Rezepte

cashew

Ich weiß nicht was soll es bedeuten …” – so beginnt das Lied der Loreley. Für das nun folgende Rezept trifft diese Aussage auch zu, denn das ist aus freier Improvisation und reiner Neugier heraus entstanden (ich wollte sowas einfach mal ausprobieren, weil ich mir dachte, dass es eigentlich recht gut schmecken müsste) und weil das Kind ja irgendeinen Namen braucht, habe ich das Ganze kurzerhand Cashew-Mais-Stew genannt. Geschmacklich ist das so die Schiene süß-würzig-scharf und preiswert ist es mit rund drei Euro pro Portion auch noch. Es schmeckt zwar sehr gut, aber es stopft auch ungemein und hält endlos lange vor, so dass sich nach nur einem Teller bereits die Schädeldecke hebt! :) Geht so:

Hier mal ein kleines Chili-Rezept, von dem ich zwar gehört, das ich aber mangels Dörrgerät noch nicht vollständig ausprobiert habe. Doch ich gehe davon aus, das es funktionieren müsste. Ihr braucht dazu, wie schon gesagt, erstmal ein Dörrgerät. Die gibt’s im einschlägigen Fachhandel so ab 30 Teuronen aufwärts; es sind aber Stromfresser (bis 1PS Leistungsaufnahme!). Mit Blick auf die Stromkosten lohnt sich das Dörren folglich erst dann, wenn die Geräte mindestens 3 Böden aufweisen bzw. wenn größere Mengen zu verarbeiten sind. Die Dörrzeit liegt bei minimal 8 Stunden (besser 10 Stunden). Geräte mit Zeitschaltuhr sind deswegen zu bevorzugen – oder aber man hängt ein Gerät ohne Schaltuhr eben über eine separate Schaltuhr vom Grabbeltisch an die Steckdose.

gritaz

Ich musste mal wieder meinem Drang zum Experimentieren freien Lauf lassen. Kam so: Eine FB-Bekanntschaft hatte vor ein paar Tagen ganz grob ein Rezept skizziert, welches von ihrem Mann erfunden worden war. Allerdings wurden dabei nur die Zutaten genannt. Das las sich gut und es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Daher dachte ich mir: “Sowas muss ich mal ausprobieren!” Das habe ich inzwischen in etwas abgeänderter Form auch gemacht und es schmeckt nicht nur saugut, sondern ist mit rund zwei Teuronen pro Mahlzeit obendrein auch noch spottbillig. Entsprechend der Zutaten Grillkäse – Toastbrot – Apfel – Zwiebel habe ich das Ganze mit dem Namen Gritaz versehen. Geht so:

cerveza

Was macht man mit einer guten Tomaten- und Chiliernte? Chili con Carne, klar! Aber so ganz standardmäßig wollte ich das auch nicht haben, weil mich das an Dosenfutter erinnert. Außerdem waren da neben meinen “richtigen” Chilis noch relativ viele und relativ milde Blumenpott-Chilis, die auch mal verwertet werden sollten. Die Recherche im Internet erbrachte zahllose, hochinteressante Rezepte und der “Coffee Chili” sagte mir dabei ganz besonders zu. Aber der Aufwand … Und die Zeitdauer … Geht’s nicht auch etwas einfacher und schneller?

kcb1
Im ungebratenen Zustand.

Da war sie wieder, diese Frage: “Was mache ich heute zum Mittagessen?” Mal auf der Arbeit nachgehakt, was es da so für die Senioren geben soll. Das waren Buletten. Buletten kann man ja irrsinnig variationsreich zubereiten und mir kam auch gleich eine Idee für eine freie Improvisation dazu. So entstanden die Käse-Chili-Buletten: Ein relativ preiswertes Gericht, denn von den Zutaten her sind das pro Person nicht mal 3 Euro. Vergleichsweise schnell geht es obendrein und der Geschmack ist ‘ne Granate!

Menge: 4 Portionen
Zeitbedarf: ca. 1,25 Stunden

Meine bessere Hälfte meinte, dass sie mal wieder irgendeine Eierspeise zum Mittagesssen haben wollte. Aber nicht wirklich Rühr- oder Spiegelei, sondern mehr so in Richtung auf Eierkuchen. Eierkuchen war mir zuviel Geschmiere. Stattdessen versuchte ich es mit freier Improvisation. Und das Ergebnis erwies sich nicht nur als essbar, sondern schmeckte sogar verdammt gut und hielt lange vor! Hier ist das Rezept.

Portionen: 3
Zeitbedarf: gut 1 Stunde (knapp die Hälfte Vor- und gut die Hälfte Zubereitung)

Zutaten:
knapp 200g Wurst- oder Bratenreste (oder Schinken, Bacon usw.)
2 Äpfel
1 Zwiebel
frischer Schnittlauch
8 Eier
ca. 40g eingelegten Schafskäse
Öl
Gewürzpulver nach Geschmack

restebacon

Am Vormittag musste es mal wieder schnell gehen. Durfte auch nichts weiter kosten und dann waren da noch die Essenreste von gestern: Zum Sterben zuviel und zum Leben zuwenig. Zeit, sich mal wieder kreativ zu betätigen. Ergo betätigte ich mich auch kreativ. Dabei herausgekommen ist ein ziemlich gut schmeckendes Gericht, das ich mal als “Restebacon” bezeichnen will. Mit Materialkosten von rund zwei Euro pro Portion (die gestrigen Reste nicht mitgerechnet) ist das sogar halbwegs preiswert. Geht so:

Portionen: 3
Zeitbedarf: 30 Minuten

Zutaten:
400-500g Reste eines x-beliebigen Nudelgerichts vom Vortag
600g Bacon in dünnen Scheiben
Öl

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